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#mbrt13 – T-minus 2 Wochen

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Heute in 2 Wochen sitze ich bereits im Flieger und die Reise beginnt. Der Road Trip selbst startet dann einen Tag später – je nachdem wie man die Zeitverschiebung nach Los Angeles mit einrechnen will.

Das ansatzweise Aufregende an unserem Roadtrip quer durch die USA von Los Angeles nach Detroit ist ja der Umstand, dass der Weg zwischen L.A. und Chicago der alten Route 66 entspricht. Ich habe mir jetzt eigens für den Road Trip ein kleines Google Maps Mashup programmiert, um zu sehen, welche Sehenswürdigkeiten direkt oder zumindest nahe unseres Weges liegen.

Zehn der 50 US-Staaten werden wir auf unserer Reise kennenlernen: In Kalifornien starten wir und machen dann noch einen Abstecher nach Nevada für einen Zwischenstop in Las Vegas. Danach folgen wir dem Weg der Route 66 durch Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma, Missouri und Illinois nach Chicago. Dort endet die Route 66, wir aber wollen dann noch weiter nach Detroit und werden durch Indiana nach Michigan fahren. Mit Los Angeles (2), Las Vegas (29), Albuquerque (33), Oklahoma City (31), Tulsa (46), Chicago (3) und Detroit (11) werden wir dabei sieben der 50 größten Städte der USA durchfahren oder passieren. Dabei werden wir gleich 4 der 6 Zeitzonen der USA erleben. Wir starten in L.A. mit Pacific time (und liegen damit ganze neun Stunden hinter unserer deutschen Zeit zurück). Auf dem Weg von Las Vegas / Nevada nach Arizona wechseln wir dann in Mountain time. Einen Tag später werden wir nach dem Grenzübertritt nach Texas bis nach Chicago unsere Uhren auf Central time umstellen können. Und am letzten Tag unseres Roadtrips haben wir dann die Eastern Time zone erreicht und liegen dann nur noch 6 Stunden hinter der deutschen Zeit zurück. Um die 4.200 Kilometer werden wir wohl während des Road Trips gemeinsam abreissen.

Auf den Interstates, den amerikanischen Autobahnen darf man zwischen 55 bis 85 mph schnell fahren, was 89 bis 137 km/h entspricht. Ich habe in den USA schon Road Trips von New York City nach Kentucky und von Miami nach Kentucky unternommen. Ich liebe das automobile Reisen in den Staaten, weil das Fahren eben so entspannend ist. Durch die Geschwindigkeitslimits gleitet man entspannt über den Highway, statt hochkonzentriert das Auto auf Vmax zu halten.

Ach, was freue ich mich. Und werde so langsam wirklich hibbelig. Nach den Feiertagen werden wir wohl unsere finale Route konkretisieren, obgleich uns immer noch Raum für Spontanität bleiben wird. Ich habe in den letzten Tagen eine Menge lustige und skurrile Sehenswürdigkeiten recherchiert und bin gespannt, welche davon ich mir ansehen kann. Jens hat sich ebenfalls schon ein wenig digital umgesehen (Heike kauft Bücher …) und unsere Route beschrieben. Ans packen kann ich noch nicht denken, habe mir aber zumindest schon mal die Koffer zurecht gelegt. Zudem bin ich hoch erfreut, dass Teymur für uns eine Kamera-Ausrüstung von Canon bekommen hat.