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Hotel Sofitel Vienna Stephansdom, Wien, Österreich

Accor-Hotels kennt sicherlich jeder. Wenn nicht von innen, dann zumindest vom Namen nach. Sofitel ist das Label für die oberste / luxuriöseste Kategorie der Hotels innerhalb des Accor-Hotelkonzerns. Und eben eins dieser Hotels befindet sich im schönen Wien. Das Sofitel Vienna Stephansdom. Sehr zentral gelegen im Übrigen. Praterstraße 1.

Vor dem Hotel stehend blickt man an der verspiegelten Front hinauf und fragt sich, wie wohl die Zimmer aussehen, denn ein Blick in die Lobby zeigt das man durchaus grosszügig mit dem vorhandenen Platz umgeht. Ich habe die Nacht dort im Rahmen einer Einladung von Mercedes-Benz verbracht. Mein Zimmer befand sich im 10. Stockwerk – inklusive schönem Ausblick über die Stadt Wien.

Mein Zimmer. Trifft es nicht so ganz. Das Zimmer würde ich eher als Suite bezeichnen. Nach dem Öffnen der Tür habe ich mich gefragt, wo ich denn schlafe, aber diese Gemeinschaftslounge fand ich toll. Nein, Spass beiseite, das Zimmer war ne Wucht. Das war mit Abstand bisher das beste Hotelzimmer, was ich je hatte. Riesig. Fantastischer Ausblick. Riesiger Fernseher. Offenes Bad. Kaffee-Maschine. Lounge-Bereich im Zimmer. Tiptop der Superlative. 182 Mal in diesem Hotel. Ich frage mich wirklich, wie die Suiten aussehen, wenn in einem normalen Zimmer schon so enorm viel Platz ist.

Nachdem sich also mein Unterkiefer wieder langsam dem Rest meines Schädels genähert hatte, bin ich dann zum Abendessen ins Restaurant in den 18. Stock gefahren. Hammer. Kann ich nicht anders sagen: Hammer! Über den Dächern von Wien, das Abendrot zieht nach und nach die Farbe aus der Stadt, sitzt man und diniert sehr sehr gut. Aber sie hätten mir auch ranzige Pommes reichen können bei dem Ausblick.

Das Frühstück war dementsprechend gut. Statt Abendrot konnte man den Sonnenaufgang bewundern. Ich kann mir kaum eine schönere Art vorstellen, eine Tag in einem Hotel zu beginnen.

Wer das nötige Kleingeld über hat, sollte beim nächsten Wienbesuch UNBEDINGT im Sofitel absteigen. Von der Erfahrung zehrt man noch ein Weilchen.