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Fotos Genf 2013 Gumbert Apollo S mattrot


Wenn ich unter den Supersportwagen in Genf 2013 einen Liebling benennen müsste, dann wäre dies wohl der mattrote Gumbert Apollo S! Ich mag einfach die Form des Apollo S, der von der Gumpert Sportwagenmanufaktur in Thüringen vertrieben und in einem Werk in Ingolstadt hergestellt wird. Man will hier gar nicht erst kaschieren, dass es sich bei dem Apollo um einen Rennwagen handelt. In nicht mal 3 Sekunden beschleunigt der auf einem Audi-Rumpfmotor basierende 4,2-Liter V8 mit seinen 750 PS die auf einem Carbon/Alu-Chassis sitzende Carbon-Karosse von 0 auf 100 km/h. Weitere 6 Sekunden später hat man die 200 km/h-Marke erreicht. Wer mag kann die Beschleunigungsorgie bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 360 km/h ausleben. Wer fragt denn bei solchen Werten nach Sitzheizung, Massagefunktion oder beleuchtetem Aschenbecher?


Gerade mal 1.200 kg beträgt das Leergewicht des Gumbert Apollo S, bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 1.500 kg dürfen die Mitfahrer nicht zu schwer werden – korpulentere Personen dürften aber eh Probleme mit den Sitzschalen bekommen. Einen Kofferraum gibt es auch, er bietet mit 100 Liter Ladevolumen Platz für zwei kleine Reisetaschen.

Das erste Serienmodell des Apollo wurde übrigens schon 2005 zu einem Preis von knapp 200.000 Euro fertig gestellt. Seit dem Facelift 2011 verfügt der Gumbert Apollo über das Tagfahrlicht in keilförmig angeordneten LED-Leuten, was mir sehr gefallen hat. Wie einfach ich doch manchmal bin, oder?

Dummerweise habe ich in Genf kein Press-Kit mitgenommen, sonst hätte ich vielleicht noch ein paar weitere Informationen zum S des Apollo bringen können, aber wir sind ja nicht auf der Flucht, das mache ich dann zu einem späteren Zeitpunkt – nun einfach mal in die Bilder des Gumbert Apollo S durchklicken und geniessen: