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Daten und Fakten zur neuen 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205)

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Alles, was Du schon immer über die neue 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (Baureihe 205) wissen wolltest – hier bei Auto.Geil – nur einen Klick entfernt.

Ich gehe davon aus, dass die neue 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205) in Detroit vorgestellt wird. Gestern war ich in Stuttgart und konnte mir ein erstes Bild vom neuen Interieur machen, was mich wirklich begeistert hat. Natürlich ist die neue Generation der Mercedes C-Klasse noch leichter (mehr Alu), noch sicherer (so ziemlich alles an Assistezsystemen, die man aus anderen Fahrzeugklasse kannte, gibt es jetzt auch für die C-Klasse) und noch schöner (kann ich nicht wirklich beurteilen, die Fahrzeuge, in die wir uns setzen durften waren alle abgeklebt. Wie auch immer – hier die vollständige Pressemitteilung von Mercedes zur neuen C-Klasse – bzw zu dem, was man bislang bekannt geben möchte:

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Upgrade inside – mehr Classe

Mit der komplett neu entwickelten C-Klasse schlägt Mercedes-Benz ein weiteres Erfolgskapitel auf. Ein Interieur mit faszinierendem, hochklassigem Ambiente, Touchpad sowie Head-up-Display, der leichteste Rohbau im Segment, umfangreiche Sicherheitsfeatures, ein neues agiles und komfortables Fahrwerk sowie eine GPS-sensitive Klimaanlage unterstreichen die inneren Werte der neuen C-Klasse. In der Summe fühlen sich ihre Innovationen und Ausstattungsfeinheiten an wie ein Upgrade auf eine höhere Klasse. 

Klar, sinnlich und mit vielen neuen, ungewöhnlichen Gestaltungsdetails präsentiert sich das Design des Interieurs der künftigen C-Klasse. Es drückt zugleich Sportlichkeit aus – aber mit sinnlichen Formen sowie hochwertigen Materialien und gibt damit modernem Luxus ein Gesicht. So erfüllt es auch hohe Designerwartungen, die heute beispielsweise von hochwertigen Smartphones geprägt sind.

Die augenfälligsten formalen Neuheiten sind eine völlig neu interpretierte Mittelkonsole, die mit progressiver Linienführung ein einladendes, offenes Raumgefühl erzeugt, sowie ein freistehendes, großes Zentraldisplay. Hochwertige Materialien sowie ein spannendes Wechselspiel von organischen Flächen und präzise gezogenen Linien unterstreichen diese neue Ästhetik
und ihren stilvollen Charakter.

Einen wichtigen Evolutionsschritt markiert auch das von Mercedes-Benz entwickelte innovative Touchpad in der neuen C-Klasse. Wie bei einem Smartphone können damit alle Funktionen der Head-Unit einfach und intuitiv per Fingergeste bedient werden. Bei Betätigung der Bedienfläche des Touchpads erhält der Benutzer zudem eine klare haptische Rückmeldung.

Ebenfalls neu in der C-Klasse ist ein Head-up-Display, ergänzend zu den Informationen im Zentraldisplay. Wie in einem Jet projiziert es wichtige Informationen als virtuelles Bild direkt ins Sichtfeld des Fahrers. Es scheint in der Wahrnehmung rund zwei Meter vor dem Fahrer über der Motorhaube zu schweben und sorgt dadurch für geringere Ablenkung vom Fahrbahngeschehen. Das System informiert über Geschwindigkeit, Tempolimits, Navigationsanweisungen und Hinweise der DISTRONIC PLUS. Sein virtuelles Bild ist hochauflösend und der Fahrer kann es individuell einstellen.

Intelligenter Leichtbau

Weniger Gewicht, überragende Steifigkeit für ein hervorragendes Fahr-verhalten bei gleichzeitig bestem Geräusch- und Schwingungskomfort sowie hohe Crashsicherheit – das sind herausragende Eigenschaften der neuen CKlasse mit Aluminium-Hybrid-Karosserie, die zum „Leichtbau-Vorreiter“ in ihrem Segment avanciert. Dank intelligentem und innovativem Leichtbau sind Karosserie und Rohbau etwa 70 kg leichter gegenüber einer herkömmlichen Fertigung aus Stahl. Das Gesamtfahrzeug ist sogar etwa 100 Kilogramm leichter als der Vorgänger. Diese Gewichtseinsparung senkt den Verbrauch signifikant auf neue Bestwerte in diesem Segment.

Diesen Technologiesprung bewältigt Mercedes-Benz vor allem durch eine komplette Neukonstruktion und die für eine Großserie außergewöhnlich umfangreiche Verwendung von Aluminium, warmumgeformten Stahlteilen sowie ultrahochfesten Stählen. Dabei haben die Ingenieure jedes Detail neu konstruiert und keineswegs Stahl einfach durch Aluminium ersetzt, sondern mit dem richtigen Material am richtigen Ort ein großserienfähiges Konzept umgesetzt – intelligenter Leichtbau!

