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Ride on the G side of life

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Vor etwa einem Jahr hat sich für mich ein automobiler Traum erfüllt: da bin ich das erste Mal Mercedes-Benz G-Klasse gefahren. Mit dem Mercedes-Benz G Pur Professional im Gelände und dem Mercedes G 63 AMG auf der Strasse. Erlebt habe ich dies alles in Frankreich rund um das Örtchen La Clusaz. Dort war es malerisch schön und wir hatten alle eine gute Zeit, aber so richtig richtig ein Auto geniessen, das kann ich nur in Bielefeld. Auf den Strassen, die ich sonst auch befahre, kann ich die Autos erst so richtig schätzen. Da habe ich direkte Vergleiche.

Und heute bin ich dann die Mercedes-Benz G-Klasse in Form eines G 350 Diesel zum ersten Mal hier in Bielefeld gefahren. Auf der Autobahn, über die Landstrasse und in der Stadt. Ich habe jede Minute genossen. Wirklich jede Minute.

Dabei ist die G-Klasse natürlich kein Auto, was man heute noch fahren sollte. Es ist von aussen riesig, der Innenraum hingegen wirkt gegen die äußeren Dimensionen winzig. Auf der Autobahn wird der Geländewagen ganz schön laut. Und 16 Liter auf 100 km sind für einen Diesel – selbst in der Gewichtsklasse – alles andere als Paradewerte.

Aber ganz im Ernst – das zählt alles nicht. Gar nicht. Die G-Klasse ist einfach Gigantisch. Der Geländewagen der Stuttgarter hat einen Vorwärtsdrang, der aufgrund der hohen Sitzposition gleich doppelt imposant ist. Vorhin habe ich – pardon, es war keine Absicht – in der Kurve die Reifen quietschen lassen. Postwendend habe ich gekichert wie ein Teenager mit Zuckerschock.

Innen sitzt Du ganz wie in jedem anderen Mercedes. Luxuriös bequem. Lässig. Mit all dem üblichen Komfort. Aber der Blick nach vorne auf die gefühlt Fussball-grossen Blinker auf den vorderen Kotflügel lässt Dich zu keiner Zeit vergessen, dass Du hier gerade in einem Panzer durch die Stadt rollst.

Ich habe den Tag genossen. Und schliesse für heute mit den Worten: Obszön schön!