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Mein Highlight aus Genf 2013: Alfa Romeo 4C


Ich muss ein wenig zurückschweifen. Die IAA 2011 war meine erste Automesse, die ich “als Blogger” besucht habe. Damals wurde von Alfa das Konzept des 4C vorgestellt und ich war schon vollkommen hin und weg. Damals ist u.a. nachstehende Bild entstanden, was ich persönlich als eines meiner schönsten Auto-Fotos des Jahres 2011 bezeichne. Nun hat es nicht ganz zwei Jahre gedauert und Alfa präsentiert in Genf die Serienversion des Alfa Romeo 4C. Für mich das Messe-Highlight!

IAA 2011

Fangen wir mal langsam an. Ich hatte jüngst bei meinem Probefahrtbericht zum Alfa Romeo Guilietta schon erwähnt, dass ich zur Marke Alfa Romeo ein sehr emotionales Verhältnis habe. Und eben in diesem Verhältnis schlägt der Alfa Romeo 4C ein wie eine Granate. Ich finde den von vorne bis hinten – von oben bis unten – von links nach rechts – einfach nur vollkommen gelungen und wunderschön. Zudem emotional ansprechend. Das Einzige, was ich optisch zu bemängeln hätte – ich finde ihn im klassischen Alfarot nicht so schön, wie in Weiß und Silber. Gerade das Fahrzeug in silber hat es mir besonders angetan, was man unschwer in der Bildergalerie sehen kann. Wer mich kennt, weiss dass ich in der Regel die Hostessen nicht mit fotografiere. In dem Fall war es mir aber zu mühsam. Der Stand von Alfa war rund um die Alfa 4C stets so überlaufen, dass ich versucht habe überhaupt ein paar Bilder zu schiessen, auf denen mir nicht ständig andere Leute vor der Linse rumspringen.



Meines Wissens hat noch kein deutscher Blogger eine Fahrveranstaltung von Alfa besucht – aber um beim 4C dabei zu sein, da würde ich schon einiges geben. Ich habe mich nicht in das Auto setzen können, die waren als ich am Stand war wohl abgeschlossen, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass ich da mit meinen 42 Jahren schon ein wenig Mühe mit dem Einsteigen habe, der 4C ist gerade mal 1.18m hoch und somit sitzt man natürlich ganz schön tief. Mit einer Länge von nicht ganz 4 Metern und einer Breite von genau 2 Metern kann man den 4C durchaus als kompakt bezeichnen.

Der 1.8 Liter Turbobenziner leistet 240 PS und verfügt über ein Drehmoment von 350 Mn. Das mag sich im Vergleich zu dem ebenfalls in Genf vorgestellten Mercedes-Benz A45 AMG erstmal nicht so üppig anhören, die 100 km/h erreicht der Alfa 4C aber schon in 4,5 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit ist mit 250 km/h angegeben. Da lässt sich in Verbindung mit dem Leergewicht von gerade mal 895 Kilogramm (verteilt sich im Verhältnis 40 zu 60 von vorne nach hinten) schon eine ganze Menge Fahrspass ablesen. Im Gegensatz zu der schnellen A-Klasse gibt der Alfa seine Kraft übrigens an die Hinterräder weiter.

Zahlen. Bla bal. Letztendlich muss man den Alfa Romeo 4C – bringt er wirklich den Spassfaktor, den ich hier erahne. Das Fahrzeug, was übrigens auch nach langer Abstinenz von Alfa auf dem nordamerikanischen Kontinent in den USA angeboten werden wird, hat einen Basis-Preis von 61.000 Euro.

Alle Daten und Fakten zum Alfa Romeo 4C habe ich in einem separaten Beitrag hinterlegt. Und dann muss ich noch kurz festhalten, dass Jens keine Ahnung bzw keinen Geschmack im Bezug auf den Alfa 4C hat.