Gleichzeitig sind Karosserie und Rohbau auf eine beispielhafte Crashsicherheit ausgelegt. Die Limousine erfüllt nicht nur alle aktuellen nationalen Sicherheits-Ratings, sondern auch die darüber hinausgehenden Mercedes-Benz Anforderungen zur Perfektionierung des Anspruchs „beste Real Life Safety“. Die Voraussetzungen dafür schafft eine hochstabile Sicherheitsfahrgastzelle vor allem aus höchst- und ultrahochfesten Stahlblechen und gezielt entwickelte Deformationszonen mit optimierten Kraftpfaden im Vorbau und Heck in Aluminium-Mischbauweise sowie eine Außenhaut, die nahezu vollständig aus Aluminium besteht. 

Fahrwerk – agil und dennoch komfortabel

Leichtfüßig und agil bietet die neue C-Klasse großen Fahrspaß auf kurvigen Strecken und gleichzeitig den höchsten Fahrkomfort in ihrem Segment. Großen Anteil daran hat eine neu konstruierte 4-Lenker-Vorderachse, die eine besonders günstige und daher optimierte Achskinematik erlaubt. 

Serienmäßig ist die Limousine der neuen C-Klasse mit einer Stahlfederung ausgerüstet. Alternativ kann sie als erstes Fahrzeug in diesem Segment mit einer Luftfederung (AIRMATIC) an der Vorder- und Hinterachse ausgerüstet werden. Dank elektronisch geregelter, kontinuierlicher Verstelldämpfung bietet sie überragenden Abrollkomfort und die Wahl zwischen unterschiedlichen Dämpfercharakteristiken.

Neue Sicherheitsfeatures und Assistenzsysteme

Die Sensorik für den neuen Beifahrer-Airbag der künftigen C-Klasse kann jeden installierten Kindersitz erkennen. Der Airbag wird dann automatisch deaktiviert und beim Ausbau des Kindersitzes wieder aktiviert.

Die neue C-Klasse übernimmt außerdem viele der neuen oder um wesentliche Funktionen erweiterten Assistenzsysteme, die erst vor einigen Monaten in der S-Klasse ihre Weltpremiere gefeiert haben: Mercedes-Benz Intelligent Drive.

Wohlfühlklima

Die neue C-Klasse bietet als einziges Fahrzeug im Segment eine Klimaanlage mit automatischer Umluftschaltung bei Tunnelerkennung via Satellitennavigation. Ebenfalls zum Wohlfühlklima trägt das AIRBALANCE Paket mit aktiver Beduftung und Ionisierung bei, das in der S-Klasse Weltpremiere feierte.

Interieur-Design:  2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205) 

Wertsteigerung kommt von innen: Klar, sinnlich und mit vielen neuen, ungewöhnlichen Gestaltungsdetails zeigen sich Fahrer- und Passagierraum. Klarheit steht für sichtbare Hightech-Attribute und gradlinige Sportlichkeit – Purismus im besten Sinne. Sinnlichkeit steht für Designideen mit aufregenden fließenden Formen und hochwertigen Materialien – eine neue Interpretation von modernem Luxus.  

Das komplette Interieur inszenieren die Designer von Mercedes-Benz auf einem Niveau, das selbst in höheren Automobilklassen nur selten anzutreffen ist. Das gilt für die sorgfältige Auswahl an ausgesuchten, hochklassigen Werkstoffen und deren sympathische Haptik sowie die Präzision der fein ausgeführten Details. Das gilt aber auch für eine neue Formensprache,  die Eleganz und Harmonie kongenial mit Sinnlichkeit und dynamischer Sportlichkeit verbindet und so zur außergewöhnlich hohen Wertanmutung des Interieurs beiträgt. 

Mut zu etwas ganz Neuem

Um dies zu erreichen, spiegeln die Designer wesentliche Grundzüge des Exterieurs im Fahrzeuginnern. Das gilt vor allem für das spannende Spiel der Kontraste zwischen klar gezogenen Linien und Flächen, die daraus organisch wachsen. Die für die moderne Mercedes-Benz Formensprache typische nach hinten abfallende „Dropping Line“ findet sich beispielsweise in den Türen wieder. Gleichzeitig erfüllt das stilprägende neue Interieur der neuen
C-Klasse anspruchsvollste Design-Erwartungen, die heute unter anderem von hochwertigen Smartphones und Tablets geprägt sind. Damit genießen Fahrer und Beifahrer in der neuen C-Klasse ein großzügiges Raumgefühl und unaufdringlichen Luxus, dessen klarer Stil in unsere Zeit passt. Daraus resultiert ein in dieser Klasse neuer Wohlfühl-Charakter – wer in der neuen CKlasse Platz nimmt, erlebt ein ähnliches Gefühl wie bei einem Upgrade im Flugzeug von der Economy-Class in die Business-Class.

Mit der neuen C-Klasse hebt Mercedes-Benz Charakter und Wertanmutung des Interieurs nicht nur auf ein für diese Klasse neues Level. Gleichzeitig beweist die Premiummarke bei der formalen Gestaltung des Interieurs in vieler Hinsicht bewusst Mut zu etwas ganz Neuem, Zukunftsweisendem und vollzieht damit einen fast radikalen Schnitt zu den bisherigen Normen in dieser bislang eher vernunftbetonten Klasse.

Die augenfälligste formale Neuheit ist eine völlig neu interpretierte Mittel-konsole: Bei Automatikfahrzeugen schwingt sich ihre große, einteilige Domplatte elegant von den Mitteldüsen bis zum ebenfalls neuen Touchpad in der Handauflage über dem Controller auf dem Mitteltunnel. Diese ungestört klare Linienführung aus einem Guss erzeugt ein offenes Raumgefühl und vermittelt eine schlichte und puristische Modernität, die ihresgleichen sucht. Das große solitäre Bauteil ist in zahlreichen Materialausführungen erhältlich – beispielsweise in edlem Holz, akkurat eingefasst von einem Chromrand oder in exklusiver Klavierlackoptik – und unterstreicht das hochwertige Ambiente des Interieurs und seinen avantgardistischen und dennoch stilvollen Charakter sympathisch und klar.

Die progressiv gestaltete Mittelkonsole ermöglicht einen besonders flüssigen Übergang zur Instrumententafel und darüber hinaus bis in die Türen. Die sportlich gestaltete, breitenorientierte Instrumententafel trennt ein flügelartiges Zierteil in Ober- und Unterteil. Durch diese optische Gliederung können unterschiedliche Material- und Farbkombinationen für individuelles Wohlfühl-Ambiente gewählt werden.

 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205): Wertigkeit auf hohem Niveau

Blickfang über der Mittelkonsole ist ein mittig positioniertes, freistehendes Zentraldisplay – mit 17,78 Zentimeter (7 Zoll) oder bei der Ausstattung mit COMAND Online 21,33 Zentimeter (8,4 Zoll) Bilddiagonale. Die größere Version ist vollverglast mit gebondetem Glas und einem Rahmen in Silver Shadow galvanisiert. Dank seiner blickgünstigen Positionierung fordert das Zentraldisplay vom Auge wenig Adaptionsarbeit.

Fünf Luftaustrittsdüsen mit zentralem Verstellknopf sowie mit waagerecht stehendem Lamelleneinsatz geben der Instrumententafel einen sportlichen Akzent. Die fünf Lüftungsdüsen in Silver Shadow schaffen mit ihrer metallischen „Cool Touch“-Wirkung einen Kontrast zur warmen Optik der anderen Materialien – etwa zum Holz der Mittelkonsole oder dem Leder der Instrumententafel.

Dreidimensionale, edle und moderne Zierelemente betonen die hohe Wertanmutung – ebenso die handwerklich verarbeiteten aufwändigen Ziernähte, beispielsweise auf dem Instrumententafel-Oberteil im Tür-Mittelfeld und auf den Bordkanten. Die Türinnenverkleidungen sind ebenfalls völlig neu gestaltet und geprägt durch hochwertige Materialien sowie prägnante Oberflächennarbung und spannende Radien.

Zwar kommen je nach gewählter Ausstattungs-Line unterschiedliche Lenkradvarianten zum Einsatz, alle sind aber als 3-Speichen-Lederlenkrad mit zwölf Tasten ausgeführt. Die Unterschiede liegen in Farben und Material. So erlaubt das Interieur eine weit gespreizte Differenzierung zwischen den Polen „erlebbarer luxuriöser Sinnlichkeit“ und „progressiver Sportlichkeit“.

Der Anspruch auf hohes Niveau setzt sich auch bei den Bedienelementen konsequent fort. Im einheitlichen Stil gestaltete Oberflächen und eine möglichst geringe Anzahl an Schaltern sorgen für ein ruhiges und sicheres Raumgefühl. Einige Schaltelemente wie zum Beispiel für die Fensterheber oder den Lichtdrehschalter wurden von der S-Klasse übernommen und bieten damit höchstes Niveau. Schwarze Hochglanz-, Echtmetall- und Galvanik-Oberflächen, sowie individuell auf die Innenausstattungsfarben abgestimmte Effektlacke tragen entscheidend zu der hochwertigen Anmutung bei.

2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205) – Jetzt mit Touchpad 

Kommando mit Fingerspitzen-Gefühl: Einen Evolutionsschritt markiert das von Mercedes-Benz entwickelte Touchpad in der neuen C-Klasse. Wie bei einem Smartphone können damit alle Funktionen der Head-Unit per Fingergeste bedient werden.

Die 65 x 45 Millimeter große Bedienfläche des neuen Touchpads aus kratzfestem Material ist in die Handauflage der zentralen Bedieneinheit integriert und eingefasst in einen hochwertigen Metallträger – ein Designstück mit Hightech-Anspruch, das gleichzeitig Luxus ausdrückt.

Während andere Lösungen mit berührungssensitiver Oberfläche nur ausgewählte Bedienungsschritte erlauben, können Fahrer und Beifahrer über das Touchpad der neuen C-Klasse alle Funktionen der zentralen Infotainment-Bedieneinheit mit Hilfe der von Smartphones und Tablet-PCs bekannten Ein- und Mehrfingergesten (Multitouch) steuern. Sowohl langsame als auch schnelle Gesten sind möglich. Zudem erlaubt das Touchpad, das in der künftigen C-Klasse Premiere feiert, die Eingabe von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mittels Handschrift, und zwar für jede Sprache der Headunit. Bei Betätigung der Bedienfläche des Touchpads erhält der Benutzer eine klare haptische Rückmeldung. Zusätzlich werden per Handschrifteingabe erkannte Zeichen vom System vorgelesen, so dass eine Blindbedienung möglich ist. Die akustische Ausgabe sorgt auch dafür, dass der Fahrer den Blick nicht vom Verkehrsgeschehen nehmen muss und deshalb möglichst wenig abgelenkt wird.

Weil die Hand sicher auf dem Handschmeichler aufliegt und die Finger nicht freischwebend geführt werden müssen, ist eine sichere Eingabe möglich. Eine neuartige Handablagenerkennung steigert zudem die Bediensicherheit und hilft, Fehleingaben zu vermeiden. Dazu wertet das System ein Sensorsignal dreidimensional aus und erkennt so, ob die Hand nur auf dem Handschmeichler abgelegt wurde oder tatsächlich eine Eingabe erfolgt. Zur Orientierung bei Nacht sind die Symbole auf der Bedienfläche beleuchtet.

Hinter der Touch-Fläche sind drei berührungssensitive Tasten angeordnet, mit denen sich wichtige Funktionen schnell und direkt bedienen lassen (Zurück-Funktion, Einsprung ins Favoritenmenü, Audio-Kurzmenü).

Das Touchpad der C-Klasse bietet damit eine zusätzliche, vollwertige und innovative Eingabemöglichkeit zum ebenfalls vorhandenen Controller und zur Sprachsteuerung LINGUATRONIC. Der Benutzer hat jederzeit die freie Wahl der Eingabemethode.

2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205):  Head-up-Display 

Infos im Focus: Neu in der C-Klasse ist ein Head-up-Display, ergänzend zu den Informationen im Zentraldisplay. Wie in einem Jet blendet es wichtige Informationen direkt ins Blickfeld des Fahrers in die Frontscheibe ein und sorgt dadurch für geringere Ablenkung vom Fahrbahngeschehen. Das System informiert über Geschwindigkeit, Tempolimits, Navigationsanweisungen und Hinweise von Fahrer-Assistenzsystemen. 

Technische Grundlage sind eine Spiegeloptik und ein vollfarbiges Displaymodul mit einer Auflösung von 480 x 240 Pixel, das mit High-Power-LEDs arbeitet. Sie projizieren das zirka 21 x 7 Zentimeter große virtuelle Bild in das Sichtfeld des Fahrers, wo es in etwa zwei Meter Entfernung über der Motorhaube zu schweben scheint. Die Auflösung von mehr als 60 Pixel pro Grad Betrachtungswinkel sorgt für eine fein aufgelöste Darstellung.

Ein Lichtsensor im Bereich der Dachoberkante passt die Helligkeit der Head-up Displayanzeige automatisch den äußeren Beleuchtungsbedingungen an. An Sonnentagen werden Helligkeiten von 10.000 Cd/m² und mehr erreicht. Da der Kontrastwert besser ist als 1000:1, zeigt das System auch nachts eine hochwertige Anzeige.

Das virtuelle Bild kann der Fahrer in der Höhe so einstellen, dass er es komfortabel ablesen kann. Bei Fahrzeugen mit Sitz-Memory-Funktion speichert diese den individuellen Wert. Außerdem können verschiedene Anzeigeinhalte aktiviert oder deaktiviert sowie die Helligkeit der Anzeige individuell angepasst werden.

Doppelbilder an der Reflexion der äußeren und inneren Grenzfläche der Windschutzscheibe vermeidet die spezielle Head-up Windschutzscheibe
mit keilförmiger Verbundfolie. Sie bringt das sekundäre Bild, das an der Außenfläche entsteht, in Deckung mit dem primären Bild. Diese Kompensation ist winkelabhängig und wurde für den normal sitzenden Fahrer optimiert.

 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205): Rohbau

Stabiler Rohbau – leicht gemacht: Weniger Gewicht, überragende Steifigkeit für ein hervorragendes Fahrverhalten bei gleichzeitig bestem Geräusch- und Schwingungskomfort sowie hohe Crashsicherheit – dafür legt die Rohbaukarosserie der neuen C-Klasse eine innovative Basis, die zudem neue Bestwerte im Verbrauch ermöglicht. 

Leichtere Automobile sind effizienter. Deshalb hat Mercedes-Benz das Gewicht der künftigen C-Klasse deutlich gesenkt. Dank intelligentem und innovativem Leichtbau ist die Aluminium-Hybridkarosserie um etwa 70 kg leichter gegenüber einer herkömmlichen Fertigung aus Stahl. Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs sinkt sogar um etwa 100 Kilogramm im Vergleich zum Vorgänger, was zu einem Minderverbrauch von bis zu 20 Prozent ohne Leistungsverlust führt. Damit wird die neue C-Klasse zum „Leichtbau-Leader“ in ihrem Segment. 

Diesen Technologiesprung bewältigt Mercedes-Benz vor allem durch eine komplette Neukonstruktion und die für eine Großserie außergewöhnlich umfangreiche Verwendung von Aluminium, warmumgeformten Stahlteilen sowie ultrahochfesten Stählen. Der Anteil dieser Werkstoffe ist deshalb gegenüber dem erfolgreichen Vorläufer deutlich angestiegen.

 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205): Vorgänger-Baureihe Neue C-Klasse 

Aluminium (Blech und Guss) 9 %  48 %
Warmumgeformte Stahlteile 3 %   8 %
Ultrahochfeste Stahlbleche 3 %   4 %

Allein durch die Verwendung dieser Materialien konnte die Rohbaustruktur gegenüber der Vorgänger-Limousine rund 40 Kilogramm leichter gestaltet werden. Außerdem ist nahezu die gesamte Außenhaut, bestehend aus Vorderkotflügel, Motorhaube, Heckdeckel, Türen und der Dach-Beplankung, aus Aluminiumblech gefertigt und trägt so zusätzlich zur Gewichtseinsparung bei.

Weitere Vorteile – sowohl in puncto Gewicht als auch hinsichtlich anderer wichtiger Karosserieeigenschaften – erzielten die Rohbau-Ingenieure durch intelligenten Konzeptleichtbau. Dabei haben sie jedes Detail optimal neu konstruiert und keineswegs Stahl einfach durch Aluminium ersetzt. Denn die Zielvorgabe verlangte nicht nur weniger Kilogramm, sondern auch einen Rohbau, der in vielerlei anderer Hinsicht neue, anspruchsvolle Maßstäbe setzt, mit bisher in diesem Segment nicht gekannter Performance – beispielsweise den Einleitungssteifigkeiten des Fahrwerks in die Karosserie oder bei den NVH-Eigenschaften (Noise, Vibration, Harshness). Dies trägt im Wesentlichen zur Optimierung der Abrollgeräusche bei.

Der direkte Weg dazu führte über neue Rohbaukonzepte. Die Konstrukteure nutzten die gegenüber Stahl größere Gestaltungsfreiheit, die Aluminium-Druckguss beispielsweise erlaubt. So besteht die Karosserie aus neun großen Gussbauteilen. Außerdem konnten sie unter anderem verschiedene Bauteile in einem einzigen Druckguss-Bauteil integrieren und zusammenführen, die bei herkömmlichen Stahlkonstruktionen aus mehreren Stahlkomponenten zusammengesetzt werden müssen. Auf diese Weise lassen sich eine Vielzahl von Funktionen in einem Bauteil abbilden und die Bauräume optimal nutzen. Alle Stoßdämpfer werden sowohl im Vorbau wie auch im Heckwagen von steifen Alugussbauteilen aufgenommen.

Zu den weiteren konstruktiven Details zählen größere Querschnitte sowie genau berechnete stabilisierende Versickungen in Boden und Stirnwand. Zur festen Verbindung der Teile werden in großem Umfang hochfeste Kleber eingesetzt. Auch das trägt zu einer größeren Steifigkeit der Karosserie bei. 

Karosserie und Rohbau übertreffen die für Mercedes-Benz traditionell hervorragenden Werte der Gesamtfahrzeugsteifigkeit deutlich und setzen einen neuen Bestwert in diesem Segment. Dadurch wurden die hochgesteckten Ziele hinsichtlich Fahrdynamik und –Geräuschniveau sogar noch übertroffen.

 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205): Sicherheit hat Vorrang

Die Karosserie ist auf eine beispielhafte Crashsicherheit ausgelegt. Die Limousine erfüllt nicht nur alle aktuellen nationalen Gesetze, sondern auch alle Ratinganforderungen sowie die darüber hinausgehenden Mercedes-Benz internen Sicherheitsanforderungen, die sich am realen Unfallgeschehen orientieren.

Kern ist eine hochstabile Sicherheitsfahrgastzelle. Sie besteht vor allem aus höchst- und ultrahochfesten Stahlblechen und Blechen mit beanspruchungs-gerecht gestufter Wanddicke.

Sie ist umgeben von gezielt berechneten und in der Praxis erprobten Deformationszonen, die dank optimierter Kraftpfade und einer Kombination aus Aluminium-Gussteilen mit ultrahochfesten Werkstoffen hervorragende Ergebnisse bei den Aufpralltests (z. B. Euro NCAP und U.S. NCAP) liefern und die maximale Sicherheit der Insassen gewährleisten.

Die Crashstruktur des Vorderwagens setzt sich im Wesentlichen aus drei Komponenten zusammen:

  • Die vorderen Längsträger sind mit dem Achs- und Motorträger aus hochfestem Stahl verschraubt und nach vorne und hinten verlängert, um gezielt Kräfte in die Bodenstruktur einzuleiten. Im Fall eines schweren Frontalaufpralls verformt sich der Integralträger definiert, um Intrusionen in die Fahrgastzelle zu vermeiden.
  • Als mittlere Aufprallebene wurden die Vorbau-Hauptlängsträger in ihrer Geometrie zur Verbesserung der Crash-Kinematik weiter-entwickelt. Dank der hier neu eingesetzten Fügetechnik „Laser-schweißen“ konnten unter anderem Verstärkungsteile eingebracht werden. Sie reduzieren zusätzlich das Gewicht und tragen wesentlich zu Verbesserung der Steifigkeit bei. Prallelemente in Verlängerung der seitlichen Längsträger nach vorn in Richtung Vorderräder dienen der frühzeitigeren Abstützung beim Frontalaufprall.
  • Zusätzliche Radlaufverstärkungen bilden ein drittes, oberhalb der vorderen Längsträger angeordnetes Tragwerk zur weiteren Anhebung des Formänderungswiderstands im Fall von Frontalkollisionen.

Ein gebogenes IHU-Rohr und Aluminiumguss-Konsolen mit zusätzlichen Streben, die bisher nur in Cabrios eingesetzt wurden, schließen das Frontmodul ab. Eine zusätzliche Strebe aus höchstfestem Stahl zwischen Dämpferdom und Windschutzquerträger auf der Fahrerseite dient zur Lastverteilung der Kräfte der oberen Längsträgerebene und zur Reduzierung der Lenkungs- und Pedalrückverschiebungen.

Der Heckbereich ist in Aluminium-Hybrid-Bauweise mit Längs- und Querträgerbauteilen aus Aluminium-Druckguss sowie hochfesten Stählen ausgeführt. Abgestufte Blechdicken der hinteren Bodenlängsträger sorgen für ein gezieltes Deformationsverhalten bei einem Heckaufprall. 

Verstärkungsprofile im Bereich der Bordkante und in Stoßfängerhöhe steigern die Steifigkeit und Festigkeit der Aluminiumtüren. Die Griffbereiche sind durch ringförmig verlaufende Verstärkungsmaßnahmen zusätzlich geschützt. Die Seitenwandstruktur ist vor allem mit warmumgeformten ultrahochfesten Materialien verstärkt. Das führt zu einem optimalen Insassenschutz im Fall eines Seitenaufpralls, wobei insbesondere die B-Säule Konzeption einen hervorragenden Beitrag leistet. Front- und Heckend sind demontierbar und sorgen so für optimale Reparaturfreundlichkeit.

 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205): Fahrwerk

Komfort trifft Dynamik: Das Fahrwerk ist komplett neu entwickelt und bietet beispielhaften Federungs- und Abrollkomfort und gleichzeitig herausragende fahr-dynamische Eigenschaften. Leichtfüßig und agil bietet die neue C-Klasse großen Fahrspaß auf kurvigen Strecken und gleichzeitig den höchsten Fahrkomfort in ihrem Segment.

Großen Anteil am agilen Fahrverhalten hat eine neu konstruierte 4-Lenker-Vorderachse. Durch das 4-Lenker-Prinzip ist die Radaufhängung vom Federbein völlig entkoppelt. Dies ermöglicht eine günstige Achskinematik: Beispielsweise wächst der Sturz, je weiter das Rad einfedert. Dadurch baut
sich mehr Grip auf und ermöglicht höhere Seitenführungskräfte. Damit reagiert das Fahrwerk sensibler auf Lenkbewegung und erlaubt eine sportlich-agile Fahrweise. Da die Spreiz-Nachlaufachse überdies nahe zur Radmitte liegt, bleiben Stoßradius und Lenkrollradius klein. Dies minimiert die Empfindlichkeit gegenüber Schwingungen infolge Reifenunwuchten und Bremskraftschwankungen.

Außerdem sind die Komponenten der neuen Vorderachse aus Aluminium gefertigt. Das spart Gewicht (minus zwei Kilogramm gegenüber Stahl) und ermöglich damit feinfühliges Ansprechen. Auch diese Gewichtseinsparung trägt zur hohen Effizienz der neuen C-Klasse bei.

Eine optimierte Raumlenker-Hinterachse mit 5-Lenker-Konzept sorgt für unübertroffene Radführungsqualitäten und bestmöglichen Geradeauslauf. Ein voluminöses Hinterachslager trägt zu den hervorragenden NVH-Eigenschaften bei.

Serienmäßig ist die Limousine der neuen C-Klasse mit einer Stahlfederung ausgerüstet. Auf Wunsch stehen in Verbindung mit dieser Federung drei DIRECT CONTROL Fahrwerke zur Verfügung:

  • ein Komfortfahrwerk mit selektivem Dämpfungssystem, das sich an den Zustand des Straßenbelags anpasst,
  • ein Avantgarde-Fahrwerk mit selektivem Dämpfungssystem, das hohen Komfort mit sportiver Optik verbindet und
  • ein um 15 Millimeter tiefer gelegtes Sportfahrwerk, ebenfalls mit selektivem Dämpfungssystem und sportlich abgestimmt.

 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205): Erste Luftfederung in dieser Klasse 

Alternativ dazu kann die neue C-Klasse als erstes Fahrzeug in ihrem Segment mit einer Luftfederung (AIRMATIC) an der Vorder- und Hinterachse ausgerüstet werden. Dank elektronisch geregelter, kontinuierlicher Verstelldämpfung an Vorder- und Hinterachse bietet sie überragenden Abrollkomfort auch bei beladenem Fahrzeug. Mittels Schalter können Fahrer zwischen unterschiedlichen Charakteristiken wählen: „Komfort“, „ECO“, „Sport“ und „Sport Plus“. Mit der  zusätzlichen Einstellung „Individual“ kann der Fahrer sein Fahrzeug individuell konfigurieren.

Überdies bietet die AIRMATIC eine Rundum-Niveauregulierung für besten Fahrkomfort auch bei beladenem Fahrzeug. Sie reguliert das Niveau automatisch abhängig von der Geschwindigkeit und kann beispielsweise bei Autobahntempo durch Absenken des Fahrzeugs den Kraftstoffverbrauch reduzieren und die Fahrsicherheit verbessern. Zusätzlich kann auf Schlechtwege-Strecken oder bei ungünstigen Auffahrten die Bodenfreiheit per Knopfdruck über den Niveau-Verstellschalter erhöht werden.

Da weder die Luftfederbeine an der Vorderachse noch die freistehende Luftfeder an der Hinterachse Radführungsaufgaben übernehmen und damit Querkräfte aufnehmen müssen, zeichnet die AIRMATIC ein komfortables Fahrverhalten aus, das sonst nur in der Oberklasse anzutreffen ist. Querfugen, Flickasphalt und vor Ampeln von Lkw aufgeworfene Bremswellen bügelt sie für die Passagiere glatt.

Ohne Einschränkung des Komforts kann mit der Verstelldämpfung eine
hohe Fahrdynamik erreicht werden. So passt das System beispielsweise
bei Ausweichmanövern die Dämpfkräfte in Sekundenbruchteilen an die Fahrdynamik des Fahrzeugs an.

 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205): Beifahrer-Airbag

Sozius mit viel Verständnis: Sicherheit gehört zu den Kernwerten der Marke Mercedes-Benz, die hier mit vielen innovativen Entwicklungen immer wieder als Pionier vorangeht. Ein Beispiel dafür ist der adaptive Beifahrer-Airbag in der neuen C-Klasse. 

Der Beifahrersitz kann mit einer automatischen Kindersitzerkennung ausgerüstet werden, die auf den bisherigen Transponder verzichtet und stattdessen mit einer Gewichtsmatte arbeitet. Sie ermöglicht es, dass jeder Kindersitz verwendet werden kann. Der Airbag wird in diesem Fall automatisch deaktiviert und beim Ausbau des Kindersitzes wieder aktiviert. Mit diesem System setzt Mercedes-Benz neue Maßstäbe. Anders als bei Systemen der Wettbewerber, die oftmals per Schlüsselschalter eine Airbagabschaltung realisieren, wird mit diesem System eine Fehlbedienung verhindert. Bei dem Ausbau des Kindersitzes wird oftmals die manuelle Aktivierung des Beifahrer-Airbags vergessen. Dies kann bei einem Unfall für erwachsene Insassen zur erheblichen Gefährdung führen, da Beifahrer-Airbag und Gurtsystem aufeinander abgestimmt sind und nur gemeinsam ihre notwendige Schutzwirkung für Erwachsene erreichen können. Das hier vorgestellte System verhindert dies durch die automatische Aktivierung des Beifahrer-Airbags bei dem Ausbau des Kindersitzes. 

 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205): Mercedes-Benz Intelligent Drive 

Das Auto lernt denken: Sicherheit auf höchstem Niveau für alle verfügbar zu machen: Das ist das erklärte Ziel von Mercedes-Benz. Deshalb übernimmt die neue C-Klasse viele der neuen und um wesentliche Funktionen erweiterten Assistenzsysteme, die erst vor einigen Monaten in der S- und E-Klasse ihre Weltpremiere gefeiert haben. Die Assistenzsysteme steigern gleichzeitig Komfort und Sicherheit. Mercedes-Benz nennt dies „Intelligent Drive“. 

Grundlage für die zahlreichen Funktionen der Assistenzsysteme ist eine umfangreiche Sensorik, die dem Fahrzeug einen 360-Grad-Rundumblick verleiht. Dazu gehört beispielsweise eine neue Stereo Multi Purpose Camera (SMPC) hinter der Frontscheibe im Bereich des Innenspiegels und somit auf Augenhöhe des Fahrers. Dank zweier Kameraaugen kann sie bei einer Gesamtreichweite von 500 Metern im Bereich bis ca. 50 Meter vor dem Fahrzeug räumlich sehen und so die Lage und Bewegung von Objekten erkennen, insbesondere von Fahrzeugen und Fußgängern.

Je zwei Nahbereichsradarsensoren im vorderen und seitlich im hinteren Stoßfänger (Reichweite bis 30 Meter), ein Fernbereichsradar (bis 200 Meter) mit Mittelbereichserfassung (bis 60 Meter) hinter dem Kühlergrill sowie ein Multi-Mode-Radar (bis 80 Meter) mittig im Heckstoßfänger vervollständigen die Sensorik.

Entscheidend ist die Zusammenführung der Daten von Kamera und Radar in einem Steuergerät, um so funktionsrelevante Daten für eine Vielzahl von Assistenzsystemen nutzbar zu machen – „Sensor-Fusion“ nennen dies die Sicherheitsexperten. Intelligente Algorithmen werten diese Informationen aus und können damit in einem großen Sichtbereich vorausfahrende, querende, sich von hinten nähernde und sogar entgegenkommende Fahrzeuge, aber auch Fußgänger erkennen und räumlich einordnen. Außerdem erkennt die Kamera Straßenmarkierungen und verschiedene Arten von Verkehrszeichen. Ziel ist Rundumschutz nicht nur für die Insassen des eigenen Fahrzeugs, sondern auch für Partner im Straßenverkehr.

Die neue C-Klasse ist serienmäßig mit dem ATTENTION ASSIST ausgerüstet, der vor Unaufmerksamkeit und Müdigkeit warnen kann. Dabei werden bei entsprechender Ausstattung in der Navigation des COMAND Systems auf Autobahnen nahe Rastmöglichkeiten als Zwischenziele angeboten. Die Funktion ATTENTION ASSIST bietet eine einstellbare Empfindlichkeit und kann den Fahrer in einer eigenen Ansicht im Kombiinstrument über seinen Ermüdungszustand und die Fahrtdauer seit der letzten Pause informieren.

Zusätzlich stehen auf Wunsch neue und in ihren Funktionen wesentlich erweiterte Assistenzsysteme aus der neuen S- und E-Klasse zur Verfügung, die im Rahmen des Intelligent Drive-Konzepts Daten unterschiedlicher Sensor-technologien fusionieren und so Komfort und Sicherheit deutlich erhöhen können. So ist zum Beispiel der in der DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent integrierte Stop & Go Pilot ein teilautonomer Stau-Assistent, der sich bei Geschwindigkeiten unter 60 km/h sogar bei fehlenden oder uneindeutigen Spurmarkierungen am vorausfahrenden Fahrzeug orientieren kann und so ein Mitschwimmen in der Kolonne ermöglicht. Der Bremsassistent BAS PLUS kann jetzt auch Querverkehr erkennen und eine zu schwache Fahrerbremsung verstärken; die PRE-SAFE® Bremse kann außer stehenden Fahrzeugen sogar Fußgänger erkennen, bei ausbleibender Fahrerreaktion autonom bremsen und so Unfälle bis 50 km/h vermeiden und bis 72 km/h in ihrer Schwere mindern. Im fließenden Verkehr unterstützt die PRE-SAFE® Bremse mit analoger Funktionsweise im gesamten Geschwindigkeitsbereich von 7 bis 200 km/h. Der erweiterte Aktive Spurhalte-Assistent kann jetzt auch bei unterbrochener Spurmarkierung und Kollisionsgefahr, z. B. durch schnelle Überholer, Parallelverkehr oder sogar Gegenverkehr, unbeabsichtigtes Spurverlassen durch Spurkorrektur über einseitiges Bremsen verhindern.

Zur Vielzahl der Assistenzsysteme gehören unter anderem auch ein Aktiver Park-Assistent, der automatisches Einparken mit aktiven Lenk- und Bremseingriffen in Längs- und Querparklücken ermöglicht, eine 360°-Kamera, die Fahrzeug und Fahrzeugumfeld aus unterschiedlichen Perspektiven inkl. virtueller Vogelperspektive zeigen kann, ein Verkehrszeichen-Assistent mit Falschfahr-Warnfunktion, der zusätzlich zu Geschwindigkeitsbegrenzungen auch vor Überhol- und Einfahrverboten warnen kann sowie der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus, der blendfreies Dauerfernlicht durch gezieltes Ausblenden anderer Fahrzeuge im Fernlichtkegel ermöglicht.

 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205): Klimatisierung

Signale aus dem All: Das Klimasystem der neuen C-Klasse hat Mercedes-Benz konsequent weiterentwickelt und deutlich verbessert. Das gilt besonders für die Regelgüte, die Leistungsfähigkeit sowie die Luftqualität. 

Als einziges Fahrzeug im Segment bietet die neue C-Klasse eine Tunnel-erkennung via Satellitennavigation. Anhand der Karteninformationen des Navigationssystems und den Standortdaten des GPS erkennt das System, wenn das Fahrzeug in einen Tunnel einfährt. Dann schließt es automatisch die Umluftklappe, um die abgasbelastete Luft von draußen nicht über die Lüftung in den Innenraum zu lassen. Hat das Fahrzeug den Tunnel verlassen, öffnet die Klappe und frische Luft kann wieder ins Fahrzeuginnere strömen. 

Individueller Duft, ionisierte Luft

Ein weiteres Highlight zur Schaffung eines Wohlfühlklimas ist das AIRBALANCE Paket mit aktiver Beduftung, Ionisierung und einer im Vergleich zum Grundfahrzeug noch leistungsfähigeren Filtration. Es wurde aus der S-Klasse übernommen, in der das AIR-BALANCE Paket erst kürzlich Weltpremiere gefeiert hat.

Die Beduftung mit Raumparfüm erweitert die sinnliche Wahrnehmung des Mercedes-Benz Interieurs und dient dazu, das Geruchsfeld des Innenraums individuell einzustellen. Vier verschiedene Düfte stehen zur Wahl: FREESIDE MOOD, NIGHTLIFE MOOD, DOWNTOWN MOOD, SPORTS MOOD. Das Beduftungssystem besteht aus einem Glasflakon mit Funktionskopf und einem Duftgenerator im Handschuhfach.

Die Beduftung verändert den Innenraumgeruch weder dauerhaft, noch lagern sich die Duftmoleküle auf textilen Oberflächen des Fahrzeugs oder der Kleidung ab. Der Dufteindruck ist dezent, tritt sanft auf und klingt schnell wieder ab. Die Fahrzeuginsassen können die aktive Beduftung ein- und ausschalten und ihre Intensität individuell anpassen.

Die Ionisierung ist ebenfalls Bestandteil des AIR-BALANCE Pakets. Hierbei wird Luft aus der Klimaanlage über den Ionisator und anschließend in die Fahrzeugkabine geleitet. Der Ionisator erzeugt durch Hochspannung Sauerstoff-Ionen (Sauerstoff-Moleküle, denen die Hochspannung ein Elektron in ihrer Hülle „entrissen“ hat und die dadurch elektrisch leitend geworden sind). Die auf diese Weise ionisierte Luft kann bestimmte Viren, Bakterien und Sporen eliminieren. Gleichzeitig frischt die erhöhte Konzentration an negativ geladenen Sauerstoff-Ionen die Luft auf. Beides trägt zum Wohlbefinden der Fahrzeugpassagiere bei.