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#mbrt13 – mein Fazit zum Mercedes-Benz Road Trip von Los Angeles nach Detroit

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In den letzten Tagen bin ich so oft gefragt worden „Und wie wars?“ Gemeint ist damit in der Regel unser Road Trip mit der neuen Mercedes-Benz E-Klasse von Los Angeles nach Detroit. „Klasse!“ antworte ich dann uns füge hinzu „Aber auch höllisch anstrengend.“ 5 Tage lang im Auto sitzen. 15 Stunden pro Tag im Schnitt unterwegs – das schlaucht schon ganz schön. Zumindest in meinem hohen Alter.

Und an dieser Stelle muss ich auch mal öffentlich festhalten, wie klasse die Sitze im Mercedes-Benz ML bzw. in der Mercedes-Benz E-Klasse wirklich sind. Denn nach den 5 Tagen, also nach den über 4.500 Kilometern Wegstrecke hatte ich weder ein Zipperlein mit dem Rücken, noch haben sich meine Knie irgendwie bemerkbar gemacht. Und ich habe oft schon Probleme, wenn ich einen 2stündigen Film im Kino ansehe. Kompliment an die verantwortlichen Ingenieure bei Mercedes. Die Sitze sind super.

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Sicherlich ist das Fahren auf den Interstates in den USA im Allgemeinen schon weit weniger anstrengend als das Reisen auf der deutschen Autobahn. Aber davon mal abgesehen reist es sich in einem Mercedes-Benz eben doch noch mal ein ganzes Stück entspannter – ich kann das beurteilen, ich bin in der Vergangenheit schon einige lange Strecken mit anderen Fahrzeugen in den Staaten gefahren.

Und was habe ich für mich mitgenommen? Genau das, was ich mir erhofft hatte. Ich habe den Wechsel der Vegetation auf der Strecke wirklich genossen, bestaunt und aufgesaugt. Ich habe eine ganze Menge Fotos, die wirklich schlecht geworden sind, weil aus dem fahrenden Auto geschossen, die ich mir trotzdem gerne ansehe, um meinen Erinnerungen an die unterschiedlichen Landschaften frisch zu halten.

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Am meisten beeindruckt hat mich unser kurzer Stopp in der Mojave-Wüste. Diese absolute Stille dort und die Aussicht fand ich einfach nur schön und beeindruckend. Die Fahrt durch den Mittleren Westen, wo die Interstate gefühlt stundenlang schnurgerade durch Niemandsland führt und rechts und links ewig lange und doppelstöckige Güterzüge zu sehen sind, war für mich ein weiteres Highlight.

Würde ich den gleichen Trip noch einmal machen? Ja! Sicherlich war es teils wahnsinnig, so viel zu fahren und dabei so wenig Zeit für Sightseeing und Fotos zu haben, aber dann – irgendwie will man ja auch ankommen und die Familie will auch nicht, dass man mal eben 2 Wochen dem trauten Heim fernbleibt. Nein, der Road Trip war ne Wucht. Ohne wenn und aber.

Wer alles (noch einmal) nachlesen will, hier sind all meine Beiträge:

Fotos: Heike Kaufhold, Teymur Madjderey, Jens Stratmann