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#Audigrt13 – Lambo, Ducati, Audi RS – BÄM!

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Und wie ist es nun, so einem Lamborghini zu fahren? … Ich bin in den letzten Tagen sehr oft danach gefragt worden und jedes Mal bekomme ich als Antwort kein gescheites Wort heraus. Nein, sprachlos hat es mich nicht gemacht, aber dennoch möchte ich mit Bedacht die richtigen Worte finden, um meine Erlebnisse richtig zu beschreiben. In meinen Blog lasse ich das noch einen Tag sacken, möchte aber schon mal vorab zusammenfassen, dass ich eine wundervolle Zeit hatte. Drei Tage hiess es für Jens Stratmann, Kim Granz, Moritz Nolte und mich – High performance in der Audi Group.

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Mit einem Lamborghini Aventador sind wir vom Flughafen in München nach Bologna in Italien gefahren. Genau das wollte ich. Einmal mit dem Aventador auf die deutsche Autobahn. Und nein, ich habe die Höchstgeschwindigkeit nicht erreicht, ich war sogar der Langsamste von uns Bloggern. Und überhaupt, was für ein Luxus – der Aventador hat ja nur 2 Sitzplätze. Diejenigen von uns, die dort eben nicht gerade sassen, hatten einen Audi RS7. Und der ist ja nun auch alles andere als langsam. So mussten wir auf dem Parkplatz für den Fahrerwechsel nie lange auf die anderen warten. Sehr schön.

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Durch Österreich durften wir dann – Dank einer wundervollen Streckenführung – noch ein paar sehr schöne kurvige Strassen geniessen. Da konnte der Aventador dann zeigen, dass er nicht nur schnell geradeaus fahren kann. Auf der italienischen Autobahn ging es dann schon ein wenig langweiliger zu – wenn man das überhaupt so sagen kann. Denn allein in dem Boliden zu sitzen oder ihn auch nur – im Audi RS7 sitzend beim Fahren zu betrachten – war schon ziemlich gross. Nach einer Übernachtung in Bologna haben wir den Lamborghini Aventador dann direkt im Werk abgegeben. Dort hatte sich der Head of Design von Lamborghini Filippo Perini exklusiv für uns eine Menge Zeit genommen und hat uns einige Fragen beantwortet. Zudem hat der den guten Kim sehr glücklich gemacht – gleich zwei Zeichnungen von Filippo Perini durfte Kim mit nach Hause nehmen – die eigens für ihn vor unseren Augen erstellt wurden. Sehr großes Kino!

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Vom Design-Center ins Museum sind es nur ein paar Schritte. Dort stehen die ganzen Klassiker des italienischen Edel-Herstellers fein herausgeputzt zum Ansehen bereit. Das Museum ist sehr klein, dafür der Eintritt (wir durften so hinein) ziemlich teuer, die ausgestellten Fahrzeuge aber allesamt grossartig. Richtig berührt hat mich dann die anschliessende Werksbesichtigung. Wir kamen passend zur Mittagspause und haben so niemand bei der Arbeit gestört. Völlig ungewohnt zudem, dass wir uns wirklich ganz frei bewegen durften und auch alles fotografieren konnten. Auch ohne die anwesenden Arbeiter hat man sofort gemerkt, dass die Monteure sehr stolz sein müssen, dort zu arbeiten. Das hat man allein daran gesehen, wie sie ihren Arbeitsplatz zur Pause verlassen haben. Auch war es sehr interessant, die einzelnen Arbeitsschritte der Aventador-Produktion zu sehen. Just vor ein paar Miniuten hatte ich ja noch selbst in dem Fahrzeug gesessen.

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Nur schweren Herzens haben wir “unseren” Lamborghini dort stehen lassen und sind dann weiter in das Werk von Ducati gefahren. Auch dort durften wir die Design-Abteilung besuchen, haben uns die Fertigung ansehen können – bekamen sogar einen Einblick in die Area51 von Ducati, wo gerade an den neusten Motoren für die kommende Rennsaison gefeilt wurde, sind durch das Museum geführt worden (wo leider nur Rennmaschinen stehen) und hatten abschliessend noch ein sehr spannendes Gespräch mit der Dame, die sich um die Blogger Relations kümmert.

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Nach einer weiteren Nacht in Bologna, was wirklich wunderschön ist und sich zweifelsohne für einen weiteren Besuch empfohlen hat, sind wir dann im Audi RS6 wieder zurück nach München gefahren. Eine etwas andere Strecke – länger, kurvenreichen und somit mit einer Menge Fahrspass versehen. Rundum waren das für mich drei sehr emotionale Tage, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich bin auch irgendwie wunschlos glücklich im Moment, was die Autos angeht. Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal explizit beim Team Audi bedanken, die uns diese Tour ermöglicht haben. Für mich war das eine wirklich ganz große Sache.

Zum 2013 Lamborghini Aventador gibt es noch einen Fahrbericht. Auch werde ich noch einen Beitrag zum Werksbesuch bei Lamborghini und Ducati schreiben und auch ein kleines “Angefahren” zum Audi RS6 werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

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Audi selbst hatte uns einen Kameramann zur Seite gestellt, der einen tollen Kurzfilm zu unserem Trip erstellt hat, den ich Euch nicht vorenthalten möchte: