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IAA 2013: Google Hangout mit SEAT zum neuen 2013 SEAT Leon ST

iaa-berichterstattung-powered-by-transparoMammi, Mammi, ich bin schon wieder im Internet. SEAT hat auf der IAA 2013 in Frankfurt den neuen 2013 SEAT Leon ST vorgestellt. Früher gab es einen Seat mit dem Namen Leon, heute ist eine ganze Familie, die einzelnen Karosserie-Formen definieren sich über das angehängte Kürzel. Am zweiten Messetag hatte mich SEAT zu einem Google Hangout eingeladen. Neben mir durften noch sechs weitere Blogger zwei aus Frankfurt zugeschalteten Experten – Alejandro Mesonero-Romanos, SEAT’s Head of Design und Michael Hinz, SEAT’s Head of Technical Development – unsere Fragen stellen. Die meisten Fragen, die ich unter meinem Posting sammeln konnte, haben sich bereits mit der Veröffentlichung der Pressemitteilung erledigt, andere wurden dann durch die kurze Vorstellung der Experten obsolet. Das Werkzeug Google Hangout als Kommunikations- und Präsentationsmöglichkeit in lokal nicht bei einander sitzenden Teilnehmern ist ja nicht neu, Daimler hat dies beispielsweise auch schon ein paar Mal gemacht. Ich finde die Form aber durchaus spannend. Noch interessanter fände ich es aber, solche Experten-Talks nicht während einer laufenden Messe zu führen, sondern bei einer virtuellen Weltpremiere beispielsweise. Ich denke, da wird sich noch einiges tun bei den Automobilherstellern. Hübsch auf jeden Fall, dass sich so eine Video-Konferenz direkt bei Youtube ablegen lässt:

Informationen zum neuen SEAT finden sich dann auch reichlich in der passenden Pressemitteilung: Der neue SEAT Kombi ist bereits ab 16.640 Euro für den 1.2 TSI (63 kW/86 PS) zu haben. Das dritte Mitglied der Leon-Familie verbindet das junge, dynamische Design und das präzise Fahrverhalten seiner Geschwister mit einem ausgesprochen hohen Nutzwert. Wie jeder Leon überzeugt der ST durch exzellente Verarbeitungsqualität sowie hochwertige Materialien. Der Gepäckraum des 4.535 mm langen Kompaktkombis bietet eine hohe Variabilität und beste Funktionalität bis ins Detail. Das Fassungsvermögen beträgt 587 Liter; bei umgeklappter Rückbank und dachhoher Beladung sogar bis zu 1470 Liter. Vier Ausstattungslinien und jeweils fünf TSI- sowie TDI-Aggregate erfüllen alle individuellen Wünsche. Ab dem 23. November ist der neue Leon ST in Deutschland verfügbar. Neben dem Basismodell wird es drei Ausstattungslinien (Reference, Style, ST) geben – auch das ist nicht wirklich neu, sondern von den anderen Karosserie-Formen übernommen.

Bereits das Basismodell, der Leon ST 1.2 TSI (63 kW/86 PS), hat für 16.640 Euro alles Wesentliche für Sicherheit und puren Fahrspaß an Bord. Serienmäßig mit dabei sind beispielsweise die Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC) inklusive Antiblockiersystem (ABS) und Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR), sieben Airbags (Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, Kopfairbag-Systeme vorne und hinten sowie Knie-Airbag auf der Fahrerseite), Cockpit mit Reifenkontroll- und Außentemperaturanzeige, Dachreling in Schwarz, doppelter Laderaumboden, Wärmeschutzverglasung sowie Isofix-Verankerungen und Top-Tether-Befestigungen für Kindersitze.
Neben der umfassenden Basissicherheitsausstattung enthält der Reference vor allem eine Reihe weiterer Komfortmerkmale serienmäßig. Zusätzlich zum Leon ST bietet der Reference unter anderem: Klimaanlage, Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar, Media System Touch (Audiosystem mit 5″ Monochrom-Touch-Screen, SD-Kartenslot, USB-Schnittstelle, 4 Lautsprecher) sowie Rücksitzlehne asymmetrisch geteilt umklappbar. Der Einstieg in die Reference Ausstattungslinie liegt bei 18.530 Euro für den Leon ST Reference 1.2 TSI (63 kW/86 PS).
Auch die Style Ausstattungslinie überzeugt durch ihr augezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis. Die Serienausstattung lässt hier kaum noch Wünsche offen. Für 20.970 Euro mit dem 1.2 TSI Start&Stop Aggregat (77 kW/105 PS) gehören beispielsweise (zusätzlich zur Reference) dazu: Dachreling in Silber, 4 Leichtmetallräder „Design“ 6,5J x 16“ , Reifen 205/55 R 16, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht-Funktion, Media System Touch Colour (Audiosystem mit 5″ Farb-Touch-Screen, CD-Player, SD-Kartenslot, USB- und Aux-in-Schnittstelle, Bluetooth-Schnittstelle mit integrierter Freisprechanlage und Audio-Streaming, 6 Lautsprecher), Berganfahrassistent (HHC) und elektronische Differenzialsperre (XDS), Geschwindigkeitsregelanlage (GRA), Dreispeichenlederlenkrad mit Multifunktion, Handbremsgriff und Schaltknauf in Leder sowie Chromapplikationen im Interieur.
Die sportliche Variante heißt bei SEAT traditionell FR (Formula Racing) und zeichnet sich beim neuen Leon ST durch einen ausgeprägt dynamischen Auftritt aus. Mit dabei sind unter anderem (zusätzlich zum Style): 4 Leichtmetallräder „Dynamic“ 7,5J x 17“ , Reifen 225/45 R 17, Heckleuchten in LED-Technologie, Doppelauspuffendrohr im „FR“ Design, Sportfahrwerk „FR“, Seitenscheiben ab 2. Sitzreihe und Heckscheibe dunkel getönt, Sportsitze vorne in Kombination aus Stoff und Lederoptik, Climatronic mit elektronischer Temperaturregelung für 2 Zonen, SEAT Drive Profile (drei Fahrprofile können individuell gewählt werden), Ambientebeleuchtung in der Türverkleidung (Farbe abhängig vom gewählten Fahrprofil) sowie 8 Lautsprecher. Die sportliche Top-Linie steht ab 23.250 Euro für den Leon ST FR 1.4 TSI Start&Stop (90 kW/122 PS) in der Preisliste.

Die preiswerteste Version des 2013 SEAT Leon ST verfügt über einen 1.2 TSI mit 5-Gang-Schaltung, der 86 PS leistet – Kostenpunkt: 16.640 EUR. Am anderen Ende der Preisskala befindet sich der 2013 SEAT Leon ST FR, dessen 2.0 TDI Motor 184 PS leistet. Das Schalten übernimmt ein 6-Gang-DSG – zahlen muss man dann fast doppelt so viel, nämlich 30.190 EUR.