Allgemein
Kommentare 6

Mit einem Audi TTS und dem Dunlop Sport Maxx RT auf der Rennstrecke

Disclaimer für die Transparenz: Dunlop hat mich zu dem Dunlop Sport Maxx RT / Race Workshop eingeladen. D.h. sämtliche Reise- und Hotelkosten wurden von Dunlop übernommen.
Zudem haben wir noch einen Kuli, eine Kladde und eine Jacke als Erinnerung bekommen. Wer meint, dass dies mein Urteil beeinflusst, sollte den nachstehenden Artikel erst gar nicht lesen.

Am zweiten Tag des Dunlop Sport Maxx RT / Race Workshops sind wir in 4 Gruppen aufgeteilt worden und sind dann in der Gruppe von Workshop zu Workshop geshuttle’d. Bla bla blah!

So. jetzt mal Spass beiseite. Für mich war es das erste Mal in meinem Leben, dass ich ein Fahrzeug auf einer echten Rennstrecke bewegt habe. Wie Rock’n’Roll ist das denn bitte, huh? Da stehen sechs oder sieben Audi TTS in einer Reihe und warten nur darauf, dass ich mir einen aussuche, um ihn dann über die Rennstrecke zu scheuchen. Hallo? Hallo! Mann. Ich bekomme immer noch ein dickes, fettes Grinsen, wenn ich mich nur daran erinnere. Verdammt ja, hat das Spass gemacht!!!

Ok. Contenance.

Bei unserem ersten Workshop wollte uns Dunlop das perfekte Trockenhandling des Dunlop Sport Maxx RT demonstrieren. Von dem Reifen waren je vier Stück auf eine ganze Reihe Audi TTS montiert. Der im TTS verbaute 2-Liter-TFSI-Motor leistet 272 PS und katapultiert das Audi Coupé von 0 auf 100 km/h in gerade mal 5,0 Sekunden. Und eben jene Audis durften wir im Konvoy über einen Teil der Rennstrecke des Ascari Race Resorts schubsen. Dafür war die Strecke unterteilt in diverse Abschnitte – in manchen Teilen sollte man Gas geben, andere dienten zum cool down.

Zu viert durften wir auf die Strecke. Helmzwang. Theoretisch hätte ich mich ja über den Helm echauffiert. Sooo schnell waren wir schliesslich nicht unterwegs. Aber zum einen Safty first und zum anderen: Verdammt, ich fahre auf eine Rennstrecke, natürlich setze ich nen Helm auf. Ich bin doch dann schon fast ein Rennfahrer.

Ich hatte mir ursprünglich vorgenommen, bei jedem Fahrzeug einmal die Musik beim Fahren richtig aufzureissen. Habe ich nicht gemacht. Ich war viel zu begeistert. Vom Fahren. Ich kann auch nicht sagen, wie schnell ich eigentlich war. Meine Augen waren stets nach vorne gerichtet. Und ich hatte Spass beim Fahren. Verdammt hatte ich einen Spass. Der war nach 5 Runden aber auch schon vorbei.

Auch zum TTS kann ich nicht so wahnsinnig viel sagen. Nur so viel: Du setzt Dich rein, startest den Motor, fährst los und alles ist gut und macht Spass. Ich mag die Audi Haptik total. Der Wagen lässt sich wunderbar schalten und tippt man das Gas auch nur kurz an, so schiesst das Coupé blitzschnell nach vorne. Das Lenkrad ist extrem griffig und die Lenkung reagiert auch so schön direkt, wie man sich das wünscht. Der Wagen lag auch in den schnell gefahrenen Kurven wie ein Brett in der Spur, diese Dunlop Sport Maxx RT haben schon tollen Gripp.

In den Fahrpausen gab es immer ein-zwei Dunlop-Mitarbeiter, die uns über die Vorzüge des neuen Reifens aufgeklärt haben. Unter normalen Umständen hätte ich wohl nur mit einem Ohr zugehört, aber hey, ich war auf der Rennstrecke, da fand ich das durchaus spannend. Ich habe ja ein Problem mit diesen “Unser neues Produkt ist jetzt noch besser!”, in dem Fall habe ich es verstanden. Sogar als Laie. Drei Dinge habe ich gut behalten, weil sie schlüssig erklärt wurden. Zum einen haben sie an der Mischung des Reifens gedreht. Dabei kam ihnen zu Gute, dass sich bei den Werkstoffen so einiges getan hat. Stichwort: Carbon. Zum anderen ist es so, dass man heuer mit Stahl viel filigraner arbeiten kann als früher. So sind die Stahlbänder im Reifen viel dünner und somit auch leichter, was dem Reifen zu Gute kommt. Und abschliessend haben sie am Profil gearbeitet. Jeder weiss ja, dass das Profil im Reifen dafür sorgt, dass das Wasser besser verdrängt wird und der Reifen besser auf der Strasse greift. Das Problem mit den Profilrillen ist aber, dass sie beim Reifenmantel für eine gewisse Instabilität sorgen. Wenn man beispielsweise schnell durch eine Kurve fährt, verschiebt sich der Mantel. Jetzt hat Dunlop in die Profilrillen quasi Stege eingebaut. Soll heissen, die Rillen sehen nicht mehr aus, wie ein U-Profil, sondern wie eine Mischung zwischen U und V. Das gibt dem Reifenmantel erheblich mehr Stabilität. In den Kurven bewegt sich so gut wie nichts mehr.