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Erste Probefahrt: smart ebike

Jaaaa, mir sam mim Radl da!!! Autoblogger ohne Führerschein – was tut man da? Man testet auf dem Weg zur Arbeit das neue eBike von smart. Das darf man nämlich ohne Führerschein bewegen. Um es kurz vorweg zu nehmen – ich bin hellauf begeistert von den ersten Kilometern.

Vielleicht vorab eine kleine Einführung. Ich habe zu Hause drei Fahrräder stehen, fahre aber so gut wie nie mit dem Rad. Meine letzte längere Tour (30 km) liegt schon ein paar Monate zurück. ich bin leicht übergewichtig und rauche. Um es auf den Punkt zu bringen – meine körperliche Verfassung ist alles andere als toll. Und mich als Sportler zu bezeichnen wäre ein reiner Witz. Nun habe ich ja meinen Führerschein abgeben müssen und muss jetzt noch 2.5 Wochen ohne Auto zur Firma kommen. Da war ich mehr als glücklich, als mir smart für die erste Woche das ebike zum Testen zur Verfügung gestellt hat.

Und nachdem ich gestern erst verschlafen hatte und mich doch noch des Shuttle-Dienstes meiner Frau bedient habe, bin ich nun heute die knapp 20 Kilometer mit dem smart ebike zur Arbeit gefahren. Ich war etwa 50 Minuten unterwegs und bin nur ansatzweise ins Schwitzen gekommen. Weil das smart ebike so freundlich beim Treten unterstützt.

Man hat also kein Gashebel, sondern kann lediglich am Tacho in 4 Stufen einstellen, wie sehr der Elektroantrieb unterstützend eingreifen soll. Lässt man den Antrieb ausgeschaltet oder ist die Batterie leer, so fährt sich das smart ebike meinem Gefühl nach in etwa wie ein Hollandrad. Mit 24 kg ist es eben nicht gerade ein Leichtgewicht.

Damals™ bin ich ja immer mit dem Rad gefahren. Ich hatte nie eine Mofa oder ein Moped (ok, ich hatte mal eine Mofa, habe aber nicht den Führerschein gemacht und das Ding dann wieder ungefahren verkauft.). Meine Kumpels aber durchaus. Und meist liefen die auch dank ungesetzlicher Leistungssteigerung deutlich schneller als 25 km/h. Und wenn wir dann mal irgendwie weitere Strecke gefahren sind, hat mich immer mal einer geschoben. Ihr wisst schon – der Mofafahrer legt Dir eine Hand auf den Rücken und Du musst eigentlich nur noch lenken.

So ähnlich fühlt es sich auch an, wenn der Antrieb des smart ebikes einsetzt. Mit zwei Unterschieden: 1. Man muss noch selbst treten, denn ohne eigene Pedalkraft erfolgt auch keine Unterstützung. 2. Man hat keine Hand im Rücken. Was den Spass auch wesentlich ungefährlicher macht. Besonders beim Anfahren ist diese Unterstützung ungemein angenehm. Denn statt schwer in die Pedale zu treten, reicht ein kurzer Tritt und das smart ebike schnellt nach vorne. Ampelstarts werden so zum Vergnügen. Aber auch an Steigungen (auf dem Rückweg werde ich mal über einen Berg fahren – zumindest nennen wir das hier so im Flachland und bin gespannt, wie stark die Unterstützung da bleibt) erleichtert das smart ebike das Fahren enorm.

Ein ausführlichen Bericht gibt es dann nächste Woche.