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Ein Petrolhead muss stromern: Chromjuwelen elektrisch

Chromjuwelen erscheint auf dem aktuellen Auto-Blogger-Radar ja eher so am Rande, wenn auch mit dem fetten Signal. Den automobilen Mainstream bedienen die beiden Hamburger Kollegen nun wirklich nicht. Für Ralf Becker kann ein Auto gar nicht genug Hubraum und Zylinder haben. Zudem muss es gross, alt und amerikanisch sein. Im Zweifel ein Coupé. Wie kommt denn jetzt bitte so einer dazu, sich in einen elektrischen Smart zu setzen und damit von Paris nach LeMans zu fahren?

Ganz einfach. Der zweite Kopf von Chromjuwelen heisst Chris Stegemann und er interessiert sich für allen was wirklich innovativ ist. Ich selbst durfte mir unlängst auf dem Auto-Salon in Genf einen Vortrag über die Marke Tesla anhören und was die Amerikaner nicht alles richtig machen.

Und nicht zuletzt deshalb ist es für mich auch keine Überraschung, dass die beiden ihren neusten Roadtrip in einem Stromer angetreten sind. 26 Minuten lassen uns die beiden teilhaben, wie sie sich mit dem Smart angefreundet haben:

Chromjuwelen Électrique (Full) from Ralf Becker on Vimeo.

In meiner persönliche Lieblingsszene im dem wie immer sehenswerten Werk der beiden stellt Petrolhead Ralf fest, dass plötzlich alle anderen Autos stinken. Wie schön, dass sich die Erfahrungen doch gleichen. Den Smart bin ich als Stromer vor über einem Jahr auch schon mal gefahren. Wobei mich die größeren Stromer wie der Nissan Leaf oder der Chevrolet Volt noch mehr fasziniert haben. Ein Smart passt allerdings eindeutig besser ins automobile Chaos von Paris.

Frage mich nun nur noch, wie sich der Streifen mit der Vermarktung ihres Chromjuwelen-Motor-Öls vereinbaren lässt.