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Sebastian und der Suzuki Swift Sport

Blogger-Kollege Sebastian Bauer von passion:driving kenne ich noch gar nicht. Aber ich habe ihn jetzt schon sehr schätzen gelernt. Für mich ist er der Inbegriff eines Petrol-Heads. Der Gute hat seinen Wohnsitz bewusst in Nähe der Nordschleife gewählt und sich dann noch das passende Auto dazu gekauft. Auf der letzten Jaguar-Fahrveranstaltung hat er dann auch höflich gefragt, ob er die Fahrzeuge durch die grüne Hölle bewegen dürfte. Ihm würde es nicht darum gehen, das Fahrzeug ans Limit zu bringen. Allerdings würden ihm seine unzählingen Nordschleifen-Kilometer dabei helfen, die unterschiedlichen Fahrzeuge fair zu vergleichen. Er durfte nicht, aber ich bin mir sicher, dass die Hersteller in Zukunft dazu übergehen, bei ihm eine Ausnahme zu machen.

Wenn sich so ein Auto-Nerd also einen Suzuki Swift in der Sport-Edition zum Testen kommen lässt, dann kann man mit einem fundierten Fazit rechnen. Ich persönlich mag auch die Herangehensweise. Über einen Porsche 911 oder einen Mercedes-Benz SLS fällt es einfach einen tollen Testbericht zu schreiben. Aber sind wir doch ganz ehrlich, die meisten von uns können sich so einen Boliden nicht mal als 10jährigen Gebrauchten leisten. Der Suzuki Swift Sport mit seinem Preis um die 20.000 Euro hingegen scheint da schon eher erreichbar für einen sportlich-enthusiastischen Auto-Freund.

Ich persönlich decke ja eher die Lifestyle-Sicht der Auto-Blogger ab. Mich interessieren Drehmoment am Punkt X genauso wenig wie die Größe des Hubraums oder die Kraftübertragung an der Hinterachse. Für mich muss das Gesamtkonzept der Fahrzeug stimmen. Ich bin den Suzuki Swift noch nie gefahren. Ich habe noch nicht mal in dem aktuellen Modell gesessen. Die äussere Form des Suzuki Swift – seit der Vorstellung der aktuellen Modell-Generation 2005 (2010 war ja eher nur ein Facelift) – gefällt mir aber schon sehr. Vielleicht ergibt sich mal zeitnah die Gelegenheit, ich würde mich freuen. Der Interessierte liest jetzt aber erstmal den Bericht von Sebastian.

Foto: Sebastian Bauer