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Transparo Einparkmeisterschaft 2012 in Landshut

Disclaimer für die Transparenz: Transparo hat mich nach Landshut zur Einparkmeisterschaft eingeladen, dass heisst sämtliche Reisekosten, eine Hotelübernachtung, meine Beköstigung sowie eine Aufwandsentschädigung bezahlt. Wer meint, dass dies mein Urteil beeinflusst hat, sollte erst gar nicht weiterlesen.

Mit aller Bescheidenheit darf ich verkünden, dass ich mir gestern den Titel des Vize-Einpark-Autoblogger-Meisters sichern konnte. Ich bin ganz schön stolz auf mich und meine Kinder fanden den Pott, den ich mit nach Hause gebracht habe auch ganz schön grossartig.

Aber nun erstmal von ganz vom Anfang an. Ich hatte ja neulich schon geschrieben, dass die Autoversicherungs-Vergleichslattform Transparo alle Leute aufgerufen haben sich zu bewerben, die sich befähigt fühlen ganz besonders gut ein Auto einparken zu können. Aus allen Bewerbern wurden dann durch Abstimmung in der Facebook-Community von Transparo einige Kandidaten ausgewählt, welche sich am gestrigen Sonntag in Landshut dem Wettbewerb stellen durften.

Parallel dazu hatte man einige von uns Autobloggern ebenfalls ausgesucht und geladen, um ebenfalls – in einer gesonderten Gruppe unseren Meister finden. Mit dabei waren Jens Stratmann, Lisa The Car Addict, Moritz Nolte, Bjoern Habegger, Fabian Messner und ein Team bestehend aus Robert Basic und Nicole Männl.

In fünf unterschiedlichen Disziplinen mussten wir Augenmass und Koordination unter Beweis stellen. Je Disziplin wurde die Zeit genommen, in der man das jeweilige Fahrzeug in die vorgezeichnete Parkbox befördert hatte. Diese war mit gelben Linien auf dem Asphalt gekennzeichnet. Pro Überqueren einer der drei Linien gab es Zeitstrafen in Höhe von 10 Sekunden.

Lisa, Robert und ich waren zu einer Gruppe zusammengefasst und bei unserer erste Station mussten wir kein Auto, sondern ein Dreirad einparken: ein Piaggio APE – auch Vespacar genannt. Vorne Vespa hinten Car lenkt man das Gefährt mit dem normalen Lenker, der sich auch an jeder Vespa befindet. Ich bin ja ein ganzes Weilchen Motorrad gefahren und auch ein paar Mal Roller, die Schaltung und Kupplung am Lenker hat für mich auch keine Schwierigkeit dargestellt. Zick zack in 23 Sekunden rückwärts eingeparkt. Aber – die hintere Linie einmal überfahren – 10 Sekunden Strafzeit – also 33 Sekunden insgesamt.

Die zweite Disziplin schien scheinbar die Leichteste zu sein. Ein Citroen C4 wollte ich eine eng gesteckte Parklücke gelenkt werden. Ganz zufällig war ich ja während unseres Urlaubs eine Woche eben dieses Modell gefahren. Mass genommen, Schwung geholt. In 17 Sekunden stand der C4 in der Lücke. Und hinter mit grosses Geschrei. Ich hatte aus Versehen (!) unsere Promi-Unterstützung Jorge Gonzalez umgefahren. Also nicht direkt. Ich hatte das weisse Luftkissen ganz leicht touchiert. Dieses hatte dann dem dahinterstehenden Jorge geschubst. Alles ganz harmlos. Linie hinter überfahren, Luftkissen berührt – jeweils 10 Strafsekunden – 37 Sekunden in Summe.

Bei der dritten Disziplin musste ich erst ein wenig zittern. In High Heels musste man – möglichst elegant – zu einem Mercedes Benz 408 laufen und diesen dann mit den Heels an den Füssen einparken. Der Walk zu Auto wurde von Jorge bewertet. Er konnte 0-3 Punkte vergeben. Pro Punkt gab es eine Zeitgutschrift von 5 Sekunden. Trotz meines versehentlichen Anschlags auf seine Gesundheit konnte ihn meine Performance vollends überzeugen, so dass ich mir die dieser Disziplin mit erparkten 42 Sekunden und einer Zeitgutschrift von 15 Sekunden die Bestzeit von 37 Sekunden gesetzt habe.

Ich mag den Renault R4 – ein schönes Auto, aber diese Disziplin hat mir den Gesamtsieg gekostet. Den R4 musste man mit verbundenen Augen in die Parklücke setzen und hatte dabei nur die Hinweise des im Auto sitzenden Partners. An Lisas Instruktionen hat es nicht gelegen. Die katastrophale Zeit von 1 Minuten und 47 Sekunden habe ich ganz alleine verschuldet, weil ich einfach nicht das umgesetzt habe, was Lisa mir gesagt hat. Argh!

Die letzte Disziplin hat mir dann wieder viel Spass gemacht. Eine Limo galt es einzuparken. Hier habe ich die zweitbeste Einpark-Zeit in der Konkurrenz gehabt, bloss eben dass ich die hintere Linie kurz überfahren habe, also statt 30 Sekunden, standen am Ende 40 Sekunden auf meinem Zettel.

Und habe in der Blogger-Wertung hinter dem geschätzten Kollegen Jens Stratmann, der sich nunmehr Transparo Blogger Einparkmeister 2012 nennen darf. Als Preis hat er ein Formel1-VIP-Wochenende gewonnen. Mir wird Transparo ein Mal im Monat für ein halbes Jahr lang mein Auto auf Hochglanz bringen. Super! Von den Facebook-Usern hat Sabine Langer aus Düsseldorf gewonnen. Die nur einwenig langsamer als Jens war und mich in der Gesamtwertung auf Platz drei verdrängen würde.

Es war ein sehr spassiges Wochenende in Landshut! Ich hoffe Transparo etabliert diesen Event und erweitert die Konkurrenz vielleicht noch ein wenig!