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Ford stellt den neuen Ford Fiesta vor

Irgendwie entziehen sich Kleinwagen wie der Ford Fiesta zunehmend aus meiner Wahrnehmung. Als Entschuldigung gebrauche ich oft die Ausrede, dass man mit zwei Kindern eben doch ein wenig mehr Platz benötigt. Fakt ist aber auch, dass die Kleinen ja auch immer größer werden. Mit dem Ur-Fiesta teilt sich der neue Fiesta im zweifel nur noch den Segmentsnamen und den Namen selbst. Immerhin ist 2011 das einmillionste Fahrzeug mit dem Namen Fiesta vom Band gerollt.

An die zweiten Modellgeneration, die von 1983 bis 1889 gebaut wurde, habe ich noch lebhafte Erinnerungen aus der Studienzeit. Da gab es mal eine Fahrt aus der Schweiz nach Bielefeld mit von innen eingeschlagener Frontscheibe, bei der sich zu allem Überfluss auch noch ein Mitfahrer erbrochen hatte. Hach, das ist her. Und dann war da noch die Freundin meines Schwagers, die einen XR2i aus der dritten Modellgeneration fuhr. Davon existierten in ihrer Familie gleich zwei Stück.

Die aktuelle Fiesta-Baureihe ist jetzt 5 Jahre alt, Zeit für eine Modellpflege bei der Ford den Fiesta auch gleich als Global Car vorstellt. Äußerlich zeigt sich das von vorne schon mal sehr deutlich, der Fiesta weist jetzt auch ein aufgerissenes „Maul“ vor. Bei der ST-version gibt es einen Wabengrill – alle anderen Varianten haben ab Serie einen Chromgrill.

Der Ford Fiesta hat ebenfalls das SYNC System spendiert bekommen. Weitergedacht haben die Ingenieure auf jeden Fall bei dem Feature MyKey. Fahrzeugbesitzer können einzelne Autoschlüssel so programmieren, dass sowohl die Höchstgeschwindigkeit als auch die maximale Radiolautstärke limitiert sind. Weiter lässt sich das Radio nicht anschalten, solange nicht wirklich alle Passagiere angeschnallt sind. Weiter kann man mit den Ford MyKey Einstellungen unterbinden, dass die Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme deaktiviert werden. Als Vater finde ich das ziemlich cool und wegweisend. Bin mir gar nicht sicher, ob andere Hersteller so etwas auch bieten.

Neu ist ebenfalls ein Assistenz-System mit dem Namen „Active City Stop“, welches das Auffahren auf den Vordermann im dichten Stadtverkehr verhindern soll. Bremst der Vordermann beispielsweise in einem Stop-n-Go abrupt in den Stand, so stoppt der „active city Stop“-Assistent ebenfalls selbsttätig ab.

Ein Leckerli für junge oder junggebliebene Ford-Fans ist sicherlich der Ford Fiesta ST, dessen 1,6-Liter-Turbo 182 PS leisten wird. Das Fahrwerk wird zumdem bei Fiesta ST über Torque Vectoring control (TVc) verfügen. Wer weniger sportlich unterwegs sein möchte, wird wohl zum preisgekrönten 1,0-Liter-EcoBoost-Dreizylinder- Benzindirekteinspritzer greifen.