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Dunlop Sport Maxx RT / Race Workshop – ich war dabei

Disclaimer für die Transparenz: Dunlop hat mich zu dem Dunlop Sport Maxx RT / Race Workshop eingeladen. D.h. sämtliche Reise- und Hotelkosten wurden von Dunlop übernommen.
Zudem haben wir noch einen Kuli, eine Kladde und eine Jacke als Erinnerung bekommen. Wer meint, dass dies mein Urteil beeinflusst, sollte den nachstehenden Artikel erst gar nicht lesen.

Der Dienstag sollte erst zwei Stunden alt sein, da wollte ich mit Sack und Pack bereitstehen, um zusammen mit Jens von Rad-Ab.com nach Spanien auf zu brechen. Um 1 Uhr klingelte mein Telefon: “Ich stehe schon vor der Tür.” Heute früh um 3 Uhr hat mich Jens wieder zu Hause abgesetzt. Hier seine Sicht auf den Trip.

Die Chronologie eines 49.5 Stunden Trips nach Andalusien.
Unser erster Zwischenstop lag nicht ganz auf dem Weg, aber der Umweg war auch nicht so gross, dass wir unseren geschätzten Kollegen Christian von Speed Heads nicht hätten einsammeln können, neben uns dreien waren auch noch neben diversen Print-Magazinen auch noch die Online-Kollegen von MotorTalk und EvoCars eingeladen. Morgens um 4 Uhr in Ahaus. Weiter ging es dann nach Düsseldorf zum Flughafen. Und mit einem Zwischenstop in Madrid (Achtung, da hat es keine Raucherzellen) weiter nach Malaga.

Ganz im Zeichen einer Pauschaltouristen-Reisegruppe brauchte uns eine freundliche, junge Dame mit in die Höhe gerecktem Dunlop-Schild zu unserem Bus, der uns dann wiederum direkt zum Ascari Race Resort in der Nähe der schönen Stadt Ronda gebracht hat. Während der Fahrt bekamen wir einen Dunlop-Beutel ausgehändigt, der einen Kuli und eine Kladde für handschriftliche Notizen enthielt, wie auch ein iPad2 auf dem eine App installiert war, die alle relevanten Informationen bereit hielt (Und entgegen der Erwartungshaltung einiger mitgereister Kollegen, wurde das iPad am Ende der Veranstaltung wieder zurückgegeben). Bei der Ankunft, ich war – von ein paar kurzen Nickerchen im Flieger – mittlerweile 13 Stunden auf den Beinen, gab es erst einmal in einer Box (Boxengassen-Box) ein paar sehr leckere Häppchen, bevor wir dann zu einer wirklich kurzen Begrüssungs-Präsentationsraum geführt worden sind.

Um uns selbst ein erstes Bild von den Fahreigenschaften des neuen Dunlop Sport Maxx RT machen zu können, durften wir in Zweierteams in einem BMW Z4 Sdrive 2.8i, der mit den Dunlop Sport Maxx RT bestückt war, ca. 2 Stunden durch die Gegend fahren. Wer wollte konnte einer vorgegebenen Route, die auf dem iPad in einer Roadbook-App hinterlegt war, folgen oder aber eben frisch und frei die schöne Landschaft Andalusiens auf eigene Faust für sich entdecken.

Nach Abgabe des BMWs gab es dann eine vollständige Produktpräsentation. Für mich waren Reifen bislang nur diese schwarzen Dinger, die ich hin und wieder an unseren Fahrzeugen erneuern muss. So war die einstündige Präsentation für mich alles andere als langweilig und ich habe sogar verstanden, warum der neue Dunlop Sport Maxx jetzt noch besser ist. Bei der Präsentation gab es noch ein echtes Schmankerl, von dem ich später noch berichten werde. Im Anschluss haben wir uns in zwei Gruppen geteilt. Die eine Gruppe durfte sich von einem Profi auf einem Teilstück des Tracks zeigen lassen, wie es sich anfühlt, wenn ein Audi S4 mit optimalen Reifen mal so richtig rangenommen wird. Dazu bekam man ein iPad in die Hand, dass jedes Mal “plingte”, wenn man g-Kraft spüren konnte. Ich sag nur “pling .. pling .. .. pling .. pling …” Ein Heidenspass!

Danach wurde getauscht und man konnte sich mit BMW Werksfahrer Jörg Müller Dirk Müller, der auf BMW M3 GT bei der American LeMans (was für ein Name .. tztztz) startet, über sein Auto und die Zusammenarbeit mit Dunlop informieren.

