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Photo-Love-Story: Citroen DS3 Racing S.Loeb


Die Idee an sich war gut. 4 Blogger, davon 2 professionelle Fotografen. 2 Citroen DS3 Racing. Dazu eine alte Citroen DS. Eine Pärchen. Und ein ganzes Wochenende Zeit. Als Ergebnis eine Foto-Love-Story über vier Blogs. Wichtig dabei ist, dass man früh anfängt zu planen. Citroen wegen den Autos hatte ich früh genug gefragt. Die Jungs hatte ich früh genug ins Boot geholt. Der grobe Plan stand auch sehr früh. Meine Lektion habe ich gelernt. Zu früh macht auch keinen Sinn.

Mein Waterloo. Meine erste richtige Schlappe als Autoblogger. Die schöne Idee habe ich total in den Sand gesetzt. Nach der ganz frühen Planungsphase folgte nämlich ganz lange … nichts. Und dann kam auch noch ein Termin bei mir, den ich nicht verschieben wollte. Und bei zwei der anderen Kollegen kamen Termine, die sie nicht verschieben konnten. So kam es, dass ich eines schönen Samstag abends mit dem Kollegen Teymur Madjderey zusammen vor 3 Autos stand. Man merkt den Fehler – zwei Fahrer, drei Autos. Mal davon abgesehen, dass man mit 2 Leuten schlecht 3 Autos fahren kann, für ein Car-2-Car-Shooting braucht man in der Regel mindestens 2 Fahrer, einen Fotografen und 2 Autos.

Dem nicht genug. Als ich am Samstag abend dann endlich da war, bin ich eingeschlafen. War einfach zu kaputt vom ganzen Tag. Und somit habe ich auch noch den dritten Kollegen versetzt, der ab Mittnacht Zeit gehabt hatte. Stattdessen sind wir dann zu zweit, Sonntag früh um halb zwei mit den beiden Citroen DS3 Racing geschuckt, um passende Locations zum Fotografieren zu finden. Natürlich war es die erste kühle Nacht und selbstredend hatte ich keine Jacke mit und habe schnell angefangen, wie ein kleines Kind zu zetern.

Ich habe aber manchmal großes Glück. In diesem Fall, dass Teymur richtig tolle Bilder rausgehauen hat. In meinen Augen hat er die ganze Aktion mit seinen Ergebnissen noch gerettet. Und ja, ich habe durch das gleiche Glück auch noch 2-3 Bilder geschossen, die man zeigen kann. Ihr findet sie in der Galerie unten. Interessiert Euch alles gar nicht? Ihr wollt was zu den Autos lesen – na bitte:

Den Citroen DS3 Racing bin ich neulich schon mal kurz gefahren. Die weiteren Kilometer durch die nächtliche Köllner Stadt und über die Autobahn war vor allem eins: spassig. Der Citroen DS3 Racing – und bei dem mattschwarzen handelt es sich über die arg streng limitierte Version „S.Loeb“, die wohl kaum ein Normalsterblicher kaufen kann, weil in Deutschland nur ein paar ganz wenige verfügbar waren, macht aber nichts, weil er sich wirklich nur optisch von den DS3 Racing unterscheidet und von denen gibt es immerhin 2.000 Stück – marschiert immer brav nach vorne. Hängt herrlich am Gas und selbst das von mir so wenig geliebte Schalten macht Laune, da die Schaltwege kurz sind und sich das Getriebe sehr präzise schalten lässt.

Die Vorderachse bekommt den steten Vorschub vom 207 PS starken 1,6-Liter-Turbobenziner, der bei entsprechender Fahrweise aber auch einiges an Benzin haben will. Die Lenkung ist präzise und die 18 Zoll-Felgen passen nicht nur optisch gut zum Citroen DS3 Racing. Gegenüber dem braven Serienmodell sind übrigens aus die Bremsen angepasst worden und das EPS wurde auch etwas großzügiger programmiert.

Besonders positiv hervorheben möchte ich die Sportsitze, die wirklich klasse Seitenhalt bieten und dazu auch noch extrem komfortabel sind. Dafür leidet dann das Platzangebot auf den Rücksitzen. In den Kofferraum lässt sich bequem ein IATA-Köfferchen und dazu noch ein Fototasche verstauen. Das Entertainment-Paket funktioniert in dem kleinen Innenraum ganz gut. Das Navigationssystem hat mich durch Köln geleitet und auch die Anbindung des iPhones ging einfach von Statten.

Wer frankophil veranlagt ist und ein Auto zum Spass haben und Kurvenräubern sucht, sollte sich – sofern verfügbar – den Citroen DS3 Racing auf jeden Fall ansehen! Drüben der Jens hatte die letzten Tage auch einen zum Testen da, bei ihm könnt ihr eine weitere Meinung lesen.

Wer sehen will, was ein professioneller Fotograf aus den gleichen „Locations“ holt, der schaut bei Teymur vorbei.