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Fotos Genf 2013 Fisker Karma EVer schwarz

Nein. Stop. Fisker hat in Genf nicht ein Facelift des Karma EVer vorgestellt. Aber ich finde das Auto einfach schön. Grund genug, ein paar Bilder aus Genf mitzubringen oder? Zumal es sich bei dem Fisker Karma ja um einen Stromer, genau gesagt um einen Plug-in-Hybrid, handelt und die sind doch im Moment in aller Munde.

Der Fisker Karma verfügt über insgesamt 3 Motoren – 2 Elektromotoren leisten zusammen 403 PS und sorgen mit einem Gesamtdrehmoment von 1330 Nm über die Hinterachse für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7.9 Sekunden. Das Attribut Rakete verdient sich der Karma damit nicht. Auch ist im Batteriebetrieb die Höchstgeschwindigkeit auf 153 km/h begrenzt, was aber ausser uns Deutschen wohl niemand ernsthaft stören dürfte. Wohl eher die begrenzte Reichweite im Strom-Betrieb von gerade mal 80 Kilometer dürfte da eher unangenehm aufstossen.

Die tatsächliche Reichweite des Fisker Karma EVer liegt aber bei 480 Kilometer. Ist der Strom verbraucht, springt ein 212 PS starker Benziner ein und befeuert die Elektromotoren über einen Generator (so wie es auch beim Chevrolet Volt funktioniert). Wählt man dazu noch das Sport-Programm wird der Karma etwas agiler. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 200 km/h und für den Sprint von 0 auf 100 km/h werden auch nur noch 6.3 Sekunden benötigt. Dann steigt aber auch der Benzinverbrauch deutlich an – der Durchschnittsverbrauch wird übrigens mit 2.2l/100km angegeben. Der 35 Liter grosse Benzin-Tank befindet sich übrigens auf der rechten Seite, der Anschluss für den Strom auf der Linken. Wer bremst, verliert im Karma übrigens nicht. Beim Bremsen wird mittels Rekuperation Strom gewonnen.

Sportlich aber bequem ist man im Fisker Karma wohl unterwegs – so zumindest hat sich mir sein Innenraum präsentiert. Als Gran Turismo-Limousinen bezeichnet man ihn. Kurz Platz genommen habe ich hinten wie vorne und war durchaus angetan. Noch mehr aber von seinem Äusseren Anlitz, für das der dänische Designer Henrik Fisker verantwortlich ist (ihm verdanken wir übrigens auch die Linien vom Artega). Die Familienfreundlichkeit endet aber im Innenraum. Der Kofferraum bietet gerade mal Platz für knapp 200 Liter.

Pfiffiges Detail am Rande: Die Dachfläche besteht aus einem Solarpanel, die gewonnene Energie kann in heissen Regionen genutzt werden, um das Wageninnere kühl zu halten.

Seit Anfang 2012 ist der Fisker Karma auch bei uns in Deutschland zu kaufen – mit einem Kaufpreis jenseits der 100.000 Euro. Sechs Händler finde ich auf der offiziellen Seite in unserem Land – die Schweiz hingegen verfügt über 4 Händler.