Allgemein
Kommentare 4

#mbrt13 – T-minus 1 Woche

mbrt-homepage-and-twitter

Ich bin so richtig freudig erregt. Kennt ihr das Gefühl, wenn man über einen anstehendes Ereignis nachdenkt und das Herz dann richtig anfängt zu puckern und sich auf den werten Gesicht wie von selbst ein breites Grinsen formt? So sitze ich hier an meinem Schreibtisch. Hin und wieder wird das Glücksgefühl kurz unterbrochen durch leichte Panik-Attacken. Ich habe doch noch nichts gepackt. Was soll ich bloss anziehen? Und zum Frisör muss ich auch noch … Weiha. Weiha.

Gestern habe ich mich um den ESTA-Antrag gekümmert, den ich aber nur aktualisieren musste. Morgen werde ich mal den großen Koffer vom Dachboden holen und anfangen meine Sachen zurecht zu legen. Vor allem mit den Klamotten muss ich mir noch etwas überlegen. Ich bin ja bislang immer davon ausgegangen, dass es so kalt schon nicht werden wird. Aber die Wetter.app meines iPhones hat mich eines Besseren belehrt. Los Angeles 8° Celsius. Flagstaff -12° C (!!!!). Amarillo -3°C. Chicago -7°C – da ist es genauso kalt wie in Detroit. Rawetter. Muss ich doch mal die langen Unterhosen heraus kramen.

Und dann die ganze Technik. Ich werde mit Teymur eine Menge filmen. Dazu habe wir von Canon zwei Kameras bekommen. Dazu kommen noch unsere Nikons, ein paar GoPros und eine Sony, die mir mein Schwager noch freundlicher Weise geliehen hat. Dazu dann noch die ganzen Akkus und Ladegeräte. Eine Mehrfachsteckdose und einen Steckdose-Adapter. Zwei Stative. Was man eben so auf einen Road Trip mitnimmt, wenn man eine Symbiose aus Auto-Blogger und Computer-Nerd darstellt.

Heute um diese Zeit sitze ich bereits im Auto – und nein, das ist kein Geheimnis, es wird ein Mercedes-Benz sein – auf dem Weg von Los Angeles nach Las Vegas. Wer sich einmal die Route ansehen will, die wir fahren werden – ich habe für den Roadtrip ein kleines Blog aufgesetzt inkl. Karte mit Route und auch mit einer Auflistung aller Mitfahrer. Dort werde ich dann teils automatisiert (so mir denn IFTTT hilft), teil manuell während des Trips nicht nur meine eigenen Inhalte einstellen, sondern auch aggregieren, was die anderen so an Inhalten produzieren.

Zwischen den Tagen hat sich Teymur daran gesetzt und ein paar Plätze herausgesucht, wo wir schon Essen gehen können. Ich habe mich um Sehenswürdigkeiten nahe unserer Route bemüht. Zu weit ab des Weges darf es leider nicht sein, denn so viel Zeit haben wir nicht. Schliesslich sitzen wir jeden Tag auch ohne große Pause um die 10 Stunden im Auto. So genug geplaudert.