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20 Autos, die ich 2014 unbedingt fahren möchte

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Angelehnt an den Artikel meines geschätzten Kollegen Amos Kwon drüben bei Gear Patrol habe ich darüber sinniert, welche 20 Autos ich in diesem Jahr unbedingt als Fahrer bewegen möchte. 20 Autos. Das hört sich erst einmal nach einer Menge an, aber wenn man dann sieht, was die Autoindustrie in diesem noch jungen Jahr für uns bereithält, dann ist es augenscheinlich, dass die Zusammenstellung dieser Liste doch eine ganze Menge Zeit in Anspruch nimmt. Aber nun, hier sind sie in alphabetischer Reihenfolge:

1. Alfa Romeo 4C

Seit ich auf der IAA 2011 die Studie zum ersten Mal gesehen habe, möchte ich diesen Wagen gerne bewegen. Bei der Präsentation des Serienfahrzeugs in Genf 2013 war der Alfa Romeo 4C einer meiner Lieblinge. Leider sind Jens und ich bei der kleinen Fahrveranstaltung im Oktober am Hockenheim nicht berücksichtigt worden. Macht gar nichts, 2014 ist ja noch lang. Und ja, der Alfa Romeo 4C hat “nur” 240 PS. Beim einem Trockengewicht von gerade mal 895 kg aber dann vollkommen ausreichend. Ich mag Fahrzeuge mit Mittelmotor, sowieso. Und ein Preis von 50.500 Euro lädt zum realistischen Träumen ein – auch wenn die Lieferzeit eines Neuwagens wohl immer noch bei über einem Jahr liegt.

2. Audi R8 Spyder

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Ja, den Audi R8 Spyder gibt es schon eine halbe Ewigkeit. Trotzdem mag ich den Wagen von der Form her sehr. Und das offene Fahrvergnügen in einem Sportwagen durfte ich ja im letzten Jahr schon in einem Porsche 911 Carrera S und dem McLaren MP4-12C Spider geniessen. Das hat eindeutig Lust auf mehr gemacht.

Bildquelle: Audi Konfigurator

3. Audi Q7 V12

Mir ist durchaus bewusst, dass man den Audi Q7 nimmer mit dem V12 TDI ordern kann. Und mit seiner Vorstellung 2011 ist er auch nicht gerade das Neuste vom Neusten. Aber ich bekomme da einfach zwei Szenen aus dem letzten Jahr von der Creme21 nicht aus dem Kopf. Damals hatten die beiden Techniker uns nämlich eben in genau so einem Audi Q7 V12 begleitet. Und das Ding ging so brachial ab. 12 Zylinder, 500 PS, 1000 Nm Drehmoment. Zusammen mit der wuchtigen Form des Q7 war das schon alleine von aussen ein Ereignis, welches ich zu gerne einmal hinter dem Volant erleben möchte.

4. BMW i8

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Die Fahrveranstaltung zum BMW i3 hat mich in einem Masse begeistert, die bei mir immer noch nachhallt. Ich würde sogar soweit gehen, mich selbst als BMW i3-Fan zu outen. Und somit ist klar, dass ich mich auf den BMW i8 per se schon freue wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Zudem stellt er endlich mal wieder einen echten Sportwagen mit Doppelniere dar, auf den man schon recht lange warten musste. Die Werte lesen sich entsprechend: 362 PS Systemleistung. 0 auf 100 in 4.5 Sekunden. Karbonfaser-Karosserie mit 1.490 Kg Trockengewicht. Und das bei einem NEFZ-Verbrauch von 2.5 Liter auf 100 km. Hallo? Muss ich fahren. Unbedingt!

Bildquelle: BMW Konfigurator

5. BMW M4 Coupé

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Mein erstes M-Erlebnis hatte ich als Heranwachsender. Im Rahmen eines Schulpraktikums in der 10. Klasse war ich bei einem Elektromeister, der als Firmenwagen einen M5 gefahren ist. Ich kann mich noch sehr gut an das Gefühl in meinem Magen erinnern, als der Meister das erste Mal richtig aufs Gas getreten ist. Meine Mutter fuhr damals einen 60 PS Polo. Und auch wenn ich die neue Namensgebung bei BMW ein wenig albern finde, das BMW M4 Coupé sieht nicht nur hinreissend aus, die inneren Werte versprechen brüllenden Fahrspass! Auch ohne V8-Saugmotor! 431 PS. 550 Nm. 0 auf 100 km/h in 4,3 Sekunden. Da kann ich nur sagen “Ja, ich will!”

Bildquelle: BMW

6. Cadillac CTS

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Hach. Schwierig. Nachdem GM bekanntgegeben hat, dass man die Marke Chevrolet – abgesehen von den iconic cars, dem Chevrolet Camaro und der Corvette – vom deutschen Markt entfernen wird, hoffe ich ja, dass sie im Gegenzug Cadillac hier in unseren Breiten nach vorne schieben werden. Meine Probefahrt im Cadillac ATS hat mir viel Spass und Lust auf mehr gemacht. Auch bin ich auf allen vergangenen Automessen immer um den Cadillac CTS herumgeschlichen. Gerade das Coupé finde ich hinreissend. Nun will Chevrolet in diesem Jahr noch eine neue Version des CTS zeigen, der Elemente des Ciel Concept aufgreift und die ersten Bilder sehen prima aus. Mal sehen, was da so geht.

Bildquelle: Cadillac

7. Chevrolet SS

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Die Vielfalt von GM kennt bekanntlich keine Grenzen. Unter anderem hat man sich in Australien vor langer langer Zeit die Marke Holden einverleibt. 1931 um genau zu sein. Dennoch werkeln in Australien die Australier, eben die Opelaner in Rüsselsheim eifrig vor sich hin. Und während man bei Opel den Commodore C 1982 stumpf eingestellt hat, begann 1978 in Australien die Laufbahn des Holden Commodore, wobei die nächsten beiden Generationen unserem Omega entsprachen. Die vierte und heute noch aktuelle Modellgeneration wird seit 2006 gebaut und wurde von 2008 bis 2009 in den USA als Pontiac G8 angeboten. Seit letzten Jahr kann man ihn dank Badge-Engineering wieder in den USA kaufen – unter dem prestigeträchtigen Namen Chevrolet SS. Bestückt mit einem 6.2 Liter V8, der die Leistung von 420 PS und dem maximalen Drehmoment von 563 Nm allein an die Hinterachse weitergibt. Somit präsentiert sich der Chevrolet SS als familientaugliche Sportlimousine, die ich doch zu gerne mal bewegen möchte. Das wird wohl aber schwierig werden.

Bildquelle: Chevrolet

8. Corvette C7

Seit der Vorstellung der neuen Corvette-Generation C7 auf der NAIAS 2013 warte ich. Und warte. Und warte. Auf die Fahrveranstaltung auf deutschem Boden. Die Amerikaner hatten ihre ja schon vor langer Zeit, da bekommt man die amerikanische Sportwagen-Ikone sogar schon als Testwagen (Sehenswertes Video von meinem geschätzten Gear-Patrol-Kollegen Bradley). Wir in Deutschland warten immer noch. Erst mussten die nötigen Anpassenung für den deutschen/europäischen Markt vollzoegen werden, womit man während der IAA 2013 noch voll im Gange war. Mittlerweile haben die etablierten Medien die Corvette C7 jetzt nach und nach bekommen. Und ich hoffe auf meine Chance in 2014.

9. Dodge Challenger SRT 392

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Und noch so ein Amischlitten, den ich in diesem Jahr doch zu gerne mal bewegen möchte. Neben Corvette, Mustang und Camaro ist der seit 2008 nur leicht modifizierre Dodge Challenger unter meinen Favoriten bei den amerikansichen Retro-Autos. Und wenn ich schon vom Challenger träume, dann darf es doch auch gerne der Dodge Challenger SRT 392 sein. SRT steht für Street and Racing Technology, die sportlichste Linie beim Challenger. Sein 6.4 Liter V8 leistet 470 PS. Uns so seltsam es auch klingt, am Liebsten würde ich den Wagen in Amerika selbst fahren. Könnte auch etwas schwierig werden, zumal ich zum Chrysler-Konzern noch keinen guten Draht habe.

Bildquelle: Dodge Konfigurator

10. Ford Mondeo

Tja. Im September 2012. Also vor gut 1.5 Jahren hat mir Ford in Amsterdam den neuen Ford Mondeo vorgestellt. In Amerika wird das Weltauto auch schon längst unter dem Namen Ford Fusion verkauft. Nun. Nach all der Zeit soll es in diesem Jahr soweit sein. Meine Frau fährt einen alten Modeo – es ist das bisher zuverlässigste Autos, was wir bislang hatten – bei einer Laufleistung von über 280.000 km. Somit ist der Name bei mir einfach positiv vorbelegt. Und das Deign des neuen Mondeo ist voll und ganz nach meinem Geschmack. Jetzt kann auch bitte die Fahrveranstaltung kommen. Ich will.

11. Ford Mustang

Auf oben erwähnter Veranstaltung in Amsterdam wurde bekanntgegeben, dass der Mustang nach Europa kommt. Mehr hat man uns damals nicht verraten. Ein Jahr später, diesmal in Barcelona, durfte ich der Weltpremiere des neuen Ford Mustang beiwohnen. Das Auto habe ich gesehen. Und halte fest, dass es mir sehr gut gefällt. Viel mehr hat man uns leider nicht gesagt. Wann der Mustang in Europa nun wirklich verfügbar sein wird – ungewiss. Vermutlich erst 2015. Was mir aber doch ein wenig Hoffnung lässt, dass ich Ende diesen Jahres vielleicht doch noch in den Genuss komme, den neuen Ford Mustang fahren zu können. Gerne auch als Vierzylinder – dann aber bitte im Vergleich zum V8 …

12. Hyundai Veloster Turbo

Seit dem Auto Salon in Paris 2012, wo ich den Hyundai Veloster das erste Mal für mich wahrgenommen habe, möchte ich das Coupé unbedingt mal fahren. 186 PS und 265 Nm versprechen doch einiges an Fahrspass und für mich als Familienvater wartet der Hyundai Veloster Turbo auf der rechten Seite noch mit einer dritten Tür auf, so dass der Nachwuchs an der Schule einfach aussteigen kann. Bislang hat es sich eben noch nicht ergeben, aber ich denke 2014 sollten wir beiden unbedingt mal Tuchfüllung aufnehmen.

13. Jaguar F-Type R Coupe

Nachdem ich den Jaguar F-Type als Cabriolet gefahren (meines Erachtens eins unser schönsten Ausfahrt.tv-Videos) bin und eine ganze Menge Spass hatte, ist es doch ganz klar, dass ich jetzt auch das Coupé fahren möchte, oder? Zudem wir beim Cabrio ja damals den V6 genommen haben, da wäre es durchaus interessant, dieses Mal vielleicht sogar das Jaguar F-Type R Coupé zu nehmen. Da dröhnt dann ja ein V8-Kompressor mit 550 PS und katapultiert den hübschen Briten in 4.2 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

14. Lamborghini Huracán

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Bei unserem #AudiGRT13 Roadtrip sind wir ja nicht nur den Lamborghini Aventador gefahren, sondern haben uns auch in der Manufaktur selbst umsehen dürfen. Damals liefen noch Gallardos vom Band. Was wäre es für ein hübsches Jahres-Highlight, wenn wir den Nachfolger Lamborghini Huracán nach seiner Weltpremiere auf dem Genfer Auto-Salon bei Ausfahrt.tv vorstellen könnten. Aktuell gibt es schon exklusive Präsentationen für die potenten und potenziellen Kunden, da konnte ich aber leider keine Einladung ergattern. Mag an meinem derzeit noch beschränkten Budget liegen …

15. Mercedes-Benz CLA Racing Series

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Ich bin ja mittlerweile von meinem Lieblings-Mercedes schon eine Menge Modelle gefahren. Am besten hat mir neben dem Mercedes-Benz CLA 250 Edition 1 und dem Mercedes-Benz CLA 45 AMG, der Mercedes-Benz CLA 250 4MATIC gefallen. Als Daimler dann im September auf der IAA eine Kundensport-Variante vorgestellt hat, war für mich ganz klar – den muss ich unbedingt fahren! Nun wird es für den Mercedes-Benz CLA Racing Series bestimmt keine Fahrveranstaltung geben, aber ein paar Runden auf einer Teststrecke, das wäre schon ganz großes Kino für 2014!

