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Agilität im Nissan 370Z Nismo dank “Synchro Rev Control” und “VVEL”

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Warum man Dynamik, Fahrspaß und den Nissan 370Z Nismo in einem Atemzug nennen kann, hatte ich ja schon in meinem ersten Beitrag der Nissan 370Z Nismo Reihe geschrieben.

Setzen wir uns doch mal eben virtuell in den Nissan 370Z Nismo. Startknopf drücken, der kraftvolle V6- Motor mit 3,7l Hubraum und 344PS erwacht freudig und leicht grollend aus seinem Schlaf. Kupplung drucken. Erster Gang. Kupplung kommen lassen und dabei Gas geben. Das schnittige Sportcoupe setzt sich in Bewegung. Und jetzt Vollgas! Zweiter Gang. Gerade mal 5,2 Sekunden später überschreitet der rote Zeiger des Rundinstrumentes die 100km/h-Marke. Dritter Gang. Gas Gas Gas! Vierter Gang.

Und nun mal eben innehalten. Beim Schalten macht der Nissan 370Z Nismo doch irgendetwas ein wenig anders als andere Fahrzeuge, oder? Richtig. Was Nissan hübsch englisch “Synchro Rev Control” nennt, ist das Zwischengas-System der Japaner. Beim Zurückschalten gibt das System automatisch und situationsabhängig genau die richtige Portion Gas, um beim Einkuppeln den Motor von Brems- und Trägheitsmomenten zu befreien. So macht das Fahren gleich viel mehr Freude. Denn was der Computer im Hintergrund errechnet, kann kein Mensch so präzise hinbekommen. Vor einer Kurve hart anbremsen und vom dritten Gang in den Zweiten schalten. Kein Problem und keine Trägheit. Das “Synchro Rev Control” sorgt auch grosse Spielereien mit dem Fuss, dass der nismo die optimale Drehzahl hält. Der Fahrer kann sich auf das Wesentliche konzentrieren – das Schalten, den Brems- und den Einlenkpunkt. Die Leistung behält der Nissan 370Z eben dort, wo sie stehen muss, damit man wieder sportlich und optimal aus der Kurve heraus beschleunigen kann. Nüchtern kann man das Ganze natürlich auch zusammenfassen: Die SynchroRev-Match-Technologie überwacht das Kupplungspedal für das Sechsgang-Schaltgetriebe, den Schalthebel und die Geschwindigkeit, damit der Gangwechsel so sanft wie möglich abläuft.

Und was ist nun das VVEL? VVEL – ebenfalls englisch – steht für “Variable Valve Event & Lift”. Und jetzt wird es doch sehr technisch. Bei einem herkömmlicher Benzin-Motor wird die Luftzufuhr zum Brennraum per Drosselklappe dosiert. Gibt der Pilot nun Gas, steigt die Drehzahl, dann saugt der Motor kräftig Luft an und eben diese Drosselklappe wird zum Nadelöhr. “Drosselverluste” sind die logische Folge, daraus resultiert ein erhöhter Spritverbrauch. Das VVEL-System ist effizienter aufgebaut, spart Sprit und senkt die CO2-Emissionen auch noch um bis zu 10%: Es gibt kein Nadelöhr, weil es keine Drosselklappe für die Luftzuteilung mehr gibt. Das Einlassventil ist für die komplette Dosierung des Ansaugluftstroms verantwortlich. Über eine variable Hubverstellung wird die Öffnungszeit des Ventils gesteuert, so dass die exakt benötigte Luftmenge nahezu ohne Widerstand in die Brennkammer gesaugt werden kann. benzin wird gespart, die Umwelt ein bisschen weniger belastet.

Und das alles gibt es beim Nissan 370Z Nismo schon in der Basisversion. Mehr dazu – auf der Nissan 370Z Nismo-Seite! Dort kann man den Nissan 370Z Nismo übrigens auch konfigurieren oder eine Probefahrt vereinbaren …

Ihr wollte noch mehr? Kein Problem. Ich habe hier einen Fahrbericht zum “normalen” 2012 Nissan 370Z GT-Edition und einen zum 2013 Nissan 370Z nismo. Auch haben wir mal ein Video mit den Vorgängern gedreht: Nissan Z-Geschichte: Vom 260Z bis zum 370Z und hier auch noch der Video-Fahrbericht zum 2013 Nissan 370Z nismo.