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Hotel: 2 Nächte im Park Hyatt, Shanghai, China

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Das befindet sich in den oberen Stockwerken des 492 Meter hohen Shanghai World Financial Center, welches aktuell das höchste Gebäude in China ist. Das Gebäude befindet sich im Finanz-District. in ca. 10 Minuten erreicht man zu Fuss (nach Norden Richtung Fluss gehen) den Oriental Pearl Tower – eine der Sehenswürdigkeiten auf dieser Seite des Huangpu-Fluss. Mit einem Expresslift geht es in den 87sten Stock, wo sich der Empfang befindet. Mit dem Expresslift kommt man auch noch weiter in das 91. Stockwerk, wo sich Frühstücksraum, eine Bar (diese schliesst gegen 23 Uhr, man kann hier Rauchen) und ein Restaurant befinden. Von dort kann man auch noch mit einem kleinen Lift in eine weitere Bar im 92. Stockwerk gelangen, in der an fünf Abenden die Woche von einer internationalen Combo sehr ansprechende Live-Musik gespielt wird. Aber Achtung, die attraktiven Damen dort, bieten unter Umständen professionelle Dienstleistungen an.

Vom Checkin im 87. Stockwerk gelangt man über einen weiteren Lift zu den Zimmern, die sich in den darunterliegenden Stockwerken (bis zum 80.) befinden. Mein Zimmer befand sich im 81. Stock und war nach Norden gewandet. So hatte ich eine fantastische Aussicht.

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Ein paar Bilder mit der Aussicht der nach Norden gerichteten Zimmer (auf die ich bei einer Reservierung / Zimmerbuchung Wert legen würde) habe ich in meinem kurzen Shanghai-Reisebericht hinterlegt.

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Vom Fahrstuhl (Zugang zu den unteren Stockwerken nur mit Zimmerkarte) kann man einmal im Kreis laufen, von dem aus kleine Gänge zu immer jeweils 2 Zimmern abzweigen. Das Eintreten in das Zimmer ist ersteinmal dunkel, weil bei den Schränken ein dunkles Holz verwendet wurde. Direkt neben der Tür befand sich die seperate Toilette, deren Brille beheizt war und deren Deckel sich automatisch öffnete, wenn man in die Toilette eintrat. Auch spült die Toilette selbstständig, wenn man wieder aufgestanden ist. Wer mag kann sich auch noch den Po und die Genitalien spülen lassen (Sorry, habe ich nicht ausprobiert). Das Volumen der Schränke ist meines Erachtens gross genug, um Kleidung für einen zweiwöchigen Aufenthalt zu verstauen (Wenn man nicht gerade mit Schrank-Koffern reist).

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Das Bett ist sehr bequem und war mit einer großen Decke und 4 Kissen versehen. Etwas gewöhnungsbedürftigt waren die ganzen Schalter. Generell konnte man alle Lichter schrittweise dimmen. Die Fensterfront liess sich mit einem weißen Vorhang wie auch mit schwarzen, blickdichten Jalousien verdunkeln, was man aber nicht wirklich will, denn der Ausblick ist gigantisch und ich habe einige Zeit auf dem bequemen Chaiselongue verbracht und dem Treiben im Finanzdistrikt und auf dem Fluss zugesehen. Wenn es dunkel wird, zeigt sich Shanghai dann bis 23 Uhr von seiner bunten, beleuchteten Seite. Danach wird alles abgeschaltet.

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Die Minibar war ausreichend mit Hochprozentigem und chinesischem Bier und Softdrinks ausgestattet. Ich habe nur die Coca-Cola ausprobiert, die entsprach westlichem Standard. Zudem kann man sich mit einer Kaffee-Maschine auch einen Espresso machen. Der Fernseher hat 42 Programme, davon viele chinesische Sender, ein Französicher und diverse englische Kanäle (u.a. auch HBO). Der Fernseher stand so, dass man sich im Bett auf den Seite drehen musste. Am Schreibtisch befanden sich zwei frei Steckdosen wie auch noch ein Dreifach-Stecker. Ich habe meinen SKROSS World Adapter verwendet, glaube aber, dass man sogar unsere westlichen Stecker so hätte nutzen können.

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Das Badezimmer war mit zwei Waschtischen ausgestattet. Neben Bademänteln, Fön und Toiletten-Artikeln gab es jede Menge große Handtücher. Durch eine Glastür konnte man den offenen Duschbereich betreten – dort konnte man zwischen dem Deckenduschkopf ala “Tropischer Regen” (Herrlich) oder einem Handduschkopf wählen. Die Badewanne war gross und hielt erfreulich lange das Wasser warm. Das bereitgestellte Duschgel und Shampoo roch angenehm – ich kann den Geruch aber nicht beschreiben.

Das Frühstück war ausgezeichnet – nebem viel frischem Obst, kann man sich Omelette machen lassen oder auch Rührei wählen. Zudem gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit chinesisch zu frühstücken (habe ich nicht ausprobiert). Kaffeetrinkern würde ich raten, einen Cappuccino zu bestellen. Das Abendessen im Restaurant war auch prima. An der Bar und im Restaurant lohnt es sich nach dem lokalen Bier zu fragen, was eher leicht ist. Etwas herber ist das Tiger-Beer (auch von einer Brauerei aus Shanghai), was ich empfehlen kann.

Das Personal war immer sehr freundlich, 90% haben auch gut Englisch verstanden. Beim Frühstück kann es etwas dauern, bis man bedient wird und auch das Personal an der Hotelbar wirkte nicht so ganz auf Zack. Auf freundliches Zuwinken hat man aber stets reagiert. An der Bar kann man auch Zigaretten kaufen (zu horrenden Preis meine ich). Am Hoteleingang unten soll es einen ATM-Geldautomaten geben.

Wer Einkaufen oder abends etwas erleben möchte (und sei es “nur” ein Spaziergang auf der Fluss-Promenade (The Bund), was besonders abends sehr reizvoll ist), muss auf die andere Seite des Flusses gelangen. Das geht wohl auf jeden Fall mit dem Taxi oder aber auch mit einer Art Strassenbahn (wir hatten ein Shuttle). Vom Bund kommt man auch in 10 Minuten zu Fuss zur Fussgängerzone. Auf dem Weg zum Oriental Pearl Tower kommt man auch an einer Mall mit westlichen Produkten (Apple Store, Converse – gegenüber ein MacDonals) vorbei. Ich habe mir sagen lassen, dass westliche Luxusgüter aber in China sehr hoch besteuert sind.

Ich habe meinen Aufenthalt dort genossen und kann das Hotel uneingeschränkt empfehlen. Die Preise findet man auf den einschlägigen Seiten.