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Der neue Toyota Auris (ab Januar 2013)

Just vor ein paar Tagen bin ich eine Woche lang den Toyota Yaris Hybrid gefahren. Heute stellt Toyota den neuen Auris bei einer Fahrveranstaltung in Lissabon ein paar Blogger-Kollegen vor, seine Premiere hat der Auris ja in Paris auf dem Auto Salon gefeiert, und ich habe eine ganze Menge Fakten über die zweite Version des 2007 erstmal vorgestellten Kompaktwagen, der das schwere Erbe des so erfolgreichen Toyota Corollas angetreten ist, gelesen. Ich finde es interessant, wie konsequent die Japaner auf die Hybrid-Technik setzen. Von Design her, hätten Sie den Auris nach meinem Geschmack ruhig etwas gewagter gestalten können.

Der neue Toyota Auris spiegelt auf eindrucksvolle Weise den Anspruch von Toyota Präsident Akio Toyoda wider, attraktive, dynamische, mit einem Wort begeisternde Automobile zu entwickeln und dabei zugleich den erstklassigen Ruf der Marke in punkto Qualität, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit zu stärken.

Gewicht, Fahrwerk, Raumnutzung und Antrieb zählten zu den zentralen Themenbereichen, denen sich das Entwicklungsteam widmete. Dabei arbeiteten die Ingenieure eng mit den Designern zusammen, um ein in jeder Hinsicht beeindruckendes Automobil auf die Räder zu stellen.

Das Ergebnis ist der neue Auris – leichter, dynamischer, besser ausgestattet und wirtschaftlicher im Unterhalt denn je zuvor. Er präsentiert sich in einem markanten, eleganten Design und mit selbstbewusstem Auftritt, er bietet ein Plus an Fahrdynamik und wartet mit einem hochwertig verarbeiteten Innenraum auf. Zahlreiche Optimierungen steigern seine Kraftstoffeffizienz, die im Flaggschiff der Baureihe, dem Vollhybridmodell, gipfelt.

Die neue Auris Generation punktet mit verbesserten aerodynamischen Eigenschaften, einer Gewichtseinsparung von je nach Modell bis zu 85 Kilogramm und Verbesserungen an den Motoren, die zu einer signifikanten Reduktion von Kraftstoffverbrauch sowie CO2-Emissionen führen und die Unterhaltskosten spürbar verringern.

Auf verkaufsbasierter Berechnungsbasis wird die neue Auris Generation im Flottendurchschnitt lediglich 109 g/km CO2 emittieren – 13 Prozent weniger als die Vorgängermodelle.

Toyota erwartet, dass auf die Hybridmodelle ein Drittel des Gesamtabsatzes entfallen wird. Dies verdeutlicht die Bedeutung des Hybridkonzepts, das längst von breiten Käuferschichten angenommen wird. Der ganz auf den europäischen Markt zugeschnittene neue Auris, der auf diesem Kontinent auch seinen größten Absatz erreichen soll, wird ebenso wie der Avensis von Toyota Motor Manufacturing UK im englischen Burnaston gefertigt. Damit unterstreicht Toyota erneut sein Engagement für die europäischen Unternehmenszweige.

Der neue Auris, der bereits seit Mitte Oktober 2012 bei den Vertragshändlern bestellt werden kann, wird ab Januar 2013 auf den deutschen Straßen zu sehen sein. Neben Neu- sowie bereits bestehenden Toyota Kunden werden sich auch zahlreiche Flottenbetreiber für den neuen Auris entscheiden, da er auch mit geringen Unterhaltskosten und einem guten Werterhalt überzeugt.

Dynamisches Karosseriedesign des neuen Toyota Yaris
Toyota präsentiert den neuen Auris in einem vollkommen neuen Karosseriedesign. Die reduzierte Gesamthöhe und der tiefere Schwerpunkt verhelfen ihm zu mehr Eleganz und Dynamik sowie einem selbstbewussten Auftritt.

Mit einer Länge von 4.275 Millimetern fällt das neue Modell 30 Millimeter länger aus als der Vorgänger. Der Radstand blieb mit 2.600 Millimetern unverändert. Damit gehört der Auris nach wie vor zu den kompaktesten Angeboten seiner Klasse.

Zu den entscheidendsten Entwicklungsschritten des neuen Auris zählt die gegenüber seinem Vorgänger deutlich verkleinerte Stirnfläche. Ohne das Platzangebot für die Insassen zu beeinträchtigen, ist es den Ingenieuren gelungen, die Gesamthöhe um 55 Millimeter abzusenken. Der neue Auris ist damit eines der niedrigsten Fahrzeuge in seiner Klasse. In ihrer Gesamtheit bewirken die Änderungen aerodynamische Vorteile, die einerseits zum gesunkenen Verbrauch beitragen, andererseits dem Auris aber auch ein spürbares Plus an Fahrdynamik bescheren.

Besonders deutlich wird das selbstbewusste und dynamische Auftreten der neuen Auris Generation anhand der neu gestalteten Frontpartie. Das neue Toyota Markengesicht mit Scheinwerfern im „Keen Look“ Design und LED-Tagfahrleuchten sowie neuem trapezförmigen unterem Kühllufteinlass verleiht dem Auris einen entschlossenen Ausdruck und eine kraftvolle Präsenz.

Der schmale obere Kühlergrill verläuft als Abschluss der flachen Motorhaube auf der vollen Breite zwischen dem jetzt größeren Markenemblem und den neu gezeichneten Scheinwerfern.

Eine Chromspange, die das Markenlogo umschließt und den oberen Grill horizontal teilt, reicht bis in die Scheinwerfereinheit hinein – ein Effekt, der die Breite des neuen Auris besonders betont. In den Deckgläsern geht diese Linie in die Form von „Augenbrauen“ über, womit das geringe Spaltmaß zwischen Motorhaube und Scheinwerfern betont wird. Die in allen Ausstattungsstufen serienmäßigen und in die Bi-Xenon- beziehungsweise Halogen- Projektionsscheinwerfer integrierten LED-Tagfahrleuchten verleihen dem neuen Auris ein besonders eigenständiges Erscheinungsbild.

Nebelscheinwerfer mit verchromten Einfassungen flankieren den unteren Kühlergrill, der in schwarzem Klavierlack gehalten ist. Der große, mit Chrom- Applikationen akzentuierte untere Kühllufteinlass betont ebenfalls die Breite des neuen Auris und damit seinen stämmigen, soliden Auftritt.
In der Seitenansicht fällt auf, wie die flach angestellte Windschutzscheibe fließend in eine neu gezeichnete, flache und aerodynamisch günstige Dachlinie übergeht. Auch in der lang gezogenen seitlichen Glasfläche, die drei einzelne Scheiben integriert, und in der markanter ansteigenden Gürtellinie zeigt sich die dynamische Design-Ausrichtung des neuen Auris.

Den Außenspiegel positionierten die Designer beim neuen Auris in das vordere Dreieck zwischen Seitenscheibe und A-Säule. Die B-Säule ist in einem glänzenden Klavierlack-Finish gehalten, und die neu gezeichnete C-Säule akzentuiert die flache, elegante Silhouette des neuen Modells.

Die Konstrukteure legten die Karosserie des neuen Auris um zehn Millimeter tiefer, was zugleich den Abstand zwischen Radhäusern und Reifen verringert, die Räder visuell also enger an die Karosserie anbindet und das schlanke Erscheinungsbild des neuen Toyotas unterstreicht. Die angebotenen Stahlräder in 15 und 16 Zoll tragen neu gestaltete Radvollabdeckungen, dazu kommen neue Leichtmetallräder in den Größen 16 und 17 Zoll.

Am Heck ist die jetzt weiter öffnende Heckklappe geprägt vom kraftvollen Wechselspiel konvexer und konkaver Flächen. Den oberen Abschluss bildet ein integrierter Dachspoiler. Weit herumgezogene neue Rückleuchten betonen die Form der Heckscheibe, des Spoilers und der kraftvollen Schulter über dem hinteren Radhaus. Der neue hintere Stoßfänger mit weit außen integrierten Reflektoren unterstreicht die Breite des neuen Auris in der Heckansicht und betont seinen sportlichen Auftritt.

Der neue Auris ist in einer Auswahl von zehn Lackfarben erhältlich, darunter die neuen Farbtöne Titansilber, Avantgardebronze und Arktisblau. Der Farbton Novaweiß Perleffekt ist zunächst exklusiv dem Auris Hybrid vorbehalten.

Eigenständige Designmerkmale des neuen Auris Hybrid
Der neue Auris Hybrid zeichnet sich grundsätzlich durch das gleiche dynamische Karosseriedesign und den gleichen umfassend aufgewerteten Innenraum aus wie die konventionell angetriebenen Auris Modelle. Exklusive Designmerkmale weisen ihn jedoch bereits von außen als das Spitzenmodell der neuen Auris Modellpalette aus, während im Innenraum eine eigene Instrumentierung sowie spezielle Bedienelemente und Sitzbezüge ins Auge fallen.

Der untere Kühlergrill und der Einsatz im hinteren Stoßfänger sind beim Auris Hybrid passend zur Farbe der Leichtmetallräder in einer titanfarbenen Lackierung gehalten, die Markenembleme auf der Motorhaube und auf der Heckklappe sind Hybridblau hinterlegt. Zusätzliche Hybrid-Logos verweisen an den vorderen Radhäusern und an der Heckklappe auf die umweltfreundliche Antriebstechnik des Auris Hybrid. Zudem sind LED- Leuchtelemente in seine Heckleuchten integriert.

Auch die in 15 und 17 Zoll erhältlichen Leichtmetallräder sind ausschließlich dem Auris Hybrid vorbehalten.

2013 Toyota Yaris : Die beste Aerodynamik seiner Klasse
Das neue Karosseriedesign verleiht dem neuen Auris eine herausragende Aerodynamik, die sowohl zu einem Plus an Fahrstabilität beiträgt als auch zum verringerten Verbrauch.
Die im Vergleich zum Vorgänger verkleinerte Stirnfläche und die um
55 Millimeter geringere Höhe verleihen dem neuen Auris einen wesentlich niedrigeren Luftwiderstand. Die flache Motorhaube geht fließend in die flach angestellte Windschutzscheibe und das aerodynamisch besonders günstige neue Dachprofil über, was den Luftwiderstand vermindert. Zudem ist der Heckspoiler jetzt ganz in die hintere Dachlinie integriert und schließt die Form der C-Säule nahtlos ab. So wird die Entstehung von Turbulenzen in der vom Fahrzeugheck abfließenden Luftströmung minimiert.

Darüber hinaus haben die Konstrukteure auch den Luftstrom unterhalb des neuen Auris mit größter Sorgfalt optimiert. Ein Frontspoiler, zusätzliche untere Luftleitelemente vorn und hinten, eine Motorbodenverkleidung, Verkleidungen im mittleren Fahrzeugbereich und seitlich am Tank sowie Verkleidungen am Heck maximieren die aerodynamische Effizienz auch dort, wo man es gewöhnlich nicht sieht.

Im mittleren und hinteren Bereich der Unterbodenverkleidung kommen darüber hinaus noch mehrere Luftleiter in Form einer flachen Finne dazu, die für eine wirbelarme Unterströmung sorgen und dem neuen Auris damit ein Plus an Geradeauslauf- und Hochgeschwindigkeitsstabilität verleihen.

Im Ergebnis sank der Luftwiderstandsbeiwert des Auris von cW=0,292 auf jetzt nur noch cW =0,277.

Die hochwertige, homogene Innenraumgestaltung des neuen Toyota Yaris
Der Innenraum des neuen Auris bietet mehr Raum und Komfort auf allen Plätzen. Beim Design lag das Augenmerk auf einer hochwertigen Anmutung und einem homogenen Gesamteindruck durch konsistente Ausgestaltung von Beleuchtung, Beschriftungen, Farben und Oberflächen.

Das neue, klare Design zeichnet sich durch markante Formen, übersichtliche Funktionalität und wertige Materialien aus. Die Armaturentafel verbindet eine horizontale Linienführung zur Betonung der Breite und des großzügigen Platzangebots im Bereich der Vordersitze mit einer ergonomischen, auf den Fahrer zugeschnittenen Anordnung von Instrumenten und Bedienelementen.

Das neue Kombinationsinstrument ist in einem klaren, schlichten Design mit zwei oder drei Zeigerinstrumenten gehalten, die weiße Nadeln und eine weiße Beschriftung tragen. Den eleganten Look des Cockpits verdankt der neue Auris der homogenen blauen Hinterleuchtung von Kombinationsinstrument und Mittelkonsole.

