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Paris 2012: Espera Sbarro Eight Concept


Man soll ja seine besten Trümpfe nicht sofort ausspielen, aber ich kann nicht anders. Für mich war das Espera Sbarro Eight Concept DAS Highlight in Paris. Bullige Erscheinung in Stile der 30iger Jahre Hot Rods. Ich bin mit dem Film American Graffiti aufgewachsen. Ja, mich machen solche Formen wirklich an, ich bin begeistert. Kein Pseudo-Elektro-Antrieb, dessen Reichweite dann für 20 Kilometer reicht, sondern ein Maserati Biturbo-V8 Triebwerk mit 360 PS. Das Fahrzeug wiegt gerade mal 1.000 Kilo, in Relation zu dem Motor wird das dunkle Monster vermutlich sehr schön nach vorne marschieren können. Viele meiner Kollegen werden zudem begrüßen, dass das Espera Sbarro Eight Concept über einen Heckantrieb verfügt. Das Espera Sbarro Eight Concept steht vorne auf 19″ hinten auf 20″ OZ Ultraleggera HLT Leichtmetall-Felgen, die für ein französisches Projekt eher unüblich nicht mit Michelin sondern mit Bridgestone-Pneus bezogen sind.

Diese Studie wurde von Studenten der französischen Espera Sbarro Montbéliard School of Design (l’Ecole ESPERA Sbarro Montbéliard) in Zusammenabeit der beiden Fakultäten Design und Usability Engineering Mechanics geschaffen. Der Name Eight steht dabei zum einen für die 8 Zylinder des Motors, aber auch für die acht Wochen, welche die Studenten 8 Tage die Woche an der Studie gearbeitet haben. Unterstützt wurde das Projekt vom Kommunikationsanbieter Orange.

Nachdem ich den Anblick der äußerer Hülle des Espera Sbarro Eight Concept lange und ausführlich gewürdigt hatten, hat der zweite Blick in den Innenraum meinen mehr als positiven Eindruck noch unterstrichen. Eine nach meinem Geschmack wunderschöne Mischung aus harten Formen und natürlichem Elementen. Statt Armaturenbrett ist ein Tablet (Android, im Übrigen) vorgesehen, dass auf der linkem Seite dem Fahrer alle relevanten Informationen anzeigt, auf der rechten Seite wohl eher als Bedienungseinheit des Entertainmentsystems dient.

Das Espera Sbarro Eight Concept war mein persönliches Highlight beim Mondial de l’automobile 2012 in Paris.

Die weiteren Prototypen der vergangenen Jahre dieser französischen Schule finden sich auf der Homepage und sich auch durchaus sehenswert, auch wenn der Fotograf in mir es sehr bedauert, dass man nicht die ConceptCars von Fotografie-Studenten etwas ansehnlicher hat ablichten lassen.