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100 Tage – Nissan Leaf

Auf dem Auto-Salon in Genf stand dieser Nissan Leaf herum. Ok, kein gewöhnlicher Leaf, sondern die Nismo RC-Version. Nismo steht offiziell für Nissan Motorsports International, inoffiziell für viel Spass. Nismo veredelt wie AMG oder die BMW M AG die Strassenfahrzeuge von Nissan oder bereitet Sie für den Renneinsatz vor. Beim Nissan Leaf Nismo RC, der 2011 in New York das erste Mal gezeigt wurde, ist Nismo drumherum und Leaf innendrin. Soll heissen, dass sich nur das Äussere vom Serien-Leaf unterscheidet, der Elektromotor ist der gleiche wie bei allen anderen Leafs.

Und eben mit je einem dieser anderen Nissan Leaf fahren jetzt seit ein paar Tagen 9 Blogger in Deutschland (insgesamt haben sie den Wagen 100 Tage, sehr sinnvolle Aktion von Nissan!) herum. Zwei davon kenne ich sogar ganz gut: den Marco von Rad-ab.com und den Probefahrer Alex Kahl. Letztgenannter wird mir doch hoffentlich mal den Schlüssel zu seinem Nissan Leaf abtreten, dass ich den auch mal schon in Ruhe austesten kann. Darauf freue ich mich schon.

Mit dieser Aktion ist dann auch die Auslieferung des Nissan Leaf gestartet. Der Leaf, in 2011 zum „Auto des Jahres in Europa“ und zum „World Car of the Year“ gewählt, wird zum Preis von 36.990 Euro angeboten. Der Käufer muss auch nicht befürchten, als BETA-Tester genutzt zu werden, denn Nissan hat weltweit schon 200.000 Leafs verkauft.

36.990 Euro sind schon eine Ansage – im Vergleich zu anderen Elekrofahrzeugen jedoch im Rahmen. Dafür bekommt man aber auch ein Auto mit ziemlich kompletter Serienausstattung: Der Nissan LEAF ist mit allen Komfort- und Sicherheits-Features bestückt, die man auch von konventionell angetriebenen Fahrzeugen gewohnt ist. Dazu gehören sechs Airbags, ein Navigationssystem mit Touchscreen und Rückfahrkamera, das elektro- nische Stabilitätsprogramm ESP, ein ABS plus Bremsassistent, LED-Hauptscheinwerfer, eine Klimaautomatik mit Zeitsteuerung, eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und Intelligent Key, elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel sowie elektrische Fensterheber vorn und hinten. Auch die Rücklichter sind in LED-Technik gehalten, dazu die Türaußengriffe in Chromoptik sowie Außenspiegel und Stoßfänger in Wagenfarbe. Unter einer Klappe in der Fahrzeug-Nase befinden sich die zwei Ladeanschlüsse für Wechsel- (bis 3,3 kW) und Gleichstrom (bis 50 kW).

Der Elektromotor leistet 80 PS und die Reichweite der Akkus wird mit 175 Kilometer angegeben. Wie sich das anfühlt und angeht, könnt ihr bei Marco oder Alex nachlesen. Andernfalls müsst ihr warten, bis ich den Wagen mal für mich testen kann. Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll – ich hätte schon gerne die Nismo-Version mal getestet ….