Das einheitliche Finish der Instrumenten-Einfassungen, der Bedienelemente in der Mittelkonsole sowie der Applikation am Getriebetunnel in einem seidenmatten Silber-Farbton verleiht dem gesamten Innenraum ein solides Erscheinungsbild.

Die Belüftungs-Einlässe, das Bedienfeld des Audiosystems, der Getriebe- tunnel, das Lenkrad und der Schalthebel tragen ebenfalls silberfarben lackierte Applikationen. Bei der Ausstattungsvariante Executive sind Einsätze in der Armaturentafel zudem mit Leder bezogen. Die Oberseiten von Armaturentafel und Türverkleidungen werden mit Soft-Touch-Material bezogen, die Dachsäulen mit Stoff. Der Schaltknauf hat ein neues Design und das Lenkrad ist mit hochwertigem Nappaleder versehen. Türgriffe und Türöffner tragen ein weich strukturiertes Finish, und die Armauflagen in den Türverkleidungen sind gepolstert.
Die neuen Sitze zeichnen sich durch größere Einstellbereiche in Längsrichtung sowie in der Höhe aus und bieten einen deutlich verbesserten Sitzkomfort.

Die Sitzhöhe liegt jetzt 40 Millimeter tiefer und das Lenkrad ist um zwei Grad flacher angestellt, was eine komfortable Sitzposition mit niedrigerem Hüftpunkt ergibt. In der Basisversion und den mittleren Ausstattungsstufen „Life“ und „Life Plus“ tragen die Sitze hochwertige Stoffbezüge. In der Ausstattung „Executive“ sind die Sitze mit schwarzem Velours und an den Sitzwangen mit Leder bezogen. Eine anthrazitfarbene Lederausstattung ist bei dieser Ausstattungsstufe als Sonderausstattung verfügbar. Für die Modelle mit Hybridantrieb ist diese exklusiv in der Farbe Eisgrau ausgeführt.
Die neue Auslegung von Fahrer- und Beifahrersitz ermöglicht einen um 20 mm vergrößerten Knieraum für die Passagiere im Fond, die zudem vom vergrößerten Öffnungswinkel der hinteren Türen profitieren. Der Gepäckraum wurde um 50 mm länger und seine Öffnung um 90 mm breiter. Das Unterflurfach und die im Verhältnis 60:40 umklappbaren Rücksitze bieten ein Maximum an Flexibilität beim Beladen. Alle Modellversionen inklusive des Auris Hybrid punkten mit einer auf nunmehr 360 Liter vergrößerten Gepäckraumkapazität.

Praktische Ausstattungsmerkmale und großzügige Ablagemöglichkeiten im Innenraum unterstreichen die Alltagstauglichkeit des neuen Auris. Dazu zählen neben dem Handschuhfach ein Sonnenbrillen-Fach, ein Münzfach, vier Getränke- und vier Flaschenhalter, eine in Längsrichtung einstellbare Armlehne, Ablagen in der vorderen und hinteren Mittelkonsole für kleinere Gegenstände, drei 12-Volt-Anschlüsse, ein USB-/AUX-Eingang für das Audiosystem, Zurrösen sowie ein zusätzliches Unterflur-Ablagefach im Gepäckraum.

Eigenständige Innenraumgestaltung des neuen Auris Hybrid
Der neue Auris Hybrid profitiert von einer neuen Positionierung der Hybridbatterie, die jetzt unter der hinteren Sitzbank untergebracht ist. Als Konsequenz bleibt das Gepäckraumvolumen damit genau so groß wie bei den Modellen mit Benzin- oder Dieselmotor.

Im Innenraum zeichnet sich der Auris Hybrid durch ein eigenes Design der Instrumente und des Eco Drive Monitors im Kombinationsinstrument aus. Dazu kommt ein elektronischer E-Shift-Wählhebel in Hybridblau.
In der mittleren Ausstattungsvariante tragen die Einsätze in der vorderen Armaturentafel Applikationen in gebürsteter Metall-Optik, während die Modelle der gehobenen Ausstattungsstufe hier Leder-Einsätze aufweisen.

Der neue Toyota Yaris bietet ein Plus an Fahrdynamik
Der neue Auris ist ein gutes Beispiel dafür, wie Toyota seinen Kunden künftig ein noch dynamischeres Fahrerlebnis bieten will. Die fahrdynamischen Qualitäten der neuen Baureihe wurden umfassend optimiert. Zugleich konnte der Komfort weiter erhöht werden, so dass der neue Auris in jeder Hinsicht hält, was sein beeindruckendes neues Design verspricht.

Tiefer, leichter und höhere Karosseriesteifigkeit
Seine um 55 Millimeter auf nunmehr 1.460 Millimeter abgesenkte Gesamthöhe macht den neuen Auris zu einem der niedrigsten Fahrzeuge in seiner Klasse. Der weit reichende Einsatz von hochfesten Stahllegierungen in
der Karosseriekonstruktion – insbesondere im oberen Karosseriebereich – trägt dazu bei, das Gesamtgewicht des Fahrzeugs je nach Modell bis zu 85 Kilogramm zu senken, während die reduzierte Höhe zugleich mit einem tieferen Schwerpunkt einher geht. Die Karosseriesteifigkeit profitiert nicht nur von der Verwendung von hochfestem Stahl, sondern auch von neuen verstärkenden Elementen am Unterboden sowie an den Front- und Heckstrukturen der Karosserie.

Tieferer Schwerpunkt
Dank der Verwendung von ebenso steifen wie leichten Materialien im oberen Karosseriebereich und der um 40 Millimeter reduzierten Sitzhöhe punktet der neue Auris mit einem im Vergleich zum aktuellen Modell deutlich tieferen Schwerpunkt, der dem Handling, der Hochgeschwindigkeitsstabilität und dem Fahrkomfort zugutekommt.

Da ein niedrigerer Schwerpunkt mit geringeren Wankbewegungen der Karosserie einhergeht, konnten sich die Fahrwerksingenieure beim neuen Auris darauf konzentrieren, Fahrkomfort und Fahrdynamik zu optimieren.
Überarbeitetes Fahrwerk für ein Plus an Fahrkomfort
Die umfassenden Änderungen an der Gesamtarchitektur des Auris betreffen auch wesentliche Bereiche des Fahrwerks.

So überarbeiteten die Fahrwerkstechniker zahlreiche Komponenten der MacPherson Vorderachse, darunter die oberen Aufnahmen, die Stützlager, die Tragfedern und die Stoßdämpfer. Die modifizierten Fahrwerksfedern und die neu abgestimmten Stoßdämpfer verleihen dem neuen Auris einen überdurchschnittlichen Fahrkomfort bei gleichzeitig verbesserter Fahrstabilität.

Die neu konstruierten Federbeinaufnahmen sorgen dafür, dass hochfrequente Vibrationen und Fahrgeräusche besser unterdrückt werden. Ferner reduziert ein neues Stützlager aus Polyurethan die Karosserieneigungen und erhöht den Fahrkomfort.

Die Hinterachse des neuen Auris ist je nach Motorisierung als Doppelquerlenker- oder Torsionslenker-Konstruktion ausgelegt. Die Ausführungen mit dem 1,33-Liter-Benzinmotor und dem 1,4-Liter- Dieselmotor weisen die Torsionslenker-Hinterachse auf, während der 1,6-Liter-Benziner, die 2,0–Liter-Diesel und die Modelle mit Vollhybridantrieb die Doppelquerlenker-Hinterachse erhalten.

Die Ingenieure überarbeiteten das Layout der Doppelquerlenker-Achse und optimierten die Lagerbuchsen der Längslenker. Analog zu den neuen vorderen Fahrwerkskomponenten kommen auch am Heck neu entwickelte Tragfedern und Stoßdämpfer zum Einsatz, die mit reduzierten Federraten und optimierter Dämpfungscharakteristik überzeugen. In der Summe führen die Maßnahmen zu einem optimierten Fahrkomfort, einer hohen Fahrstabilität und einem präzisen Handling.

Weiterentwickelte elektrische Servolenkung (EPS)
Um dem gestiegenen fahrdynamischen Potenzial des Auris Rechnung zu tragen, entwickelten die Ingenieure auch die elektrische Servolenkung weiter. Da unerwünschte Karosseriebewegungen bei der neuen Auris Plattform weitgehend eliminiert wurden, konnte eine direktere Lenkübersetzung (14,8 statt 16,0) gewählt werden, die dank einer optimierten Rückmeldung für ein Plus an Fahrpräzision und Agilität bürgt. Um Vibrationen zu minimieren und ein lineares Lenkgefühl zu erzielen, erhielt die Lenksäule darüber hinaus modifizierte Aufnahmen.

Die Regelung der neuen elektrischen Servolenkung sorgt zudem für harmonischere Lenkkräfte auf schlechten Straßen und regelt die Rückstellkräfte der Lenkung in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit, so dass der Fahrer den Auris jederzeit optimal unter Kontrolle hat.

Umfassend optimierte Geräuschdämmung
Die umfassend optimierte Geräuschdämmung sorgt dafür, dass den neuen Auris nicht nur ein komfortables Fahrverhalten auszeichnet, sondern auch ein spürbar niedriges Geräuschniveau im Innenraum. Zusätzliche Dämmstoffe im Motorraum, in den vorderen Radhäusern und hinter der Armaturentafel senken sowohl die in den Innenraum dringenden Motorgeräusche als auch die Abrollgeräusche.

Effiziente Vollhybrid-, Benzin- und Dieselantriebe des 2013 Toyota Auris
Beim neuen Auris betragen die durchschnittlichen CO2-Emissionen nur noch 109 g/km, das entspricht einer Reduzierung um 13 Prozent gegenüber dem Vorgänger.
Die Toyota Entwickler erreichten dieses Ziel, indem sie einen ganzheitlichen Ansatz verfolgten, der neben der Senkung des Verbrauchs auch die Optimierung von Fahrverhalten und Fahrdynamik nicht aus dem Blick lässt.

Von zentraler Bedeutung ist dabei die breite Palette moderner Antriebsoptionen: Beim neuen Auris haben die Kunden die Wahl zwischen einem weiterentwickelten Vollhybrid-Antrieb sowie zwei Benzinern und zwei Dieselmotoren, die sich alle dank Toyota Optimal Drive durch kraftvolle Fahrleistungen bei äußerst geringen Verbräuchen auszeichnen.

Toyota geht dabei davon aus, dass auf die Hybridmodelle in etwa ein Drittel des Gesamt-Absatzes entfallen wird. Das verdeutlicht nicht nur, welch breite Auswahl Toyota dem Kunden bietet, sondern auch, dass der Vollhybridantrieb endgültig im Volumenmarkt angekommen ist.

Die Leistung des Vollhybridantriebs
Nach dem europäischen Messzyklus erzielt der Auris Hybrid mit nur 87 g/km die niedrigsten CO2-Emissionen seiner Klasse.

Zusammen leisten der 1,8-Liter-VVT-i-Benzinmotor und der Elektromotor, die das Auto je nach Fahrsituation einzeln oder gemeinsam antreiben, maximal 136 PS. Damit beschleunigt der Auris Hybrid in 10,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.

Dabei glänzt er mit einem sehr geringen Verbrauch von nur 3,8 Litern auf 100 Kilometer im kombinierten europäischen Fahrzyklus. Dank des geringen Luftwiderstands und Gewichts sind die ohnedies bemerkenswert niedrigen CO2-Emissionen in der Ausführung mit 15-Zoll-Rädern nochmals um 2 g/km auf jetzt nur noch 87 g/km gesunken. Insgesamt stößt der Auris Hybrid nahezu keine Partikel oder Stickoxide aus.

Darüber hinaus lässt sich der Auris Hybrid im EV-Modus auf Knopfdruck rein elektrisch und damit völlig emissionsfrei fahren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt in diesem Fahr-Modus bei etwa 50 km/h, die Reichweite beträgt je nach Fahrsituation und Batterieladung bis zu zwei Kilometer.

Der Hybridantrieb des Auris ist darauf ausgelegt, im Stadtverkehr möglichst selten den Benzinmotor zuzuschalten. Hauseigene Studien machen deutlich, dass dieser kumulative Effekt beim Toyota Vollhybridantrieb in der Praxis tatsächlich einen hohen emissionsfreien elektrischen Fahranteil bewirkt.

Optimierter Vollhybridantrieb
Die Toyota Konstrukteure haben die Regelung der stufenlos arbeitenden Leistungsverzweigung im Hybrid Synergy Drive für ein natürlicheres Fahrgefühl jetzt so abgestimmt, dass die Änderung der Motordrehzahl enger an die dazu korrespondierende Änderung der Fahrgeschwindigkeit gekoppelt ist.

