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Mit Audi bei der Creme21 – Prolog

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Gestern sind Jens und ich von Bielefeld aus nach Spa in Belgien aufgebrochen. In den nächsten 4 Tagen werden wir mit einem Audi 200 quattro an der Creme21 teilnehmen. Ich muss ja gestehen, dass sich unsere Anreise ein wenig falsch anfühlte, als wir auf der Autobahn – in einem nagelneuen Audi A6 Avant 3.0 TDI quattro sitzend – mit 200 km/h den ersten Teilnehmer der Creme21 überholt haben, der da brav auf eigener Achse anreiste.

Fotos von den Teilnehmer-Fahrzeugen und Links zu all meinen Beiträgen gibt es in der Zusammenfassung hier: 2013 Creme21 Youngtimer-Rallye – Fotos vom Teilnehmerfeld

Obschon ich auch sagen kann, dass unser Fahrzeug für die Creme21, was für uns an der Rennstrecke von Spa vom Laster rollte, einen ähnlich hohen Komfort bietet, wie der Neuwagen. Elektrisch verstellbare Ledersportsitze. Sitzheizung. Klimaanlage. Da ging schon einiges im Jahre 1986 bei Audi. Direkt nach dem Abladen haben wir dann unsere Startnummern auf die vorderen Türen kleben dürfen. Unser Audi trägt die Startnummer 109, Kai Bösel und Sebastian Bauer – mit denen wir uns in den kommenden Tagen einen sportlichen Zweikampf liefern wollen, fahren in einem weißen Audi quattro Coupé B2 mit der Startnummer 108.

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Mit der Nummer auf den Türen – ich tue mich ja immer sehr schwer mit solchen Aufklebern, weil sie doch das Auto ein wenig enstellen – ging es dann zur technischen Abnahme. Dort wurden unsere und auch alle anderen Teilnehmer-Fahrzeuge kurz auf Strassentauglichkeit durchgesehen. Das hat durchaus ein Weilchen gedauert. Das Startfeld umfasst über 180 Fahrzeuge, die wir uns beim Warten auch ein bisschen genauer ansehen könnten. Von einem Fiat 500 bis zum einem drei Mal so langem Amischlitten ist wirklich alles dabei. Und es ist sehr schön, dass ich all die Fahrzeuge aus meiner Jugend so geballt vor mir stehen sehe.

Opel, die sich bei der diesjährigen Creme21 als Hauptsponsor engagieren, hat gefühlt den halben klassischen Fahrzeugbestand an den Start gebracht, aber auch aus Wolfsburg sind einige Werksfahrzeuge dabei. Mein Herz schlägt natürlich für die Underdogs und mein Herz hat einen kleinen Hüpfer gemacht, als ich den VW Fridolin erblickt habe. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich den das letzte Mal auf der Strasse gesehen habe. Nach der technischen Abnahme durften wir dann in vier Leistungsgruppen drei Runden auf der Rennstrecke drehen. Da wir keine Chance auf einen Fahrerwechsel hatten, habe ich Jens beim Fahren den Vortritt gelassen.

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Der Circuit de Spa-Francorchamps ist augenscheinlich eine schöne Rennstrecke, die auch ganz schön lang ist (7 km Strecke sind zu befahren). An einer Kuppe sieht man ins Land und ziemlich weit hinten eine weitere Kurve der Strecke. Da möchte ich doch gerne auch noch einmal fahren.

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Abschliessend waren wir noch alle zusammen Essen und ich bin vollkommen platt schon um 22 Uhr ins Bett gefallen. Heute startet dann die eigentliche Rallye. Die heutige Strecke führt uns vom Circuit de Spa-Francorchamps über Bad Godesberg (150 km) nach Willingen (180 km). Das Ganze ist in zwei Etappen unterteilt. Wer uns zujubeln möchte, den Streckenverlauf kann man hier einsehen.