Probefahrten
Kommentare 9

Opel ADAM – Mit dem Lifestyle-Stadtflitzer unterwegs in Paris

Paris, Paris, ich fahre durch Paris! Für die Weltpremiere des neuen ADAM hat Opel sich die Hauptstadt der Mode ausgesucht: Auf dem Pariser Automobilsalon konnte ich den Opel Lifestyle-Stadtflitzer mit seinen „schier“ grenzenlosen Individualisierungsmöglichkeiten zum ersten Mal live erleben.

Nach einem entspannten Flug von Hamburg nach Paris, ging es nach der Landung am Le Bourget Airport auch direkt in die Vollen: 140 Stundenkilometer, 15 überfahrene rote Ampeln – und das bei Tempolimit 50 km/h. Keine Sorge, ich sitze nicht im neuen Opel ADAM, sondern in einem Pariser Taxi. Wie der berühmte Franzose Claude Lelouch im Jahre 1976 düse auch ich auf meiner 30-minütigen Höllenfahrt vorbei am Triumphbogen, der Champs-Elysées, dem Louvre sowie weiteren Sights von Paris. Mein Ziel: Das Chez Francis, hier soll der nach dem Firmengründer benannte Dreitürer zum ersten Mal in der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Im Chez Francis angekommen dauerte es nicht mehr lange und ich konnte zum ersten Mal im vielfältig gestaltbaren Innenraum des Opel ADAM hinter dem Steuer Platz nehmen. Er bietet nicht nur ein großzügiges Raumgefühl, sondern auch ein von drei Ausstattungslinien geprägtes „Premium-inspiriertes Ambiente“, wobei man hier zwischen den Geschmacksrichtungen Jam, Glam und Slam entscheiden kann. Es wird somit für jedermann etwas geboten: Von Unkonventionalität über Eleganz bis hin zu Sportlichkeit.
Dank der drei Kontrastfarben für das Dach und der vielen verschiedenen Hauptlackierungen dürfte jedenfalls dafür gesorgt sein, dass man sich ohne Probleme den Opel ADAM bestellen kann, der den eigenen Vorstellungen am besten entspricht.

Am Abend, das Dinner im Mama Shelter war schon längst vorüber, schnappe ich mir den Schlüssel des Opel ADAM und schleiche mich in die Tiefgarage. Da stand er, der ADAM Glam. Schnell noch einmal über die Schulter geschaut, ob auch wirklich keiner guckt und dann hieß es einsteigen und Zündung anlassen.
Mit absoluter Modernität kommt das völlig neu entwickelte Infotainment-System samt Smartphone-Integration (Apple iOS und Android) daher und punktet mit einem hochauflösenden 7,0 Zoll großen Touchscreen, der auch zum Anzeigen von Bildern und Videos geeignet zu sein scheint.
Nach dem Infotainment-Test drehe ich einige schnelle Runden in der Tiefgarage und lasse die Reifen ein wenig quietschen – Wohoo, welch toller Fahrspaß!

Wieder im Restaurant angekommen schnappe ich mir einen der Ingenieure und frage nach den angedachten Alltagserleichterungen wie z.B. einem Parkassistenten und einem Toten-Winkel-Warner. „Der ADAM wartet unter anderem mit diesen, aber noch mit weitere Features wie z.B. einem Berganfahrassistenten und einer Servolenkung mit variabler Übersetzung auf.“, so die prompte Antwort auf meine Frage. Klingt für mich nach einem knallharten Konkurrenten des etwas größeren Bruders, dem Opel Corsa.

Abends falle ich müde von den vielen neuen Eindrücken ins Bett und komme zu folgendem Entschluss: Der Opel ADAM ist begeisternd, egal ob in der Variante Slam, Glam oder Jam. Jede der Varianten hat ihre ganz eigenen charakterisierenden Züge und somit wird für Jedermann etwas geboten. Selbst der Fahrspaß hat einiges zu bieten – soweit ich das nach den schnellen Runden in der Tiefgarage beurteilen kann.