moo business cards

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Anfang 2009 bin ich das erste Mal auf den Dienst Moo.com aufmerksam geworden. Das erste Ausprobieren der Plattform hat mir Spass gemacht und zwei Wochen später hatte ich meinen ersten Satz Visitenkarten zu Hause. Auf dem Auto Salon in Genf bin ich 3-4 Mal gefragt worden, ob ich denn eine business card dabei hätte. Hatte ich nicht. Ich bin ich hach-so online, da brauche ich doch keine Visitenkarten. Kurz nach Genf bin ich von moo mit einem Gutschein über 100 Visitenkarten beglückt worden und habe mir diese auch postwendend zusammenkonfiguriert. Ja, ich bewege mich fast ausschliesslich im Internet, aber insbesondere auf Messen, aber auch bei anderen Gelegenheiten, hat man nicht immer Netz und ausserdem ist es immer nett, wenn man statt nur die Karte der anderen zu nehmen auch eine geben kann.

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moo steht dabei nicht für schnöde, langweilige Visitenkarten. Vielmehr kann man sich sehr kreativ bei dem Dienst einbringen. Der moo-Klassiker sieht so aus, dass man auf der einen Seite der Karte eben die ganzen Kontaktinformationen abbildet und auf der Gegenseite nur ein Foto zeigt. Die Fotos kann man sich aus unterschiedlichen social.media Töpfen wie flickr oder facebook ziehen, aber auch vom heimischen Rechner zu moo hochladen. Das Besondere daran – bei einer Mindestbestellmenge von 50 Karten kann man die Gegenseite mit beliebig vielen Fotos versehen. Wählt man also 10 unterschiedliche Fotos für die Karten aus, so bekommt man jeweils 5 Karten mit den jeweiligen Motiv.

Das ist nicht nur originell, sondern kann auch praktisch sein, wenn man mit den gleichen Adressdaten unterschiedliche Klienten-Gruppen ansprechen will. Es muss ja auch kein Foto sein, sondern kann ein Firmenlogo, etc sein.

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Wer gar nicht kreativ sein möchte oder kann, bedient sich aus dem reichen Fundus an Vorlagen. Wer auch die Werkzeuge Photoshop und Illustrator beherrscht, kann sich eigene Vorlagen für diese Anwendungen vom moo-Server herunterladen. Was ich im Übrigen getan habe.

Der Preis der Karte richten sich nach dem Grad der Individualisierung. Runde Ecke und Öko-Papier machen das Paket ein wenig teurer und je mehr Karten man ordert, umso preiswerter wird die einzelne Karte. Als Daumen-Wert: 100 Karten kosten etwa 25 Euro. Damit sind die moo Visistenkarten alles andere ein Schnäppchen – vor allem im Vergleich mit “normalen” Druckereien. Der Grad an Flexibilität in der Gestaltung rechtfertigt meines Erachtens aber die Kosten, zumal die meisten Personen ja eh nicht 2.000 Karten erstellen wollen, oder?

Die Qualität der Karten sind meines Erachtens gut – auch der Druck. Zudem haben die Karten eine angenehme Stärke. Geliefert werden die in einem netten Pappschuber, den ich auch immer als Aufbewahrungsbox mitgenommen habe. Wer moo.com selbst einmal ausprobieren möchte, klickt hier und bekommt 10% Rabatt bei der ersten Bestellung (dafür bekomme ich eine kleine Provision).