Zu den fortschrittlichen Technologien des Antriebs zählen eine gekühlte Abgasrückführung EGR, eine elektrische Wasserpumpe, eine verringerte Kolbenringspannung und eine optimierte Förderkapazität der Ölpumpe.

Einen erheblichen Anteil an der Senkung von Verbrauch und Emissionen hat der Einsatz eines gekühlten Abgasrückführungssystems in Verbindung mit dem Atkinson-Prinzip.

Aufgrund des erst deutlich nach dem unteren Totpunkt schließenden Einlassventils setzt die Kompression beim Atkinson-Zyklus später ein.

Die Verdichtung wird so variabel im Bereich von ε ~5,5 bis etwa 9:1 geregelt. Dadurch ergibt sich ein höheres Expansionsverhältnis, was die Ladungswechselverluste minimiert und für eine effizientere Umwandlung der Verbrennungsenergie in Motorleistung sorgt. Durch die später öffnenden Auslassventile wirkt der Verbrennungsdruck länger auf den Kolben. Im Ergebnis ist die Abgastemperatur beim Atkinson-Zyklus geringer als bei einem herkömmlichen Ottomotor. Die gekühlte Abgasrückführung senkt die Kühl- und Pumpverluste und damit zugleich den Verbrauch.

Durch den Einsatz einer elektrischen Wasserpumpe verkürzt sich die Warmlaufphase, Reibungsverluste werden reduziert und die Kraftstoffeffizienz wird gesteigert.

Die Hybridbatterie ist nun unter den Rücksitzen positioniert. Dadurch konnte der Kühllufteinlass von der Seite der Sitze unter die Sitze verlegt und die Kühlung effizienter ausgelegt werden.

Toyota Optimal Drive
Das Eco-Konzept „Toyota Optimal Drive“ bietet mehr Dynamik und Fahrspaß bei geringen Verbrauchs- und Emissionswerten. Zu diesem Zweck kombiniert Toyota innovative Technologien und innermotorische Optimierungen zu einem höchst fortschrittlichen Gesamtpaket.

Dieses Maßnahmenpaket erstreckt sich im Wesentlichen auf drei Aspekte der Antriebstechnologie: Erster Aspekt ist die Gewichtsreduzierung durch den Einsatz besonders leichter und kompakter Motor- und Getriebekomponenten in allen neuen Auris Modellen.

Zweiter Aspekt: die Minimierung von Ladungswechselverlusten durch den Einsatz der Valvematic-Technologie, einer Weiterentwicklung der variablen Ventilsteuerung Dual VVT-i, beim Benzinmotor mit 1,6 Liter Hubraum. Ferner sorgen moderne Rollenschwinghebel sowie kleine und leichte Kolben bei beiden Benzinmotoren und Leichtlauföle sowie neue 6-Gang-Getriebe in der gesamten Auris Modellpalette für geringe mechanische Reibung.

Dritter Aspekt: hohe Wirkungsgrade durch effizientere Verbrennung. Bei den Benzinmotoren des neuen Auris tragen hierzu die hohe Verdichtung von 11,5:1, die Ventilsteuerung sowie optimierte Ansaugkanäle und Brennräume bei. Ölspritzdüsen sorgen für eine effektive Kühlung der Kolben. Die Dieselmotoren profitieren von niedrigen Verdichtungsverhältnissen, optimierten Brennraumformen und einem effizienteren Kühler der Abgasrückführung.

2.0l D-4D Dieselmotor
Der Antrieb des serienmäßig mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlichen, 91 kW / 124 PS starken Auris 2.0 D-4D wurde umfassend weiterentwickelt und ist jetzt unter anderem serienmäßig mit der Toyota Start-Stop-Automatik ausgestattet.

Um das Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen zu erhöhen, erhielt der Motor einen neuen Turbolader mit variabler Schaufelgeometrie und elektrischem Stellmotor.

Die Optimierungsmaßnahmen im Öl- und Kühlmittelkreislauf zur Senkung der CO2-Emissionen umfassen eine zweistufige Druckölpumpe mit optimierter Düse zur Kolbenkühlung, eine optimierte Wasserpumpe mit reduzierter Durchflussrate sowie eine Ölwanne mit zwei Kammern zur Verkürzung der Warmlaufphase.
Die Abgasemissionen verringerten die Toyota Techniker nochmals durch eine weiterentwickelte Vorglüh-Regelung sowie gezielte Optimierungen der Konstruktion und der Beschichtung des Rußpartikelfilters.
Der Zylinderkopfdeckel, die Ölkühler-Halterung und die Kühlmittelleitung bestehen jetzt aus Kunststoff, was eine Gewichtsersparnis von 3 Kilogramm bewirkt. Geringere Reibungsverluste durch eine reibungsoptimierte Vakuumölpumpe und Steuerkette sowie Leichtlauföl niedriger Viskosität senken den Verbrauch nochmals. Zugleich trägt die durch optimierte Brennkammern und die neue Vorglüh-Regelung jetzt noch effizientere Verbrennung zu einem merklich geringeren Geräuschaufkommen bei.

Insgesamt präsentiert sich der neue Diesel leiser, mit einem Drehmomentmaximum von 310 Nm zwischen 1.600 und 2.400/min. So konnten die einzelnen Gangübersetzungen verlängert werden, was sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch und die Geräuschentwicklung auswirkt. Die CO2-Emissionen wurden von 138 auf 112 g/km um volle 19 Prozent verringert, und der durchschnittliche Verbrauch im EU-Fahrzyklus sank von 5,2 auf jetzt nur noch 4,3 Liter auf 100 Kilometer.

1.4l D-4D Dieselmotor
Der kompakte 1,4-Liter D-4D Dieselmotor leistet 66 kW / 90 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 205 Nm zwischen 1.800 und 2.800/min.

Auch der 1.4 D-4D Motor profitiert vom Eco-Konzept Toyota Optimal Drive. Er bietet optimierte Fahrleistungen und verbessertes Ansprechverhalten. Gleichzeitig wurden der Kraftstoffverbrauch sowie die CO2- und Rußpartikel- Emissionen minimiert.

Piezoelektrische Einspritzventile der neuesten Generation gestatten eine präzise Regulierung der eingespritzten Kraftstoffmenge sowie des Einspritzzeitpunkts. Das extrem schnelle Ansprechverhalten der Ventile gestattet eine mehrfache Einspritzung je Arbeitstakt. So lässt sich die Expansionsphase verlangsamen und eine vollständigere Verbrennung erzielen, was die Partikel-, NOx- und CO2-Emissionen herabsetzt.

In Verbindung mit dem bis zu 1.600 bar hohen Einspritzdruck des Common- Rail-Systems lassen sich kurze Einspritzzeiten realisieren, die ein schnelles Ansprechverhalten des Motors sowie einen geringen Verbrauch und niedrige CO2-Emissionen gewährleisten.

Um die Reibung im Motor bei Betriebszuständen mit geringem Öldruck zu minimieren, integrierten die Toyota Entwickler ein neues zweistufiges Hydraulik-Regelventil in die Steuerkettenabdeckung, das je nach Fahrsituation öffnet oder schließt.

Der durchschnittliche Verbrauch des 1.4 D-4D liegt bei nur 4,2 Litern auf 100 Kilometer und die CO2-Emissionen bei lediglich 109 g/km, also 0,6 Liter beziehungsweise 19 g/km unter denen des Vorgängermodells.

1,33-Liter Benzinmotor mit Dual VVT-i
Der 1,33-Liter Benzinmotor mit Dual VVT-i zeichnet sich dank eines hohen Verdichtungsverhältnisses von 11,5:1 durch einen hohen thermischen Wirkungsgrad aus. Das langhubig ausgelegte Triebwerk wartet mit einer Leistung von 73 kW / 99 PS und einem maximalen Drehmoment von 128 Nm bei 3.800/min auf.
Der 1,33-Liter Benzinmotor garantiert dynamische Fahrleistungen, verbraucht aber zugleich im Durchschnitt nur 5,4 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer, was CO2-Emissionen von nur 127 g/km entspricht – 0,5 Liter auf 100 Kilometer beziehungsweise 9 g/km weniger als beim Vorgänger.

Den Toyota Ingenieuren ist es gelungen, ein außergewöhnlich leichtes und kompaktes Aggregat zu entwickeln, das sich durch ein besonders günstiges Leistungsgewicht auszeichnet. Der leichte Ventildeckel und das Saugrohr aus Kunststoff tragen zur Gewichtsreduzierung bei. Der optimierte Ansaugtrakt gewährleistet eine optimale Strömung im Sinne einer äußerst effizienten Verbrennung.

Die variable Ventilsteuerung Dual VVT-i trägt zu einer Leistungssteigerung über das gesamte Drehzahlband bei, indem sie die Ein- und Auslasssteuerzeiten kontinuierlich an die jeweilige Fahrsituation anpasst. Dual VVT-i sorgt für ein gesteigertes Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich, reduziert die Schadstoffemissionen und senkt den Kraftstoffverbrauch.

Valvematic Benzinmotor mit 1,6 Liter Hubraum
Dank Valvematic, einer Weiterentwicklung der variablen Toyota Ventil- steuerung Dual-VVT-i, zeichnet sich der 1,6 Liter Benzinmotor des neuen Auris durch ein sehr gutes Verhältnis von Verbrauch zu Leistung und Drehmoment aus.

Gegenüber Toyotas bewährter dualer variabler Ventilsteuerung Dual-VVT-i variiert das innovative Valvematic-System neben den Ein- und Auslass- Steuerzeiten auch den Ventilhub der Einlassventile. Dies gestattet eine optimale Regelung von Ansaugluftmenge und -geschwindigkeit – und damit des Verbrennungsprozesses –, die sich in einem Plus an Leistung bei geringerem Verbrauch und niedrigeren CO2-Emissionen niederschlägt. Dank Valvematic werden überdies die Reibung und die Ladungswechselverluste im Teillastbereich minimiert, was den Kraftstoffverbrauch weiter senkt.

Einen weiteren Beitrag zur hohen Effizienz des Valvematic Systems leistet das Saugrohr mit variabler Drosselklappensteuerung. Die Ansaugluftführung ist so konstruiert, dass der Luftstrom bei geringen und mittleren Drehzahlen auf die größtmögliche Geschwindigkeit beschleunigt wird, um eine optimale Effizienz des Verbrennungsprozesses zu erzielen. Im oberen Drehzahlbereich wird das Saugrohr dann voll geöffnet. Der Ansaugweg wird verkürzt, der Ansaugwiderstand sinkt, und mit dem Ansaugvolumen steigt letztlich die Motorleistung.

Der wahlweise mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe oder stufenlosem MultiDrive S Automatik-Getriebe erhältliche 1,6-Liter Valvematic-Benzin- motor zeichnet sich durch eine Leistung von 97 kW / 132 PS sowie ein maximales Drehmoment von 160 Nm bei nur 4.400/min aus. In Verbindung mit dem Schaltgetriebe liegt der Durchschnittsverbrauch im Testzyklus bei 5,9 Litern auf 100 Kilometer und die CO2-Emissionen bei nur 138 g/km, eine Verringerung von 0,7 Litern auf 100 Kilometer beziehungsweise 16 g/km. Mit MultiDrive S Getriebe fallen Verbrauch und Emissionen mit nur 5,7 Liter je 100 Kilometer und 134 g/km sogar noch geringer aus.

Neue Laderegelung
Auris Modelle mit Benzin- und Dieselmotoren sind nun mit einer neuen Laderegelung ausgestattet. Im Fahrbetrieb wird die Leistung der Lichtmaschine reduziert, um so die Last auf den Motor und damit den Kraftstoffverbrauch zu verringern.

Das System regelt die Leistungsabgabe der Lichtmaschine in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen und arbeitet nur im Schiebebetrieb mit einer höheren Leistung, um so die Kraftstoffeffizienz zu optimieren.

MultiDrive S Getriebe mit stufenlos variabler Übersetzung
Das in Verbindung mit dem 1,6-Liter-Benziner erhältliche MultiDrive S Getriebe ist eine Automatik mit stufenlos variabler Übersetzung (CVT), das neben der vollautomatischen Betriebsart über einen 7-stufigen sequenziellen Schaltmodus verfügt.

Im vollautomatischen Modus ist das System auf minimale Geräuschentwicklung und niedrigen Verbrauch optimiert. Es wählt in jeder Fahrsituation anhand des Lastzustands, der Fahrgeschwindigkeit und des Bremspedaldrucks automatisch die optimale Übersetzung. Im „Sport“-Modus ist die Regelung des Multidrive S Getriebes auf eine kraftvolle Beschleunigung optimiert und bietet dem Fahrer weitgehend Kontrolle über die Motordrehzahl. Die simulierten Schaltstufen können sowohl über den Getriebewählhebel als auch über die Schaltwippen gewechselt werden.

