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2012 Isuzu D-Max

Das Leben eines Auto-Bloggers ist ja verdammt toll und aufregend. Man fliegt von einer Automesse zur nächsten und hopst dann hin und wieder noch zu irgendwelchen Autovorstellungen im bitterkalten oder molligwarmen Ausland. Naja. Nicht ganz. Eigentlich sind die Ausflüge doch eher die Ausnahme von einem sehr konventionellen Alltag. Lesen. Lesen. Lesen. Recherchieren. Lesen. Telefonieren. Alternativ hat man noch die Möglichkeit die täglich eintrudelnden Pressemitteilungen der Hersteller sich zum eigenen Content umzuschreiben. Das ist eine eher unspannende Angelegenheit, die ich zu vermeiden versuche. Aber hin und wieder weckt dann doch eine Meldung meine Aufmerksamkeit.

Wie diese E-Mail von ISUZU, in der sie den neuen D-MAX ankündigen, die dann ab Juni bei uns in Deutschland verfügbar sein wird. ISUZU? Genau. Was war das denn noch mal für ein Hersteller und was bauen die denn sonst so? Eben diese Frage hat mich dann noch einmal nachlesen lassen. Ich kenne den Namen des japanischen Herstellers doch und auch der Schriftzug ist mir geläufig, aber auf deutschen Strassen …? Ja, selbst auf deutschen Strassen haben wir in den letzten Jahren einige Isuzus gesehen, allerdings stand da dann Opel dran. Der Opel Frontera war beispielsweise eigentlich ein Isuzu Amigo.

Aber mir ist Isuzu dann doch eher aus dem amerikanischen Strassenbild vertraut. Ich meine mich zu erinnern, dass ich einen kleinen ISUZU Pickup doch öfters mal gesehen habe und Ende der 80iger ist auch ein amerikanischer Freund von mir einen gefahren.

In Deutschland bietet ISUZU, die sich zwischenzeitlich etwas von General Motors losgelöst haben, gerade mal ein Modell an. Und eben dieses Modell erfährt in diesem Jahr eine Modellpflege: der Isuzu D-Max.

Ich bin kein ausgemachter Pick-up-Fan, aber das oben abgebildete Pressebild des Isuzu D-Max Space-Cab hat mich durchaus in seinen Bann gezogen. Die durch die fehlende Mittelstrebe und durch die gegenläufig öffnenden Türen vollkommen freistehende Kabine sieht mit Verlaub cool aus. Die Variante Isuzu D-Max Double Cab kommt mit normalen Türen daher, bietet dann aber mehr Platz im Innenraum. Der Isuzu D-Max Single Cab bietet nur 2 Personen Platz, dafür hat er dann die grösste Ladefläche. Mit einem Hardtop kann man die Ladefläche zu einem Kombikofferraum umfunktionieren, die D-Box überdacht die Ladefläche nur und lässt freie Sicht nach hinten.

Der ISUZU D-Max ist ganz klar ein Lastentier und keine Reiselimousine. Dennoch hat Isuzu das Ausstattungspaket aufgewertet und bietet für die neuen Modelle eine Premium-Ausstattung an, die Klimaautomatik, Tempomat, elektrisch verstellbare Ledersitze mit Sitzheizung, serienmäßigen CD/Radio-Player mit Bluetooth und USB-Port, ein Multiinformations-Display sowie 17 Zoll-Aluminium-Leichtmetallräder
umfasst.

Das Arbeitstier verfügt jetzt auch über einen neuen 2.5 Liter Twin Turbo Diesel, der 163 PS leistet und für ein Drehmoment von 400 Nm sorgt. Beim Getriebe hat man die Wahl zwischen einer 6-Gang-Schaltung oder einer 5-Gang-Automatik. Je nach Wunsch kann der Isuzu D-Max dabei als Allrad oder mit Frontantrieb als Hecktriebler geliefert werden. Der Allrad-Antrieb empfiehlt sich auf jeden Fall für den Hängerbetrieb, denn hier verfügt der D-Max über 3 Tonnen Anhängelast. 3 Tonnen! Zusätzlich kann man die Ladefläche noch mit bis zu einer Tonne Nutzlast füllen.

Der preiswerteste Isuzu D-Max kostet in der Basis-Ausstattung als Single Cab 20.300 EURO, das Premium Modell all allradgetriebene Double Cab liegt bei 35.000 EUR. Meine Wahl würde auf die Space Cab fallen, die als allradgetriebener Schalter in gehobener Ausstattung 29.800 EUR kostet.