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#mbrt13 – Tag 5 – Chicago – Detroit

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Die letzte Etappe unseres Road Trips war auch die Kürzeste. Die Strecke zwischen Chicago und Detroit ist gerade mal 300 Meilen lang und kann in 4 Stunden zurückgelegt werden, wenn man denn am Stück und ohne Pause fährt. Am Abend hatte uns Mercedes-Benz zu seinem Neujahrsempfang inkl CLA-Vorstellung eingeladen – wir mussten also erst gegen 17 Uhr in Detroit sein. Dennoch wurde als Abfahrtszeit 6 Uhr festgelegt. Als ich aufgewacht bin, habe ich kurz überlegt, was ich machen werde. Duschen. Klar. Und dann vielleicht noch ein paar Fotos von Detroit? Ein Blick auf die Uhr. 5 Minuten vor 6. Na super.

Da ich ja am Vorabend „meinem Auto“, dem Mercedes-Benz einen Platten gefahren hatte, und der also von Lena mit einem Notrad nach Detroit geschoben werden sollte, musste ich an diesem Morgen nicht fahren, sondern nahm im E-Klasse T-Modell Platz und liess mich in Gesellschaft von Jens und Omar von Amos, der für Gear Patrol schreibt und in Chicago zu uns gestossen war um Heikes Platz für die letzte Etappe übernehmen, chauffieren.

Der Grund für unsere frühe Abfahrt lag natürlich an unseren Programmpunkten. Auf einem Carsharing-Parkplatz auf halber Strecke in Indiana – wir haben trotz der Kürze der Etappe ja dennoch drei unterschiedliche Staaten bereis: Illinois, Indiana und Michigan – trafen wir uns zunächst mit einer kleinen Gruppe von Mercedes-Benz-Enthusiasten, die sich in America unter dem Dach des Mercedes-Benz Club of America organisieren.

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Schön zu sehen, wie man gestandenen Männern mit einem kurzen Halt, bei dem international gefachsimpelt wurde, eine große Freude machen kann. Im Vordergrund stand dabei natürlich die neuen Mercedes-Benz E-Klasse, die ja erst 24 Stunden später offiziell der amerikanischen Öffentlichkeit präsentiert werden würde.

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Als nächster Halt war das Gilmore Car Museum geplant. Nicht ganz eine Stunde Zeit hatten wir dafür eingeplant und die reichte vorne und hinten nicht. Ich will mich nicht in Details verlieren und dem Museum zu einem späteren Zeitpunkt noch einen eigenen Post spendieren. Ich will aber zumindest jedem empfehlen, der sich ansatzweise in der Nähe aufhält – und das Museum liegt wirklich im Nirgendwo auf halber Strecke zwischen Chicago und Detroit – dort einen halbtägigen Besuch einzuplanen. Die Qualität und der Umfang der Sammlung sind super und ich mag das Konzept, dass alle Fahrzeuge auch noch im Rahmen von Show-Veranstaltungen bewegt werden.

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Aktuell baut man ein Gebäude (das Museum erstreckt sich über mehrere Gebäude) auf, in dem man sich nur den unterschiedlichen Aufbauten und der Geschichte des Ford T-Modells widmet. Die Angestellter des Museums waren unserer Gruppe gegenüber sehr aufgeschlossen und so durften wir in diesen Raum auch schon mal reinschnuppern und den Experten beim Aufbau zusehen. Die Sammlung ist wirklich für jeden Freund der amerikanischen Auto-Kultur ein echtes Muss. Zwei besondere Highlights für mich waren der Nachbau des Fabulous Hudson Hornet (nicht zuletzt durch den Disney Film Cars weltbekannt – Jens hat dem Wagen schon einen Beitrag gewidmet) und einem Laster aus dem Hause General Motors, dem Futurliner.

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Zwei weitere Fahrtstunden später war Road Trip dann zu Ende. Einfach so. Angekommen in Detroit. Am Hotel erwartete uns noch eine weitere Gruppe des Mercedes-Benz Club of America. Danach ging es dann ins Hotel. Das erste Mal seit Tagen nicht mehr nur das nötigste aus dem Koffer packen, sondern endlich Zeit, sich ein wenig einzurichten. Am Abend stand auch schon der Neujahrsempfang an.

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Auf dem Display der neuen Mercedes-Benz E-Klasse, die wir zur Motor Show nach Detroit eskortiert haben, standen am Ende des Road Trips 4584 Kilometer. Die reine Fahrtzeit unseres Trip hat 52 Stunden und 37 Minuten betragen und wir hatten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von stolzen 87 km/h.