16. Mercedes-Benz S-Klasse Coupé

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Schon bei Weltpremiere der neuen Mercedes-Benz S-Klasse in Hamburg ist mir klar geworden, dass Daimler mit seinem Flaggschiff wieder mal alles richtig gemacht hat. Der Benchmark in Sachen Luxus und Komfort wurde wieder aktualisiert. Die Fahrveranstaltungen mit dem Mercedes-Benz S500 und dem Mercedes-Benz S63 AMG haben daran keinen Zweifel gelassen. Nun werden wir 2014 dann das passende Coupé präsentiert bekommen und ich freue mich schon sehr darauf. Letztendlich entwickle ich mich ja immer mehr zum Coupé-Liebhaber.

Bildquelle: MB Passion Blog

17. Mercedes-Benz V-Klasse

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Denkst Du an einen Van, dann denkst Du an einen Bulli. Und der Bulli heisst T5. Mit dem Nachfolger des Mercedes Viano will Daimler versuchen, seinen Marktanteil im Bereich der großen Vans deutlich auszubauen. Dafür hat man nicht nur die V-Klasse als Namen wieder aufleben lassen, das Fahrzeug soll sich deutlich mehr an den Mercedes PKWs orientieren als an den Nutzfahrzeugen. Das Interieur der neuen Mercedes-Benz V-Klasse (VS20 447) durfte ich mir ja schon ansehen. Das hat mir gut gefallen. Jetzt bin ich auf die Fahrveranstaltung gespannt. Wenn er sich auch noch so fährt wie das Interieur verspricht, könnte die Mercedes-Benz V-Klasse (VS20 447) zu den ganz großen Überraschungen 2014 gehören.

18. Nissan GTR Nismo

Ich will nicht lügen. Wenn sich das nismo-Upgrade beim Nissan GT-R genauso verhält wie zwischen Nissan 370Z und Nissan 370Z nismo, dann “muss” ich den japanischen Extremsportler gar nicht so unbedingt bewegen. Aber! Eigentlich ist mir jeder Grund Recht, mich hinter das Lenkrad des Nissan GTR Nismo zu setzen, denn der lässt sich nunmal brachial gut fahren und macht einfach nur Spass. Mit dem 50 Mehr-PS hat er dann 600 Pferdestärken, das wird nicht weniger Spass machen und mit dem Bodykit, was ich ja auch schon in L.A. bewundern konnte, wird man mit dem Nissan GTR Nismo auch nicht unauffälliger unterwegs sein.

19. Porsche Macan

Ja. Ich gestehe. Ich hatte den Porsche Macan gar nicht so auf dem Schirm. Ich meine, hey! Ein weiterer SUV von Porsche. Naja. Nicht so spannend. Und ich habe ja auch schon mehrfach gestanden, dass ich mit dieser Gattung “sportliche Kompakt-SUVs” nicht so wirklich viel anfangen kann. Und dann stand ich auf der Autoshow in L.A. vor dem Porsche Macan. Und das hat dann ganz schlagartig meine Meinung geändert. Ich kann es gar nicht erklären, aber ich finde – vielleicht ist es ja auch mein voranschreitendes Alter und so – dass der kleine Porsche wirklich unverschämt gut aussieht. Natürlich wird der Porsche Macan Turbo längst nicht so brachial zur Sache gehen wie der Porsche 911 Turbo S, aber ich will ganz und gar nicht ausschliessen, dass er fast genau so viel Fahrspass bietet. Denn – V6-Turbo, 400 PS, 550 Nm – das verspricht schon ein breites Grinsen am Steuer.

20. Toyota GT86 Cabriolet

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Der Toyota GT86 ist ja mit vielen Lohrbeeren überschüttet worden, auch von meinen Kollegen. Und ich habe es irgendwie bislang nicht geschafft, mich mal selbst hinter das Lenkrad des agilen japanischen Sportlers zu klemmen. Wenn das schon nicht mit dem Coupé geklappt hat, wird es vielleicht 2014 etwas mit der offenen Version? Das Toyota GT86 Cabriolet gehört auf jeden Fall auf meine Liste und bildet einen würdigen Abschluss.

Bildquelle: Toyota