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2013 Papamobil von Mercedes-Benz für Papst Benedikt XVI: Mercedes-Benz M-Klasse

Es kommt wohl eher selten vor, dass der Chef selbst einen Wagen ausliefert, aber wenn es sich bei dem Kunden um den heiligen Vater der Katholiken handelt, dann darf es wohl auch kein Geringerer sein. Was für ein Auto ist das neue Papamobil also? Ein Auto mit Stern – eine Mercedes-Benz M-Klasse! Ich frage mich ja, ob sich der Papst nicht manchmal wünscht, er könnte sich ein wenig weltlicher geben und somit auch mal die automobilen Freuden selbst geniessen, statt sich in dem Papamobil durch die Gegend fahren zu lassen.

Mercedes-Benz führt mit der Lieferung eines neuen Papamobils an Papst Benedikt XVI. eine 80-jährige Tradition fort. Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, übergab die eigens für den Papst gefertigte Mercedes-Benz M-Klasse mit Sonderaufbau heute persönlich im Vatikan.

„Es ist eine Ehre für Mercedes-Benz, Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. auch in Zukunft mit unserem neuen Papamobil auf seinen Reisen zu begleiten“, so Zetsche bei der Übergabe des neuen Papamobils in Rom. „Damit setzen wir unsere langjährige Partnerschaft mit dem Vatikan fort. Seit über 80 Jahren vertraut der Papst bereits auf die Qualität, Sicherheit und den Komfort unserer Mercedes-Benz Fahrzeuge.“
Das katholische Kirchenoberhaupt nutzt die Mercedes-Benz Papamobile bei einer Vielzahl öffentlicher Auftritte im In- und Ausland. Es gibt ihm die Möglichkeit, den Menschen möglichst nahe zu sein, ohne dabei auf größtmögliche Sicherheit und Komfort verzichten zu müssen. Schon morgen am 8. Dezember wird Benedikt XVI. das erste Mal in dem neuen Fahrzeug in Rom zu sehen sein: bei Feierlichkeiten, die traditionell am katholischen Feiertag Mariä Empfängnis an der Spanischen Treppe stattfinden.

Das Papamobil ist mit den neuesten technologischen Highlights der aktuellen M-Klasse ausgestattet. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug unter anderem über ein neues Innenraumkonzept. Gegenüber dem Vorgängerfahrzeug ist die Kuppel deutlich verlängert, was ein verbessertes Raumangebot und einen komfortableren Einstieg ermöglicht. Auch wurde die Sicht auf den Papst durch eine erheblich größere Glasfläche im Sichtbereich verbessert, unterstrichen durch den großflächig beleuchteten Innenhimmel. Der Thron, das zentrale Designelement im Inneren, ist mit dem gestickten Wappen des Heiligen Vaters versehen. Wie schon die Vorgängermodelle ist auch die Karosserie des neuen Papamobils diamantweiss lackiert. Und um den häufigen Transport der umgebauten M-Klasse im Flugzeug zu erleichtern, verringerte Mercedes-Benz die Gesamthöhe des Fahrzeugs um einige Zentimenter bei verbesserter Innenstandhöhe.

Bereits vor neun Monaten haben die Arbeiten am neuen Papamobil begonnen. Das Fahrzeug wurde von Mercedes-Benz konzipiert und aufgebaut.

Seit über 80 Jahren steht Mercedes-Benz mit seinen Fahrzeugen dem katholischen Kirchenoberhaupt bei dessen Reisen und öffentlichen Auftritten zur Verfügung. Der erste Mercedes-Benz für einen Papst war eine Nürburg 460 Pullman-Limousine für Pius XI. im Jahr 1930. In den 1960er Jahren erhielt Johannes XXIII. ein 300d Landaulet als Cabrio mit Automatikgetriebe. Nach ihm nutzte Paul VI. erst einen Mercedes-Benz 600 Pullman-Landaulet, später dann einen 300 SEL. Ab den 1980er Jahren fuhr Johannes Paul II. erstmals mit einem auch so bezeichneten „Papamobil“, einer umgebauten G-Klasse, zu den Feierlichkeiten auf dem Petersplatz. Ab 2002 war er meist im Vorgängermodell des neuen Papamobils unterwegs, das bisher auch Benedikt XVI. nutzte.

Die Papamobile sind nach Ende ihrer Einsatzzeit in der Sammlung des Vatikans und im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart zu sehen.