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Wunder der Technik: Bluetooth Freisprechanlage

Am Freitag habe ich unsere Citroen DS vom Schrauber abgeholt, der ein wenig auswärts von Bielefeld arbeitet. Auf dem Rückweg bin ich die DS gefahren und meine Frau in meinem Firmenwagen, dem Ford S-Max, hinterher. Ich hatte mir noch schnell mein iPhone geschnappt und habe dann ein mir wichtiges Telefonat (mit einem Headset selbstverständlich, alles andere wäre ja nicht im legalen Rahmen der Straßenverkehrsordnung und kostet gar einen Punkt, wie ich unlängst festgestellt habe – und ich lerne ja durchaus aus meinen Erfahrungen) geführt.

Plötzlich war das Gespräch weg. Einfach so. Naja. Ein Funkloch eben. Dachte ich mir so. Also kurz gewartet, wieder gewählt. Und das Telefonat fortgesetzt. Das Spiel hat sich dann noch drei Mal (!) so wiederholt, bis ich meinem Gesprächspartner entnervt angeboten habe, später noch einmal anzurufen, wenn ich denn sehen kann, was mein iPhone da wirklich macht. Mental habe ich schon ein neues Telefon bestellt und war wirklich genervt.

In heimischen Gefilden angekommen, stieg meine Frau aus dem Auto und fragte mich auch ansatzweise genervt “Sag mal, was ist denn mit Deinem Radio los? Das spinnt total. Ständig war die Musik weg und dann stand da was von Verbindung trennen.”

Argh! Wunder der Technik. Mein iPhone hatte also nichts besseres zu tun, als sich während meines Telefonats – wann immer meine Frau nah genug hinter mir war – mit der Bluetooth-Schnittstelle des Ford zu verbinden und mir damit das Gespräch zu nehmen. Also merke: Wenn Du nicht in dem Auto sitzt, mit dem sich dein Telefon unbedingt verbinden will (und im Zweifelsfall auch soll), dann halte grossen Abstand. Mindestens 10 Meter.