Zugleich beinhaltet der „Sport“-Modus eine präzise Kurvenregelung. Stellt das System eine Verringerung der Fahrgeschwindigkeit fest, so schaltet es herunter und unterstützt die Verzögerung über die Motorbremswirkung. Schaltvorgänge in Kurven werden abhängig von den Informationen der Querbeschleunigungs-Sensoren unterbunden. Am Kurvenausgang übernimmt eine prädikative Schaltlogik wieder die Regelung des Systems und wählt die optimale Übersetzung für die abgerufene Beschleunigung.

Start-Stop-Automatik
Die in Verbindung mit dem 1,33-Liter Benziner ausstattungsabhängig erhältliche und beim 2.0 D-4D serienmäßige Start-Stop-Automatik schaltet den Motor im Stand automatisch ab. Das System gewährleistet nach dem Halt ein verzögerungsfreies Anlassen unter minimalem Geräusch- und Vibrationsaufkommen, senkt die CO2-Emissionen im Stadtverkehr deutlich und bewirkt je nach den Verkehrsverhältnissen einen merklich niedrigeren Verbrauch.

Um diese Kraftstoffersparnis zu erzielen, schaltet die Start-Stop-Automatik den Motor automatisch ab, sobald der Fahrer im Leerlauf den Fuß vom Kupplungspedal nimmt. Wenn der Fahrer erneut die Kupplung betätigt, wird der Motor in weniger als einer halben Sekunde wieder angelassen.

Zugleich gestattet die Toyota Start-Stop-Automatik eine unterbrechungsfreie Klimatisierung des Innenraums und der Motor bleibt nun bei Betrieb der Klimaautomatik länger abgeschaltet.

Ist die Klimaautomatik in Betrieb, wird der Motor nur dann automatisch abgeschaltet, wenn die vorgewählte Innenraum-Temperatur bereits erreicht ist. In diesem Fall wechselt die Klimaanlage in den Modus „ECO-run loading”, in dem der Motor automatisch deaktiviert werden kann. Bei zu geringer Batterieladung oder falls das Fahrzeug ins Rollen gerät, wird der Motor vorsorglich automatisch wieder angelassen.

In Verbindung mit der Start-Stop-Automatik signalisiert eine „ECO“-Anzeige jeden automatisch ausgelösten Stoppvorgang. Ein ECO-Zähler zeigt zudem bei jeder Fahrt an, wie lange der Motor durch die Automatik abgeschaltet wurde. Ein rückstellbarer ECO-Gesamtzähler protokolliert, wie lange das Fahrzeug insgesamt bereits mit automatisch abgeschaltetem Motor gestanden hat.

Ausstattungsvarianten und Ausstattung des Toyota Auris
Der neue Toyota Auris ist in fünf Ausstattungsvarianten erhältlich. In der Basisversion „Auris“ und als „Auris Cool“ sowie in den Ausstattungsvarianten „Life“, „Life Plus“ und „Executive“. Etwa 75 Prozent des Absatzvolumens wird voraussichtlich auf die Ausstattungsvarianten „Life“ und „Life Plus“ entfallen. Die Ausstattungsstufen unterscheiden sich sowohl durch den Serienumfang als auch durch optische Details voneinander.

Für die ersten Monate der Markteinführung ist zusätzlich die besonders attraktive Ausstattungsvariante „START Edition“ verfügbar.

Umfangreiche Serienausstattung
Bereits in der Basisversion sorgt Toyota mit einer umfangreichen Serienausstattung für ein hohes Maß an Komfort und bietet den Insassen des neuen Auris zahlreiche Annehmlichkeiten. So ist bei allen Modellen das serienmäßige Tagfahrlicht in LED-Technologie ausgeführt. Jedes Modell hat zudem jetzt eine „Follow Me Home“-Funktion der Scheinwerfer, einen Komfortblinker und eine Berganfahrhilfe an Bord.

Der Auris „Cool“ steht auf 16“ Stahlrädern in den Dimensionen 205/55 R16 mit Radvollabdeckungen und bietet serienmäßig eine Klimaautomatik sowie ein CD-Audiosystem mit 4 Lautsprechern.

Ab der mittleren Ausstattungsvariante „Life“ ist der Beifahrersitz höhenverstellbar, und neben einer hinteren Mittelarmlehne ist auch das fortschrittliche Multimedia-System Toyota Touch mit USB-Anschluss und Rückfahrkamera hier serienmäßig.

Der „Life Plus“ hebt sich durch 16“ Leichtmetallräder sowie durch Features wie die in Klavierlack ausgeführte B-Säule von der Ausstattungsstufe „Life“ ab. Zudem verfügt er auch im Fond über elektrische Fensterheber. In der Hybridvariante steht der Auris bereits ab „Life Plus“ auf exklusiven 17“ Leichtmetallrädern. Ausstattungsbereinigt bietet der „Auris Life Plus“ dem Kunden einen Vorteil von 500 Euro gegenüber dem Auris „Life“.

Die höchste Ausstattungsstufe „Executive“ baut auf dem Auris Life auf und umfasst weitere Komfortmerkmale wie eine elektrisch einstellbare Lordosenstütze, einen Licht- und Regensensor, das Toyota Smart-Key- System zum schlüssellosen Ver- und Entriegeln sowie Starten des Auris auf Knopfdruck und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Abgerundet wird die Executive Ausstattung durch das neue automatische Einparksystem „SIPA“ (Simple Intelligent Parking Assist) mit 10 Parksensoren, die an Fahrzeugfront und –heck verteilt sind, sowie durch beheizbare Vordersitze.

Sobald der neue Auris die Bühne betritt, legt Toyota in Deutschland den Auris „START Edition“ auf – ein Sondermodell, das auf den Zeitraum der Markteinführung limitiert ist. Die „START Edition“ baut auf dem „Auris Life Plus“ auf und bietet darüber hinaus zusätzliche, vor allem komfortorientierte Ausstattungsmerkmale. Hierzu gehören das neue automatische Einparksystem „SIPA“ (Simple Intelligent Parking Assist) mit Parksensoren an Fahrzeugfront und -heck, elektrisch heranklappbare Außenspiegel,
eine Geschwindigkeitsregelanlage, eine Sitzheizung vorn sowie eine Lordosenstütze für den Fahrer. Damit bietet die START Edition den Kunden ausstattungsbereinigt einen zusätzlichen Vorteil von bis zu 700 Euro. Gegenüber der Ausstattungsvariante „Life“ ergibt sich somit ein maximaler Preisvorteil von 1.200 Euro.
Je nach Serienumfang des Fahrzeugs bietet Toyota im neuen Auris zahlreiche optionale Features an. Je nach Ausstattungslinie sind beispielsweise das Navigationssystem Toyota Touch&Go, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht, eine Lederausstattung und ein Panorama-Glasdach erhältlich.

