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Fotos Genf 2014: Lamborghini LP 610-4 Huracán

Ach Sack und Asche. Ich mache mir nichts aus italienischen Sportwagen. Ich mache mir nichts aus italienischen Sportwagen. Ich mache mir nichts aus italienischen Sportwagen. Ich mache mir nichts aus italienischen Sportwagen. Ich mache mir nichts aus italienischen Sportwagen. Ich mache mir nichts aus italienischen Sportwagen. Ehrlich. Aber uhm, also ich. Ja. Auch wenn Lamborghini es gewagt hat, in Genf mit neuen Hostessen an den Start zu gehen, obschon man uns doch noch bei unserem Lambo-Roadtrip versichert hatte, dass diese Damen mit stoischer Sicherheit immer gebucht werden würden, ich konnte mich der Anziehungskraft des Gallardo-Nachfolgers Lamborghini LP 610-4 Huracán nicht entziehen. Schon gar nicht in dieser knallig gelben Farbe.

Das Design des Gallardo war nicht so meins. Was wohl auch daran lag, dass er für mich zu sehr im Schatten des aus meiner Sicht übermächtigen Aventador doch ansatzweise blass aussah. Der Lamborghini Huracán hingegen kommt bei mir jetzt als echter kleiner Bruder des Aventador an. Es ist nicht ganz so brachial, ein ganz bischen schmächtiger – wie es sich für einen kleinen Bruder eben gehört.

Allerdings hat der Kleine auch ganz schöne Muckis. Der Motor ist ein alter Bekannter, der im Gegensatz zu seinem Einsatzort im Gallardo geringfüging überarbeitet wurde. 5.2 Liter Hubraum verteilen sich auf 10 Zylinder, die wiederum in V-Form angeordnet sind. Mit 610 PS Leistung kann der V10 glänzen und erzeugt dabei ein maximales Drehmoment von 560 Nm. Von 0 auf 100 km/h braucht man gerade mal 3.2 Sekunden, wobei das Schalten dankenswerter Weise vom – aus dem überarbeiteten Audi R8 übernommenen – 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erledigt wird und die ganze Kraft auf alle 4 Räder verteilt wird. Wer auf dem Gas stehen bleibt und genug freie Strecke vor sich hat, erreicht die 200 km/h Marke in 9.9 Sekunden. Und der Geschwindigkeitsrausch hört dann erst weit jenseits der 300 km/h-Marke auf – bei 325 km/h wird der Lamborghini LP 610-4 Huracán abgeregelt. Wichtig war den Italienern aber auch die Steigerung der Effizienz. Während sich der Lamborghini Huracán in der Stadt (laut Lamborghini) um die 18 Liter auf 100 km feines Superbenzin haben will, hat man den kombinierten Verbrauch auf erstaunliche 12.5 l/100 km drücken können.

Und wer sich an dem Lamborghini LP 610-4 Huracán nicht sattsehen kann, dem habe ich nachstehend eine Menge Fotos und Detailbilder aus Genf mitgebracht: