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Bundestagswahl 2013:: Wahl-o-mat ( Auto ) = Partei

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Nur noch eine Woche, dann dürfen wir in Deutschland die neue Bundesregierung bestimmen. Soweit ich das in meinem Freundeskreis und Facebook-Stream richtig herausgelesen habe, sind wirklich viele noch unentschlossen bis hilflos. Manche vergleichen die Optionen mit Pest und Cholera, andere können sich mit keinem Parteien-Programm wirklich anfreunden und auch meine Befragung des eigentlich höchst praktischen Wahl-o-mats hat mich nicht wirklich schlauer gemacht. transparo, das Vergleichsportal für Autoversicherungen, hat nun die Ergebnisse einer von YouGov im Auftrag von transparo erstellten Studie veröffentlicht, bei der Zusammenhänge zwischen den Wählern und ihren Fahrzeugen gesucht wurden. Das Ergebnis dieser Studie zeigt die vorstehende Infografik.

So fahren FDP-Wähler besonders häufig Ford (15 Prozent) und CDU-Anhänger oft Opel (12 Prozent), während SPD-Wähler eher im Volkswagen unterwegs sind (13 Prozent). Auch bei Sympathisanten von Grünen und Linken ist Ford beliebt – mit 15, 14 und 10 Prozent Nennungen liegt die Kölner Marke leicht vor anderen Herstellern. Insgesamt befragten die Marktforscher mehr als 1.000 Personen aller Alters- und Einkommensschichten aus ganz Deutschland.

Das Ergebnis zeichnet ein repräsentatives Bild der automobilen Präferenzen der Wähler großer Parteien. Interessant: Nicht Linke- oder Grünen-Wähler fahren am liebsten Smart, ausgerechnet die Umfrage-Teilnehmer, die ihre Stimme den Liberalen geben, bevorzugen den Kompaktwagen. Weniger überraschen dürfte dagegen, dass auch BMW und Mercedes bei den FDP-Wählern höher im Kurs stehen als bei Anhängern anderer Parteien. Ein Blick auf das Haushaltsnettoeinkommen zeigt zudem: Umfrageteilnehmer, die über mehr als 4.000 Euro im Monat verfügen, fahren am liebsten BMW (13 Prozent) oder Volkswagen (12 Prozent). Stehen monatlich 3.500 bis 4.000 Euro zur Verfügung, liegen Volkswagen (16 Prozent) und Audi (12 Prozent) im Trend. Befragte mit einem monatlichen Einkommen zwischen 2.500 und 3.000 Euro bevorzugen Opel (14 Prozent) und Ford (12 Prozent).

Jugendliche verzichten auf eigenes Auto
Die Umfrage bestätigt den Trend, dass junge Menschen immer öfter auf ein eigenes Auto verzichten. 33 Prozent der 18- bis 24-Jährigen gaben an, kein eigenes Auto zu besitzen. Bei den 25- bis 34-Jährigen lag dieser Wert bei 27 Prozent. Von den älteren Befragten verzichten laut Umfrage nur 19 (45 bis 54 Jahre) beziehungsweise 16 Prozent (55 Jahre und älter) auf einen eigenen Wagen. Dies belegt die Entwicklung, dass Autokäufer in den vergangenen Jahren immer älter wurden.

Jens hat sich vor ein paar Tagen die Mühe gemacht und Antworten auf die Frage Welche Partei sollten Autofahrer wählen? In der letzten Ausgabe der ADAC Motorwelt steht auch ein Artikel zu dem Thema. Wie auch immer ihr Euch entscheidet, bitte geht wählen! Sonst gewinnen auf jeden Fall die Falschen die Wahl.