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Mondial de l’Automobile – Paris 2012

Gestern abend um 20 Uhr bin ich wieder zu Hause angekommen. Am Donnerstag war ich den ganzen Tag auf der Auto Show in Paris – oder Mondial de l’Automobile wie die Franzosen sagen – unterwegs. 10 Stunden auf den Beinen. Beim anschliessenden Dinner taten mir sowas von die Füsse und Beine weh, dass der Schmerz erst beim Nachtisch langsam nachliess.

Paris ist immer eine Reise wert. Die Auto-Show in Paris hingegen belegt in meiner Rangliste – die von der NAIAS in Detroit angeführt wird – eher einen der hinteren Plätze. Das Gelände ist groß und der Aufbau und die Nummerierung der Hallen hat sich mir bis zum Ende nicht erschlossen. Die Kreativität der Hersteller beim Standaufbau fand ich durchwachsen. Dafür war es richtig voll. Jens und ich standen schon um 7 Uhr morgens auf dem Parkett und haben angefangen zu fotografieren, bereits um 10 Uhr fing das Rempeln um die besseren Foto-Positionen an.

Von den Weltpremieren war ich jetzt auch nicht so beeindruckt. Der Mercedes-Benz SLS E-Cell ist schon toll, aber leider für unsereins nicht bezahlbar. Mein Favorit auf der Messe war eindeutig der Jaguar F-Type. Der Stand von Opel hat mich am meisten beeindruckt. Die Rüsselsheimer haben ausschliesslich und nur den Adam gezeigt. Das ist mal ein mutiges Konzept. Drei Überraschungen habe ich auch mitgebracht, dazu aber später, es sollen ja Überraschungen bleiben.

Mein persönliches Highlight war der Besuch des VIP-Bereichs von Lamborghini, wo ich Fotos von Designlovr Kim Granz und Lamborghinis Head of Design (dessen Visitenkarte ich in Ehren halten werde) schiessen durfte. Lamborghini bekommt auch den ersten Preis für den coolsten USB-Stick / Press-Kit. Nicht so wahnsinnig neu für mich persönlich, aber schön von der Sache: mein Brötchengeber Bowers & Wilkins hat in Paris seine Kooperation mit Maserati bekanntgegeben.

Alles weitere in den nächsten Wochen, hier in meinem Blog. Ein paar erste Impressionen habe ich Euch in der Galerie zusammengestellt.

Disclaimer für die Transparenz: Mercedes-Benz hatte mir freundlicher Weise ein Hotelzimmer gestellt, Audi hatte mich freundlicher Weise eingeflogen und Teymur hat mich freundlicher Weise nach Hause gefahren.