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Essen Motor Show: Hot Rods Sonderausstellung

Im Rahmen der diesjährigen Essen Motor Show gab es eine feine Sonderausstellung Hot Rods. Ich bin ein wenig verstimmt, dass ich mir nicht mehr Zeit für diese wundervolle Vehikel der 30iger Jahre genommen habe. Aber ich war ja an einem normalen Besucher-Tag da und somit war es ziemlich voll und unser Zeitplan eh sehr eng gestrickt. Dennoch. Als 1973 der Film American Graffiti (Blue Ray bei Amazon für 10 Euro, die normale CD kostet keine 4 Euro aktuell) von George Lucas gedreht wurde, war ich noch nicht trocken hinter den Ohren. Es muss gut 10 Jahre später gewesen sein, als ich den Film dann das erste Mal im Fernsehen gesehen habe. Von der Story habe ich damals nicht viel verstanden, aber die Autos, die Autos habe ich geliebt.

Im Laufe meines Werdegangs habe ich den Film bestimmt 10 Mal gesehen (und nach einer Weile dann auch mehr von der Handlung verstanden), eins hat sich dabei nie geändert – John Milner alias Paul LeMat war mit seinem Hot-Rod, dem Yellow Deuce Coupe (einem Ford B, Baujahr 1932), der Größte. Und um das noch zum Abschluss zu bringen – mit der Fortsetzung More American Graffiti bin ich nie wirklich warm geworden.

Aber zurück nach Essen auf die Motor Show. 11 Hot Rods waren da zu sehen, nur zwei habe ich ablichten können. Geschuldet war die Sondershow dem 80-jähriges Geburtstag des Ford B von 1932. Dieses Modell gilt quasi als Mutter aller Hot Rods, denn Ford brachte dieses Fahrzeug damals mit dem Flathead V8 und einem extrem brauchbaren Rahmen heraus.

Alle weiteren ausgestellten Hot Rods und auch noch ein O-Ton vom Organisator Thom Piston kann man sich in dem nachstehenden Youtube-Clip ansehen und anhören. Jeder, der sich für das Thema interessiert, kann diese 15 Minuten ruhig investieren.

Und wenn es für einen ausgewachsenen Hot Rod nicht an Zeit, Talent oder Geld reicht, da gab es ja in Essen auch noch den Wenckstern Mini Hot Rod zu bewundern, den man schon mit einem schmaleren Budget kaufen kann.