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Die USA ein Billiglohnland im Automotive Bereich

Ich konnte mir eben ein herzliches Lachen nicht verkneifen, als ich dem Hinweis Jetzt wird es politisch im mein-auto-blog.de folgend, den Beitrag How Germany builds 2x as many cars as U.S. while paying 2x the salaries in einem der bekanntesten amerikanischen Autoblogs, dem autoblog.com gelesen habe. In dem Artikel bezieht sich Autor Jeremy Korzeniewski auf den Beitrag A tale of two systems bei Remapping Debate.

In dem Beitrag heisst es nun ganz pauschal, dass die deutschen Autobauern ihren Mitarbeitern im Inland doppelt so viel zahlen, wie den amerikanischen Kollegen. Der ganze Artikel ist an der amerikanischen Geerkschaft aufgehängt und ich werde den schalen Beigeschmack nicht los, dass man hier auf der neuen, deutschfeindlichen Welle mit schwimmt. Geradezu krass finde ich aber, wie der Autor von autoblogs.com diese Studie geradezu fahrlässig schlecht interpretiert und sich wohl auch keine Mühe gemacht hat, auch nur ein kleines Bisschen zu recherchieren.

Sonst wäre er wohl auch auf den Artikel bei forbes.com How Germany Builds Twice as Many Cars as the U.S. While Paying Its Workers Twice as Much und dessen Kommentare gestossen, der sich kritisch mit der Studie auseinander setzt.

So möchte man Jeremy Korzeniewski auch zurufen – Schuster bleib bei Deinen Leisten – ein Autoblogger sollte sich vielleicht nicht auf politischen Boden bewegen, wenn er sich da so gar nicht auskennt. Wer sich den Spass machen möchte, sollte sich die Kommentare im Autoblog durchlesen, dies zeigt zumindest, dass die Leser des Autoblogs dem Autor doch etwas voraus sind.

Interessant vielleicht auch noch, dass ich zumindest aus meinem amerikanischen Freundeskreis weiss, dass deutsche Firmen einen sehr guten Ruf bei amerikanischen Arbeitnehmern haben.