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Auto-Salon Genf 2012: Pininfarina Cambiano Studie

Als Öko-Limousine wurde die Pininfarina Cambiano Studie von einigen Auto-Medien angekündigt. Wohl wissend, was Pininfarina für wunderschöne Autos entworfen hat, hatte ich beim Lesen dieser Überschrift sofort einen Birkenstock-Latschen mit 4 Rädern vor meinem geistigen Auge.

Dieses Bild hat sich aber schlagartig verflüchtigt, als ich dann am Pininfarina vor der Cambiano Studie stand. Ich will nicht sagen, dass mir das Betrachten der Aussenhaut den Atem geraubt hat. Nein, es war der Innenraum. Vielleicht bin ich noch nicht lange genug dabei und habe ausreichend Studien betrachtet, aber die Holz-Auskleidung des Innenraums der Pininfarina Cambiano Studie fand ich wirklich atemberaubend schön.

Das schönste Detail für mich war jedoch das Gelenk der hinteren Tür, was ihr in der Galerie ehrfürchtig bestaunen dürft. Die matten Rückleuchten haben aber auch etwas sehr sehr schönes. Und ich mag Autos ohne B-Säule. Ach, der Pininfarina Cambiano ist wirklich wunderschön.

Dummerweise standen ausser mir noch weitere 2.000 Personen um das Concept car herum und waren wohl alle von dem Wichtig-wichtig-ich-habe-eine-Kamera-Hampelmann, der zum einen wohl zu blöd war, seine Bilder einzufangen und darüber hinaus auch mit ausreichend Ignoranz ausgestattet war. Ich halte ihm aber zu Gute, dass er das Modell verscheucht hat.


Ausgestattet mit 4 Elektromotoren die jeweils 80 PS leisten sollen und einem kleinen Diesel als Range-Extender soll der Pininfarina Cambiano von 0 auf 100 km/h in 4.2 Sekunden beschleunigt werden. Die Höchstgewindigkeit wird mit 275 km/h angegeben. Ich denke mal, dass man die angegebene Reichweite von 205 km durch Vollgasfahrten aber deutlich reduziert.

Wunderschönes Konzept. Definitiv eins meiner Highlights in Genf.