Zu alledem macht Toyota keine Kompromisse bei der Sicherheit und strebt 2013 auch für den neuen Auris erneut eine Fünf-Sterne-Bestwertung im Euro NCAP Crashtest an. Trotz der deutlich flacheren Motorhaube hat sich auch beim neuen Modell der hervorragende Fußgängerschutz keineswegs vermindert: Eine Vielzahl von Aufprallenergie absorbierenden Komponenten wie etwa der untere Bereich der Fahrzeugfront und die gesamte Aufhängung des vorderen Stoßfängers trägt dazu bei, die Folgen einer etwaigen Kollision zu minimieren.

Die Sicherheitsausstattung des neuen Auris umfasst ABS mit der elektronischen Bremskraftverteilung EBD, einen Bremsassistenten, das elektronische Stabilitätsprogramm VSC und Heckleuchten mit dynamischem Bremslicht.

Toyota Touch
Bei dem ab der mittleren Ausstattungsvariante „Life“ serienmäßig vorhandenen Toyota Touch handelt es sich um ein Multimedia-System mit 6,1 Zoll großem Touchscreen-Display.

Es umfasst einen MW/UKW-Tuner, einen MP3-kompatiblen CD-Spieler, eine Bluetooth-Schnittstelle für die Freisprecheinrichtung und das Streaming von Audiodaten, einen AUX-Anschluss sowie einen USB-Port zum Anschluss tragbarer Musik-Player, wobei enthaltene iTunes Album-Cover auf dem Display dargestellt werden können.

Zugleich lassen sich auf dem Display sowohl die Energiefluss-Anzeige des Hybridsystems als auch Verbrauchsinformationen einblenden. Zu den Features des Toyota Touch Systems zählt darüber hinaus eine Heckkamera.
Toyota Touch & Go mit erweitertem Funktionsumfang
Auf der Basis des Touch Multimedia-System entwickelte Toyota mit Touch & Go das derzeit preiswerteste optionale In-Car-Navigationssystem auf dem Markt. Es bietet eine erweiterte Konnektivität sowie Zugang zu Online-Content und Apps, darunter eine neue Twitter-App.

Toyota Touch & Go umfasst alle beliebten Navigationsfunktionen wie etwa eine erweiterte Stauvermeidung mit Premium-Informationen in zehn europäischen Ländern sowie eine Anzeige der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und Blitzer-Warnungen auf Märkten, wo dies rechtlich zulässig ist. Darüber
hinaus bietet das aufgewertete Navigationssystem jetzt auch erweiterte Abbiege-Informationen mit realistischer Darstellung von Kreuzungen und Einmündungen, Tunnel-Umschaltung, eine automatische Zoom-Funktion sowie eine optimierte Warnfunktion für Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Das weiterentwickelte System zeigt jetzt eine genauere voraussichtliche Ankunftszeit an. Die optimierte Routenberechnung bezieht dazu eine Verkehrsdatenbank mit den je nach Tageszeit, Wochentag und Monat unterschiedlichen Durchschnittsgeschwindigkeiten für bestimmte Routenabschnitte mit ein.
In Verbindung mit dieser Datenbank nutzt das System Verkehrsinformations- Funktionen, die den Fahrer mit wichtigen Informationen über die Verkehrs- verhältnisse auf kommenden Streckenabschnitten sowie über Zufahrtsbeschränkungen versorgen.

In Verbindung mit einem kompatiblen Mobiltelefon bietet das System über die kabellose Bluetooth-Schnittstelle mit der Google Local Search Funktion Zugriff auf die größte und aktuellste Datenbank der Welt sowie einen On- Board-Zugang zu Google Local Search und weiteren Suchmaschinen. Zudem weist Touch & Go Funktionen zum Senden und Empfangen von SMS auf, die über das Display des Multimedia-Systems bedient werden. Dazu lassen sich auch die im Bluetooth-Mobiltelefon gespeicherten Fotos der jeweiligen Kontaktpersonen auf dem Toyota Touch Display einblenden. Über eine neue Twitter-App halten Toyota Fahrer aus dem Fahrzeug heraus Kontakt mit 500 Millionen Twitter-Nutzern.

Die bei den gängigen Herstellern in der Kompaktklasse bislang einzigartige Twitter-App wird noch in diesem Jahr für alle mit Toyota Touch & Go ausgestatteten Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Sie gestattet es dem Benutzer, während der Fahrt eine Reihe vorformulierter Kurzmeldungen zu twittern, wobei aus Sicherheitsgründen die freie Texteingabe sowie Weblinks deaktiviert sind. Da die App vollständig in das Navigationssystem integriert ist, lassen sich per Twitter auch automatisch Informationen zum Ziel und zur voraussichtlichen Ankunftszeit versenden.

Toyota entwickelte das Touch & Go System eigens mit dem Ziel, eine erschwingliche, variable und zukunftsorientierte Multimedia-Lösung bereitzustellen. Das System lässt sich leicht mit neuen Funktionen, neuem Kartenmaterial und den neuesten Apps aktualisieren, sobald diese zur Verfügung stehen.

Das neue automatische Toyota Einparksystem SIPA
Das neue automatische Toyota Einparksystem SIPA (Simple Intelligent Parking Assist) ist bei der höchsten Ausstattungsstufe „Executive“ sowie dem Sondermodell „START Edition“ serienmäßig eingebaut. Dank der Easy Set Funktion lässt es sich einfach und schnell benutzen.

Das System erkennt einen geeigneten Parkplatz mittels zwei seitlicher Ultraschall-Sensoren im vorderen Stoßfänger. Der Parkvorgang wird durch weitere vier Sensoren im vorderen sowie vier Sensoren im hinteren Stoßfänger unterstützt. Im TFT-Display wird der Parkvorgang angezeigt, wenn das SIPA System aktiviert und der Rückwärtsgang eingelegt ist. Der Fahrer muss dann nur noch die Fahrgeschwindigkeit regulieren.

Fotos: Toyota Deutschland