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Weltpremiere in Bremen: 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205)

Im Januar diesen Jahres hat Mercedes-Benz die neue C-Klasse in Detroit auf der NAIAS vorgestellt. Ich war ja dabei und habe auf der Seite 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (W205) alle Informationen rund um das neue Modell zusammengefasst. Während Mercedes im Vorjahr bei der Präsentation der neuen E-Klasse sowohl Limousine als auch Kombi gezeigt hatte, war es bei der C-Klasse in Amerika eben nur die Limousine. Nun hatte man mich ins Werk nach Bremen geladen, damit ich live bei der Enthüllung des Kombis, dem 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205) , dabei sein konnte. Jens war natürlich auch mit von der Partie und gemeinsam haben wir Euch auch ein kurzes Video mitgebracht:


Video: Weltpremiere 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205) – Kombi – Vorstellung in Bremen

Nun tue ich mich ein wenig schwer damit, einen spannungsgeladenen Artikel zu schreiben. Denn im Grunde bringt das 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205) ja nichts wirklich Neues – ausser eben dem Kombi-Heck – mit. Alles, was erwähnenswert ist, habe ich doch bereits schon zur Limousine ausgeführt. Aber für diejenigen von Euch, die der neuen Mercedes C-Klasse bislang noch nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt haben, weil es eben noch keinen Kombi gab, hier eine kurze Zusammenfassung:

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Alles, was Du schon immer über die neue 2014 Mercedes-Benz C-Klasse (Baureihe 205) wissen wolltest – hier bei Auto.Geil – nur einen Klick entfernt.

Eine neue 4-Lenker-Vorderachse und die optionale Luftfederung AIRMATIC sorgen dafür, dass man mal sportlich, mal höchst komfortabel in der C-Klasse reisen kann. Alle bekannten Assistenz-Systeme (bspw. Adaptive Fernlicht-Assistent Plus, Verkehrszeichen-Assistent mit Falschfahr-Warnfunktion, Aktiver Park-Assistent, DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent und Stop&Go Pilot, …) sind nun auch in der C-Klasse verfügbar. Dies gilt auch und vor allem für das Head-Up Display, was Merecdes ja nun auch endlich eingeführt hat und was überzeugend gut und scharf alle relevanten Informationen in die Scheibe projiziert. Die Fahrerinnen und Fahrer der neuen C-Klasse profitieren zudem von einem sehr schön überarbeiteten COMAND Online-Infortainment-System, was sowohl optisch, aber auch von der Handhabung deutlich zu den alten Systemen verbessert wurde. Wer mag kann das System jetzt auch optional über ein Touchpad bedienen. Dies macht mE nicht allzuviel Sinn bei der Navigation durch das System, aber es ist durchaus praktisch bei den ganzen Eingaben, wobei ich auch meine, dass die Spracherkennung in der neuen C-Klasse noch einmal deutlich besser funktioniert.

Zu recht wird die neue C-Klasse als kleiner Bruder der neuen Mercedes-Benz S-Klasse bezeichnet, aussen wie innen, hat Mercedes dafür gesorgt, dass man die Markenzugehörigkeit erkennt. So profitiert man auch in der neuen C-Klasse von der Kooperation mit dem Berliner High-End-Hifi-Produzenten Burmester. Allerdings muss ich hohe Erwartungen einbremsen, das gigantisch gute Klangerlebnis der S-Klasse darf man im kleinen Bruder nicht erwarten, den Klang in der C-Klasse bewerte ich dennoch als sehr ordentlich – insbesondere mit dem Blick auf das Preis-/Leistunsgverhältnis.

Doch zurück zu T-Modell. Der Kombi bringt jetzt die schon aus dem SL bekannte Kick-Funktion (Daimler nennt das HANDS-FREE ACCESS). Soll heissen: Hat man den Autoschlüssel in der Tasche so reicht – sofern man die entsprechende Funktion bestellt hat – ein Fusswischer unterhalb der Heckklappe und diese öffnet sich – simsalabim – automatisch (und selbstredend elektrisch). Wer oft längere Gegenstände laden muss, freut sich zudem über die vier Taster (zwei im Kofferraum, die anderen beiden jeweils im Einstiegsbereich der hinteren Türen), die dafür sorgen, dass sich die Rücksitzbank elektrisch-automatisch umlegt. Apropos Rückbank umlegen. Dies kann man nun im Verhältnis 40:20:40. Gerade der 20iger Teil in der Mitte ist praktisch für alle Skisportler. Man kann die Ski im Innenraum mitführen und trotzdem bequem mit 4 Personen reisen.

Dass diese Personen im Fond mehr Spass an längeren Fahrten haben, dafür sorgen 10 Zentimeter mehr Fahrzeuglänge gegenüber dem Vorgänger kommen vor allem den Passagieren im Fond zu Gute. Der Radstand ist angewachsen, dass Kofferraumvolumen hingegen hat sich nur um läppische 5 Liter erhöht. Somit steht im 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205) jetzt ein Koffervolumen von 490 Liter zur Verfügung. Klappt man die Sitzbank komplett um, kann man bis zu 1510 Litern Ladung verstauen.

Etwas was ganz Neues bringt die Einführung des T-Modells dann doch noch mit sich, ich darf die Pressemitteilung zitieren: „Mit dem neuen C-Klasse T-Modell führt Mercedes-Benz in Europa unter der Bezeichnung „Mercedes connect me“ ein neues Paket von Service-Diensten ein. Über ein im Fahrzeug integriertes KOM-Modul mit eigener SIM-Karte ist es möglich, die Dienste von „Mercedes connect me“ zu nutzen. Zum verfügbaren Service zählen zum Beispiel Unfall-, Wartungs- und Pannenmanagement. Ebenso können sich Kunden überall und jederzeit via „connect.mercedes.me“ mit ihrem Fahrzeug verbinden und beispielsweise abfragen, wie voll der Tank ist oder die Standheizung von überall aus starten, stoppen oder programmieren.

Wer jetzt auf einen neuen Firmenwagen hofft oder sich ein neues T-Modell anschaffen will, muss noch etwas Geduld üben. Der Kombi wird erst ab September 2014 verfügbar sein. Die Publikumspremiere findet auf der AMI in Leipzig statt. Preise wurden bislang noch nicht kommuniziert, da müssen wir uns wohl noch bis Anfang/Mitte Juni gedulden. Die ersten Motorisierungen des 2014 Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell (S205) entnimmt man dem Text der Pressemitteilung:

Die Dieselmodelle der neuen C-Klasse sind mit dem weiter entwickelten Vierzylinder oder mit einem neuen kleinen Vierzylinder ausgerüstet, die als BlueTEC Modelle alle über die SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) verfügen. Die Leistungsbandbreite beginnt bei 85 kW (115 PS) und reicht bis 150 kW (204 PS).

Zusätzlich bietet Mercedes-Benz einen Dieselmotor kombiniert mit einem Hybridmodul an. Der C 300 BlueTEC HYBRID mit Vierzylinder-Dieselmotor und einer kompakten E-Maschine leistet 150 + 20 kW (204 + 27 PS) und begnügt sich trotz der hohen Leistung mit 3,8 Litern Dieselkraftstoff im Kombibetrieb nach NEFZ (entspricht 99 Gramm CO2 pro Kilometer).

Für die neue C-Klasse werden zunächst drei BlueDIRECT Vierzylinder-Benzinmotoren sowie ein BlueDIRECT Sechszylinder-Benzinmotor mit 115 bis 245 kW (156 bis 333 PS) zur Verfügung stehen. Später folgt der Vierzylinder C 350 HYBRID mit Plug-In-Technik und 155 + 50 kW Leistung.

Ich denke mal, dass wir die Chance bekommen Ende Juli / Anfang August einen ersten Fahrbericht zum neuen T-Modell liefern zu können. Wer mag kann sich die nachstehenden Bilder ansehen:

Und zu Guter Letzt habe ich noch eine weitere Folge „How not to speak English“ für Euch: