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IAA 2013 Fotos: Citroën Cactus Cline Concept


Für Kurzentschlossene – heute endet die IAA in Frankfurt. Ein Besuch lohnt sich meines Erachtens nicht nur für jeden Autofan. Wer noch nicht da war, der sollte jetzt den inneren Schweinehund von der Leine lassen und sich noch fix aufmachen. Ich liefere Euch heute gleich drei Gründe, warum ihr bei Eurem Besuch den Stand von Citroen auf keinen Fall auslassen solltet. Und wenn ihr schon da seid, dann vergesst auf keinen Fall, die Twitter-Aktion, bei der man einiges von Citroen gewinnen kann.

Ich habe ja zusammen mit Jens auf der IAA 2013 in Frankfurt den Stand von Citroen besucht. Mir ist das ja durchaus eine Herzensangelengenheit, denn schliesslich schlägt mein frankophiles, automobiles Herz durchaus für die Marke Citroën. Ich habe ja selbst eine DS, bin zwei Jahre einen CX gefahren und wollte vor ein paar Jahren unbedingt einen C6 als Firmenwagen haben. Ich mag Citroen auch für seine unzähligen Studien, die selten seriennah sind, wohl aber immer wieder einen Blick in ihre Zukunft geben. So war in Paris ja die Studie DS9 als Ausblick für die Zukunft von Citroens DS-Linie gedacht und nun auf der IAA haben sie mit dem Citroën Cactus Concept eine eine ernstzunehmende Vorschau auf die künftigen Modelle der C-Linie gezeigt. Im Ausfahrt.tv-Video zeigen wir die Studie ebenfalls, Jens hatte das Privileg von Chefdesigner Mark Loyd eine kleine Führung zu bekommen:

Wenn man bedenkt, dass die Studie wirklich ein Ausblick auf das sein soll, was man zukünftig von Citroen-Modellen ihren C-Linie erwarten darf, dann werden sich vor allem die Großstädter freuen dürfen. Denn der Airbump ist für die Großstädter entwickelt worden. Bei einem hohen Verkehrsaufkommen und limitierten Parkplätzen sind Kontakte zu anderen Fahrzeugen nicht auszuschliessen. Diese Kontakte bringen ja leider in der Regel im geringsten Fall Lack- im schlimmeren Fall Blechschäden mit sich. Das Prinzip des Airbumps soll diese Schäden deutlich bagatellisieren: Mehrere Luftkissen in den Seiten, sowie in den Stossfängern fangen die Stösse auf. Kein Blechschaden, sondern ein Luftkissen, das die Stösse abfängt. Eine hübsche Idee, oder?

Dazu mag ich die Philosophie des Fahrzeugs sehr. Einfacher soll es für den Fahrer werden. Reduzierter soll es im Innenraum zugehen, aber auch bequemer. Das Fahren soll nicht mehr nur Selbstzweck sein, der Fahrer soll die Fahrt geniessen. Und nicht vergessen – wir sprechen hier über künftige Fahrzeuge der C-Linie – die “Brot und Butter”-Autos von Citroen, die sich jeder leisten können soll. Das Cockpit wird auf die wesentlichen Funktionen reduziert. Keine Schalterwüsten, keine Überinformation des Fahrers. Dazu – ein wenig back to the roots und somit voll und ganz in meinem Sinne: die vordere Sitzbank (!) hat Sofaqualitäten. Da kommen Erinnerungen an die vorderen Sitze aus der Citroen DS auf. Das Ganze gestaltet mit naturbelassene Materialien.

Zu Schluss noch ein paar Daten: Die Citroën Cactus C-line Konzeptstudie hat die Größe einer Kompaktlimousine (Länge: 4,21 m, Breite: 1,75 m). Es verfügt im Profil über ein optimales Verhältnis von 1/3 Glasfläche zu 2/3 Karosserie. Eine erhöhte Bodenfreiheit (21 cm), und dies bei einer Höhe von nur 1,53 m sowie Kurze Überhänge und Räder, die ganz an den Fahrzeugecken stehen, bestimmen seine
Optik. Ich bin gespannt darauf, welche Elemente wir dann bei den kommenden Fahrzeugen der Citroen C-Linie zu sehen bekommen.

Achja, noch ein paar Worte zu dem Antrieb. Sehenswert auf der IAA – mit einem schonen Modell – ist der Hybrid Air Antrieb. Citroen hat eine interessante Alternative zu Elektro-Hybrid-Fahrzeugen zusammen mit Peugeot entwickelt. Bei herkömmlichen Hybrid-Fahrzeugen wird die überflüssige Energie in Batterien gespeichert. Und wir wissen, dass Batterien schwer sind. Citroen speichert diese Energie in einem Gastankl. Wie was wo? Das erklärt Jens ganz ansprechend in dem nachstehenden Video:

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde mit finanzieller Unterstützung von Citroen Deutschland realisiert. Citroen hat keinen Einfluss auf den Inhalt, meine Meinung oder die Gestaltung.