Allgemein
Schreibe einen Kommentar

Whereever I may roam …

3b83fd32488511e2a8b522000a1cf597_7

Wir Auto-Blogger haben schon ein tolles Leben, oder? Fahren ständig tolle und dicke Autos und wenn mal nicht gerade, dann jetten wird quer über die Weltkugel und lassen es uns in schönen Hotels gut gehen. Richtig?

Mir ist durchaus bewusst, dass es in der Aussenansicht genau so aussieht. Und trotzdem möchte ich das oben stehende Bild einmal nutzen, um auch mal eine andere Seite unseres tollen Lebens zu zeigen, die sich nicht ganz so rosig liest. Gestern waren Jens und ich unterwegs. Gegen 8 Uhr sind wir aus Bielefeld losgefahren. Getrennt voneinander, was ja eher selten vorkommt. Während ich den Mercedes-Benz GL nach Stuttgart gebracht habe, ist Jens nach Rüsselsheim gefahren und hat den Mitsubishi Pajero, den wir 2 Wochen hier hatten gegen ein anderes Auto getauscht und mich dann in Stuttgart (ja, das ist ein Umweg von gut 200 km, aber sagt es ihm nicht) abgeholt.

Als wir dann abends um 22 Uhr wieder in Bielefeld angekommen sind – also 14 Stunden nach Abfahrt hatten wir beide über 1.000 km auf dem Autositz verbracht. Aber hey, ihr seid doch schliesslich Autoblogger! Das schon. Und auch darum geht es. Wer sich den ganzen Tag auf der Autobahn rumtreibt, der kann nicht bloggen. Denn Auto-Blogger besteht nun mal aus zwei Teilen. Auto UND Blogger.

Was für ein Profi der Jens Stratmann ist, zeigt eben dieses Bild. Während meinereiner auf dem Beifahrersitz über die schlechte Netzabdeckung auf deutschen Autobahnen schwadroniert und auf 200 Kilometer keinen Beitrag zustande bekommt, zieht der Herr Stratmann an einer Raststätte mal eben sein iPad vom Rücksitz und schreibt. 90 Minuten später ist mein Nikotinspiegel schon wieder vollkommen abgesunken und wir machen erneut eine Pause. Zack haut Jens einen Beitrag raus. Unglaublich, aber wahr.

Ich geniesse es wirklich Auto-Blogger zu sein, mir macht das eine Menge Spass und ich kann meine Leidenschaft für Autos und meine Passion “Fotografie” so wundervoll verknüpfen. Trotzdem gibt es Tage, die alles andere als ein Zuckerschlecken sind.

Das Bild entstammt übrigens meinem Instagram-Feed.