Abschliessend gab es dann im Restaurant der Ascari-Anlage ein wahnsinnig leckeres 4-Gänge-Menü als Abendessen (Blätterteig gefüllt mit Gänseleber und Apfel, Salat mit Ziegenkäse, Apfel Chutney und rotem Mangold, Weißes Kalbsfiletsteak mit Kartoffelgratin, Gemüse und Trüffel Soße und als krönenden Abschluss Dunlop Torte) bevor wir dann gegen 23 Uhr mit dem Bus ins Hotel nach Ronda gebracht worden sind. Während einige noch an der Bar den Abend haben ausklingen lassen, bin ich fix und fertig ins Bett gefallen.

Tag 2
Gegen 12 Uhr bin ich aufgestanden und habe mit in Ruhe die wunderschöne Altstadt von Ronda angesehen. Nein. Davon habe ich nur geträumt. Um 7 Uhr – ich stand gerade unter der Dusche – kam per Telefon der Weckruf des Hotels. Fix noch etwas frühstücken – sah exzellent aus – ich kann aber morgens meist nur Kaffee, um 7:45 Uhr waren wir ausgecheckt und es ging im Morgengrauen zurück zum Ascari Race Resort.

Nach einem kurzen Security-Briefung wurden wir in 4 Gruppen eingeteilt. Vorab gab es auf der Strecke – parallel zur Boxengasse – eine Vorführung bei denen drei Golf GTI aus hoher Geschwindigkeit eine Vollbremsung gemacht haben. Ein Fahrzeug war mit dem neuen Dunlop-Produkt bestückt, die anderen beiden mit Konkurrenz-Produkten.

Ein grosser Vorteil des Ascari Race Tracks, den sich die Organisation zu Nutze gemacht hat, ist der Umsatnd, dass man die komplette Rennstrecke in drei kleine Abschnitte unterteilen kann, in denen man sich dann bewegt, ohne vom anderen Abschnitt beeinträchtigt zu werden. Es gab vier unterschiedliche Stationen, wo Workshops durchgeführt wurden. Auf den Workshop “Nasshandling” mussten wir allerdings verzichten, weil es in Spanien auch so bitterlich kalt war, dass wir statt Nass- eher Eishandling gehabt hätten.

Meine Gruppe hat mit dem Workshop “Trockenhandling Sport Maxx RT” begonnen. Dazu sind wir auf einem Teilstück des Ascari-Kurses mit einem Audi TTS gefahren und konnten uns davon überzeugen, wie der Reifen bei bestimmten Fahrsituationen greift.

Beim zweiten Workshop (Ersatz für das ausgefallen Nasshandling) sind wir mit einem BMW Z4 durch einen kleinen Slalom-Parcours gefahren. Da hat man dann schon gesehen, wer sowas öfter mal mitmacht. Ich fand mich auch gar nicht soo schlecht und diese Leitkegel-Dings ist auch nur umgefallen, weil just in dem Moment ein Windstoss…

Im dritten Workshop “Trockenhandling Sport Maxx Race” hat sich dann ein permanentes Dauergrinsen in meinem Gesicht festgesetzt. Audi R8 V10. Rennstrecke. Gnihihi! Ich würde gerne erzählen, wie gross der Fisch war. Tatsache ist jedoch, dass mein professioneller Instruktor immer wieder und wieder “Accelerate!” zu mir sagte, obwohl ich gefühlt das Gas schon immer voll durchgetreten habe.

Der letzte Workshop für war dann noch einmal “Trockenhandling Sport Maxx RT”, dieses Mal mit einem Audi S4 auf einem anderen Teilstück. Da habe ich aber aufgegeben. Ich war ziemlich platt und das R8-Fahren war sowieso schon der Höhepunkt.

Bei allen Workshops hatte man optional noch die Möglichkeit sich von einem Profi fahren zu lassen, der dann gezeigt hat, wie weit man selbst von irgendwelche Grenzbereichen entfernt ist/war. Zudem standen Dunlop-Mitarbeiter zur Stelle, die dann nochmal alles zu den Reifen erklärt haben.

Gegen 13 Uhr gab es dann noch ein leckeres Mittagessen im Restaurant von Ascari und gegen 14 Uhr sind wir dann mit dem Bus zurück zum Flughafen nach Malaga. Von dort dann wieder über Madrid, Düsseldorf, Ahaus nach Bielefeld.

Grossartige, aber auch anstrengende 49.5 Stunden. Auf diverse Programmpunkte werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal separat eingehen. Wer Fragen hat – dafür gibt es die Kommentar-Funktion: