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1. E-Mobil-Berg-Cup im Rahmen des 46. Int. Osnabrücker ADAC Bergrennens am 3./4. August 2013

Schimpf und Schade über mich. Berge von Asche auf meine Haupt. Osnabrück ist um die Ecke und ich war noch nie beim Osnabrücker ADAC Bergrennen. In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit, es werden zum ersten Mal Stromer über die Bergstrasse getrieben. Termin steht im Kalender, mal sehen, ob ich es in diesem August mal hinbekomme.

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Das Internationale Osnabrücker Bergrennen wird um eine europaweit einzigartige Rennserie reicher. Zur 46. Auflage am 3. und 4. August werden erstmals ganz offiziell auch Elektro-Flitzer den Uphöfener Berg in HilterBorgloh erobern. Beim „1. E-Mobil-Berg-Cup“ geht es dann um den „Großen Preis der Stadtwerke Osnabrück“.

„Automobilsport und Elektromobilität passen unserer Meinung nach perfekt zusammen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Osnabrück, Manfred Hülsmann, beim offiziellen „Kick-Off“-Termin für den „1. E-Mobil-Berg-Cup“. „Wir sehen uns beim Thema Elektromobilität alsVorreiter, indem wir in den Ausbau unserer eigenen E-Flotte sowie der Ladeinfrastruktur investieren. Schließlich geht es bei diesem zentralen
Zukunftsthema um unsere beiden Kernkompetenzen Energie und Mobilität“, betonte Hülsmann weiter. Die Initiierung einer solchen E-Rennserie beim hiesigen „Mekka des Rennsports“ sei ein weiterer Schritt, die E-Mobilität in der Region fest zu verankern und erlebbar zu machen.

„Racing auf leisen Sohlen“ kommt an
Bereits in den Vorjahren hatten die Stadtwerke beim Bergrennen kräftig die Werbetrommel für das Thema Elektromobilität gerührt.Eine E-Auto-Parade präsentierte sich in den Pausen zwischen den Wertungsläufen auf der Rennstrecke, bei jeder TourwurdenGäste mitgenommen. Die „Beifahrer“ standen förmlich Schlange und waren begeistert. „Ein ‚Racing auf leisen Sohlen‘ sozusagen“, ergänzte Stadtwerke-Vorstand Dr. Stephan Rolfes. „Und das bei einer Veranstaltung, die eher für laute Motorengeräusche und typischen Benzingeruch steht.“ Die hohe Akzeptanzund das Interesse der Besucherhaben gezeigt, dass ein tolles Fahrerlebnis und schneller Speed auch geräuschlos und ohne Benzinduft zu haben sind. Ein Grund mehr für die beiden Partner Stadtwerke Osnabrück und MSC Osnabrück, beim diesjährigen Bergrennen ein weiteres Highlight zu setzen. „Und das ist uns mit der Einbindung dieser europaweit bislang einzigartigen E-Rennserie gelungen“, so Dr. Rolfes weiter.

Ausschreibung für E-Autos und Hybridfahrzeuge
Für den „1. E-Mobil-Berg-Cup“gilt natürlich eine sportrechtliche Ausschreibung. „Gerade im Premierenjahr wollen wir die Vorgaben so einfach wie möglich halten, um auch ‚normalen‘ Fahrern die Teilnahme zu ermöglichen“, erläuterte Bernd Stegmann,Organisationsleiter des MSC Osnabrück. Zugelassen sind drei- und vierrädige Automobile aller Fabrikate entweder mit reinem Elektroantrieb oder Hybridantrieb. Dabei geht die Sicherheit ganz klar vor: „Da wir nicht wissen, wieviel Vorerfahrung die Teilnehmer mitbringen, planen wir eine Art Sicherheitsfahrtraining verpflichtend zu machen“, sagte der erfahrene Organisationsleiter. Interessierte Fahrer müssen jedenfalls schnell sein: „Und zwar bei der Anmeldung, denn es gilt das Windhundverfahren.“ Die maximale Teilnehmerzahl ist zur Premiere auf 30 Fahrzeuge begrenzt.

Nachahmer erwünscht: Bergrennen als Wegbereiter
Der MSC Osnabrück als Ausrichter sieht die Etablierung des „E-Mobil-Berg-Cups“ als weiteren Schritt im Hinblick auf die stetige Weiterentwicklung des Bergrennens, aber auch als geeignete Plattform, wertvolle Erkenntnisse für Fahrzeuge dieser zukunftsträchtigen und umweltschonenden Antriebsform zu gewinnen. „Wir haben den Anspruch, ‚Wegbereiter‘ für technische Neuerungen bei den Fahrzeugen zu sein“, betonte Stegmann. „Und natürlich hoffen wir auf zahlreiche Nachahmer, denen wir wiederum gerne unterstützend – auch mit Hilfe unserer Partner – unter die Arme greifen. Die positive Resonanz, die ich bisher bekommen habe, übertrifft schon jetzt meine Erwartungen.“

Zum Hintergrund
Das Internationale Osnabrücker ADAC Bergrennen wird seit 1968 in der Gemeinde Hilter-Borgloh auf der legendären 2,030 km langen Strecke am „Uphöfener Berg“ ausgetragen. Die Veranstaltung hat sich in ihrer 45-jährigen Geschichte fortlaufend weiterentwickelt und gilt heute als das größte und beliebteste Automobil-Event im nordund westdeutschen Raum.