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Dementi: Dieses Mercedes-Benz Fahrzeug wird nicht für mich verladen

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Man sagt mir ja nach, dass ich der Marke Mercedes-Benz sehr nahe stehen würde. Ich bestätige das genauso wenig wie ich es dementiere. Dementieren möchte ich jedoch, dass ich von Mercedes unlängst ein Dienstfahrzeug gestellt bekommen habe. Und schon gar nicht das oben abgebildete Fahrzeug. Zu anderen Gerüchten, wie beispielsweise, dass ich für das kommende Jahr eine Rennlizenz anstrebe, werde ich mich hier vorerst nicht weiter äußern.

Ja, ich befinde mich gerade auf dem Weg nach Russland. Ja, auf meinem Flugticket steht erst einmal Moskau als Ziel. Wohlgemerkt als Zwischenziel! Es ist also nicht mein Mercedes-Benz, der auf dem Bild sichtbar verladen wird, ich habe ja gar keinen Mercedes. Und ja, die DTM gastiert an diesem kommenden Wochenende in Russland, in Moskau um genau zu sein. Aber ich habe damit nun wirklich nichts zu tun.

Ich bin mit Mazda unterwegs und schreibe unter dem Hashtag #MazdaTour3 über meine Erlebnisse.

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Die Fotos hingegen zeigen die Verladung von DTM-Fahrzeugen und Equipment, die sich unlängst auf den Weg über Polen, Littauen und Lettland nach Russland gemacht haben, um dort alles für das DTM-Rennen am Sonntag vorzubereiten. Und es ist auch purer Zufall, dass ich mich am Dienstag – nachdem dann alle DTM-Dinge wieder fein verstaut sind – wieder auf den Heimweg nach Deutschland mache.

Nicht uninteressant, dass beispielsweise das Mercedes AMG DTM-Team HWA insgesamt sechs (6!) neue Mercedes-Benz Actros mit entsprechendem Auflieger für den über 2600 Kilometer Transport des Equipments vom Teamsitz in Affalterbach zum Moscow Raceway benötigt. Auf die Mercedes-Benz Actros Zugmaschinen setzt man das ganze Jahr über, was ja für einen Mercedes-Rennstall mehr als Sinn macht. Für den Be- und Entladevorgang benötigen die Logistiker des Mercedes AMG DTM-Teams jeweils gerade mal eine Stunde. Und wenn man sich diese Fotos ansieht, kann man erahnen, dass der komplette Trailer vollkommen durchdacht aufgebaut ist und jeder Handgriff sitzt. Allein schon der Lift für den DTM-Boliden finde ich klasse.

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Bei einer jährlichen Laufleistung von mehreren zehntausenden Kilometern, die infolge einer DTM- Saison anfallen, legt Charl Lohrmann, einer der Lkw-Fahrer des Mercedes AMG DTM-Teams, ebenso großen Wert auf den Komfort und verweist in diesem Zusammenhang nicht nur auf Fahrersassistenzsysteme wie den Spurhalte-Assistenten und den Abstandshalte-Assistenten, sondern auch auf die Geräumigkeit des Fahrerhauses. Darüber hinaus lobt er die Fahreigenschaften und Verbrauchswerte der Zugmaschine. entnehme ich der eigentlichen Pressemitteilung. Verdammt. Ich werde es wohl nicht mehr schaffen noch einen LKW-Füherschein zu machen, aber ich möchte doch wenigstens auf einem Testgelände mal diese Monster fahren. Und vor allem mal ausprobieren, wie sich die Fahrersassistenzsysteme im Vergleich zu denen in den PKWs verhalten.

Zudem hätte ich ja durchaus Lust mal so einen DTM-Konvoi zu begleiten und Mäuschen zu spielen bzw. so eine Fahrt und auch den Aufbau mit der Kamera zu begleiten. Neben Mercedes-Benz fahren ja schliesslich auch Audi und BMW bei der Rennserie mit. Vielleicht ergibt sich das ja mal.

Mehr zu dem Thema an sich bei Jens: Auf dem Weg nach Russland: Mercedes fährt zum DTM Rennen