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Die neue Mercedes-Benz A-Klasse: Erlkönigjagd mit Gewinnchancen

Es gibt ja Leute, die sitzen stundenlang mit einer Kamera und Teleobjektiv in ihrem Auto vor den Werksausfahrten der Automobil-Hersteller, in der Hoffnung einen Erlkönig zu fotografieren. Ein Erlkönig ist in der Regel ein Prototyp eines neuen Fahrzeuges, der verfremdet wird, damit die eigentliche Form nicht vor der offiziellen Vorstellung des Wagens veröffentlicht wird (wie passend übrigens, dass Mercedes-Benz den Begriff Erlkönig im Automobilbereich überhaupt erst eingeführt hat, seltsam ist die Wortwahl dennoch, denn in Goethes gleichnamiger Ballade ist der Erlkönig eigentlich der Tod ). Mit den ersten Bildern eines Erlkönigs lässt sich durchaus gutes Geld verdienen, die einschlägigen Publikationen kaufen diese Bilder an.

Nun dreht Mercedes-Benz ein wenig am Spiess. Ganz bewusst schicken sie Ihre Erlkönige der neuen Mercedes-Benz A-Klasse, die dann auf dem Genfer Automobil-Salon am 8. März der Weltöffentlichkeit vorgestellt wird, quer durch Deutschland. Die A-Klassen-Erlkönige wurden eigens mit QR-Code beklebt. Diese kann man dann mit seinem iPhone oder Android-Smartphone und einer von Daimler bereitgestellten Software scannen. A-Klasse QR-Trophy titelt Mercedes das Gewinnspiel. Vier verschiedene Codes kann man finden, einen muss man finden, um bei der Verlosung eine exklusive (und wenn Mercedes exklusiv schreibt, dann ist die Reise auch vom Feinsten) Reise für 2 Personen zur Weltpremiere der Mercedes-Benz A-Klasse nach Genf zu gewinnen.

Die Smartphone-Apps werden erst im Februar erscheinen. Ausschau halten kann man aber jetzt schon. Denn die QR-Codes kann man auch konservieren und später verwenden.

Ich finde die ganze Aktion ziemlich witzig. Eine nette Idee. Vor allem aber freue ich mich auf den neue A-Klasse. Ich mochte die jetzige A-Klasse noch weniger als die alte B-Klasse. Die neue B-Klasse hingegen finde ich grandios gelungen und wenn Mercedes da auch bei der A-Klasse entsprechend nachlegt – und das Concept der A-Klasse ist ja sehr vielversprechend – dann wird das ein sehr feines Auto!

PS: Blogger-Kollege Jens hat den ersten QR-Code bereits und teilt ihn.