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Jörg Müller und sein BMW M3 GT2

Disclaimer für die Transparenz: Dunlop hat mich zu dem Dunlop Sport Maxx RT / Race Workshop eingeladen. D.h. sämtliche Reise- und Hotelkosten wurden von Dunlop übernommen.
Zudem haben wir noch einen Kuli, eine Kladde und eine Jacke als Erinnerung bekommen. Wer meint, dass dies mein Urteil beeinflusst, sollte den nachstehenden Artikel erst gar nicht lesen.

Ich bin nicht gerade rennsportbegeistert. Eigentlich eher im Gegenteil. Aber ich sehe durchaus, dass wir als Endverbraucher vom Motorsport profitieren. Viele technische Innovationen werden ja erst einmal im und für den Rennsport entwickelt und halten dann mit zeitlicher Zäsur auch im Consumer-Bereich Einzug.

Am ersten Abend unseres Dunlop Sport Maxx RT / Race Workshops hatten wir – ganz stilecht in einer Box an der Boxengasse – die Gelegenheit, mal von Jörg Müller, BMW-Werksfahrer und in seinem BMW M3 GT2 im Intercontinental Le Mans Cup und in der American Le Mans Serie unterwegs, direkt zu hören, wie eng man mit der Entwicklungsabteilung der Zulieferer (in unserem Fall Dunlop) zusammenarbeitet und wie wichtig diese Zusammenarbeit für den Erfolg ist.

Letztendlich fährt, wie auch plakativ auf einem Bild zu sehen, Jörg Müller auf seinem Werks-BMW M3 GT2 auch einen Dunlop Sport Maxx. Und die Erfahrungen, die mit dem Reifen gesammelt wurden und noch werden, kommen dann wieder der Entwicklung von Enderbraucher-Gummis wie dem Dunlop Sport Maxx RT bzw. Dunlop Sport Maxx Race zu Gute.

Etwas ungläubig hatte ich ja an der rechten Seite “americanlemans.com” gelesen. American Le Mans? Hallo? Mir wurde dann erklärt, dass diese Meisterschaft 1999 geschaffen wurde, um die für das nur ein Mal jährlich stattfindende 24-Stunden-Rennen von Le Mans gebauten Prototypen auch öfters bewegen zu können und die mit dem Prototypbau verbundenen Entwicklungskosten über mehrere Rennen besser rechtfertigen zu können.

Den Rennwagen, also den BMW M3 GT2, einmal ganz aus der Nähe – ganz ohne Absperrung – ansehen zu können, hatte durchaus was. Leider war aber kein Taxi-Service auf dem Ascari-Circut vorgesehen.