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Mit dem Pirelli P Zero und diversen Supersportlern auf dem Circuit Ricardo Tormo

Manchmal bin ich anders als die anderen und hin und wieder stehe ich mir dabei selbst ganz gut im Weg. Wie ich ja schon geschrieben habe, hatte ich in Valencia nicht nur die Gelegenheit den Lamborghini Gallardo Superleggera auf der Rennstrecke Circuit Ricardo Torso zu fahren. Es standen da noch ein paar andere Boliden herum, in denen man sich versichern konnte, dass der Pirelli P Zero ein sehr ordentlicher Sportwagen-Pneu ist.

Unter anderem der McLaren MP4-12C wartete dort in diversen Farben darauf, dass wir uns hinter das Steuer klemmen und den Supersportwagen über den Rundkurs scheuchen. Der Doppelturbo-V8-Motor mit 3,8 Litern Hubraum leistet 608 PS und hat einen wirklich schönen Klang. Ich habe diese einmalige Chance einfach ausgelassen. Waaaaaas? Ja!

Ich war noch ziemlich benebelt von meiner Fahrt im Lamborghini Gallardo. Ich brauche immer ein wenig Zeit, um so etwas verarbeiten zu können. Und es vor allem auch wertschätzen zu können. Wenn ich die Chance habe, schöne Autos zu fahren, dann möchte ich das nicht im Stile von 1..2..3 hinter mich bringen, sondern auch geniessen können.

Blogger-Kollege Bjoern Habegger hat da ein ganz anderes Format. In seinem Blog findet der geneigte Leser so auch einen Fahrbericht zum McLarean MP4-12C.

Den Lamborghini Aventador ist der Bjoern auch gefahren – hier sein wunderschön emotionaler Fahrbericht Lamborghini Aventador. Und auch den Aventador habe ich nicht selbst bewegt. Was neben den oben genannten Gründen aber auch noch dadurch bedingt ist, dass ich – mit ein wenig Glück – den Aventador in nicht allzu fernen Zukunft mal ganz normal auf der Strasse bewegen kann. Da brauche ich keine 5 Minuten auf einem Rundkurs, da kann ich schon warten.

Ich bin ja auch gar nicht so der Fan von Supersportwagen. Wirklich nicht. Beim Aventador schlägt mein Herz schon ein wenig schneller. Ich mag einfach die Linienführung der Flunder aus Sant’Agata Bolognese. Ich erinnere mich noch genau an die IAA 2011. Ich bin da recht locker am Lambo-Stand vorbei gelaufen (“Achja, Lambo, jaja.”) und dann doch ziemlich abrupt stehen geblieben, als der Aventador auf der Bühne vor mir lag. Verdammte Axt! Was für eine bissige und doch elegante Front.

Nach dem Pirelli-Event auf der Rennstrecke, als die anderen noch am Essen waren, bin ich zurück zur Boxengasse und habe mich neben dem Aventador gestellt. Nichts gross getan. Nur der Wagen und ich in der Box. Leider hat man bei den meisten Veranstaltungen nur wenig Zeit für solche besinnlichen Momente.

Jetzt hoffe ich aber auch inständig, dass es mit dem anderen Plan klappt. Sonst werde ich mir doch ganz schön ins Knie beissen …

Noch ein paar weitere Impressionen zu dem Event auf der Rennstrecke gefällig? Einfach mal durch die Galerie klicken: