Probefahrten
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Angefahren: toffeebraunes VW Beetle Cabriolet 70’s 2.0 TDI mit 6-Gangschaltung

Am ersten Tag des Fahrevents bin ich das VW Beetle Cabriolet in saturn yellow mit dem 1.6 Liter TDI und DSG gefahren (in dem Beitrag gehe ich auch ausführlich auf das Auto ein), für den Rückweg zum Flughafen habe ich einen toffeebraunes Volkswagen Beetle Cabriolet in der 70’s Ausstattungslinie mit dem großen 2 Liter TDI und manuellem 6-Gang-Getriebe gewählt. Hiess es gestern noch bummeln, so war an diesem Tag der Vortrieb durchaus und deutlich spassiger. Auf dem ersten Teilstück der kurzen Wegstrecke stand da dieser Kreuzfahrtriese in dieser Bucht. Gibt tolle Fotos denke ich mir, während ich sportlich links abbiege. Zwar stecke ich 5 Minuten später in einer Sackkasse, in der man auch nicht ein einziges Foto mit dem Ozeanriesen schiessen kann, trotzdem umspielen meine Lippen ein spitzbübisches Lächeln. Ich habe Spass. Die direkte Lenkung, das straffe Fahrwerk und der 140 PS Diesel mit der manuellen 6-Gang-Schaltung machen wirklich Spass. Richtig Spass. Und ich wiederhole das Wort bewusst 3 Mal. Die Schaltungwege sind vielleicht nicht extrem kurz, aber der Beetle ist ja auch kein Rennwagen. Die Zeit lässt einen Abstecher in die Berge nicht mehr zu – ich bin mir aber sicher, dass ich am Ende einer langen Serpentinen-Strasse ein doppelt so breites Grinsen präsentieren könnte. Und zwar schmale Strasse weiter stehe ich in einem kleinen Hafen und bekomme mein Bild. Sieht man ja oben. Und auf dem Luxusliner befinden sich jetzt Busladungen von potentiellen Käufern des Beetle Cabriolets?

Mag sein. Ich werde meine Mutter auf jeden Fall das Beetle Cabrio ans Herz legen, wenn sie beschliesst, sich ein neues Auto zu kaufen. Und auch für uns würde ich mir genau diesen Beetle, allerdings in dem Demin Blue, als Zweitwagen wünschen – doch halte ich nach wie vor das Platzangebot nicht für familienfreundlich. Als ich den kleinen Hafen verlasse, blinkt die Aussentemperatur-Anzeige: 4° Celsius. Ich bin nur noch hier und heute mit dem VW Beetle Cabriolet unterwegs. Und innerhalb der City-Limits kann ich ja auch während der Fahrt das Dach öffnen. Gesagt, 9.5 Sekunden später getan. Eine paar langgezogene Kurven später erhasche ich einen Blick auf die Strandpromenade von Nizza. Die Sonne lässt sich noch nicht blicken, aber das Meer zeigt sich von seiner besten Seite und lässt keine Fragen mehr offen, wie die Cote d’Azur zu ihrem Namen gekommen ist. Um kurz nach acht Uhr morgens ist die ewig lange Strandpromenade nahezu menschenleer – nur ein paar Jogger beobachten mich bei meiner kurzen Fotosession.

Cabrio offen vor Meer ohne Palme. Mit Palme hatte ich ja schon. Auch wenn ich das saturn yellow dem Toffeebraun vorziehen würde, in Braun gehüllt erscheint das VW Beetle Cabriolet doch noch mal ein Stückchen eleganter. Und die 18 Zoll Leichtmetallräder mit dem Namen “Disc”, in denen sich das Azur des Meeres so schön spiegeln kann, finde ich mehr als nur schick. Liegt es an mir – so als Kind der 70iger? Nein, oder? Die Alus sind der Kracher!

Just in dem Moment, als ich meinen Testwagen am Flugplatz abgebe, bricht die Sonne durch die Wolkendecke. Manno! Gemein. Aber ok. Ich hatte meinen Spass. Gerne hätte ich den 2.0 Liter TDI noch einmal mit dem 6-Gang DSG gefahren. Ich bin ja längst mehr der Automatik-Typ. Vielleicht im Sommer mal. Der Basis-Preis für das VW Beetle Cabrio mit dem 2 Liter Diesel mit dem manuellen Getriebe in der 80’s Edition liegt bei 31.300 Euro, wer lieben automatisch per DSG schalten lassen möchte zahlt 33.150 EURO – zuzüglich weiterer Aussattung.

Wer sich für das neue Beetle Cabriolet interessiert, sollte auf jeden Fall noch meinen Beitrag vom ersten Tag lesen: 2013 VW Beetle Cabrio 1.6 TDI / DSG / saturn yellow. Und weiter gibt es hier noch Daten und Fakten zum Volkswagen Beetle Cabriolet.