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2014 Citroen C4 Cactus e-HDI 92 ETG6 „Feel“ – erster Fahrbericht


Als Autoblogger bin ich ein Stück weit desillusioniert, was Concept Cars angeht. Mir ist durchaus bewusst, dass sich diese nie so 1:1 als Serienfahrzeug umsetzen lassen, aber viele wirklich schöne konzeptionelle Ideen schaffen es dann doch nicht in das Serienfahrzeug. So war ich auf der IAA 2013 vom Citroen Catcus Concept zwar sehr angetan, habe aber nicht ansatzweise erwartet, dass es die Idee mit der durchgezogenen Sitzbank vorne in die Serie schafft. Sie hat es geschafft, davon konnte ich mich schon bei der Weltpremiere des 2014 Citroen C4 Cactus in Genf diesen Jahres überzeugen. So habe ich mit großer Freude meiner ersten Probefahrt in der neusten Kreation meiner französischen Lieblingsmarke entgegen gesehen.

Zeitsprung. Ich stehe in Köln von der deutschen Dependance des PSA-Konzerns und habe gleich zwei Cactus-Schlüssel in der Hand. Links von mir steht ein dunkel gehaltenes Modell mit manueller Schaltung, rechts ein knallig gelber (ja, diese Farbe darf man durchaus „hello yellow“ nennen und sie wäre mir auch die 250 Euro Aufpreis wert) C4 Cactus mit dem angebotenen Automatikgetriebe. Wer sich an der angedeuteten Frontsitzbank erfreuen will, muss sich für die Automatik-Version entscheiden, der Schalter unterscheidet sich in der ersten Sitzreihe nicht von allen anderen Fahrzeugen. Und so entscheide ich mich zwangsläufig für die Automatik. Denn ich will es gerne anders.


2014 Citroen C4 Cactus – Fahrbericht der Probefahrt – Test – Review – Deutsch auf Youtube ansehen.

Ich steige ein, dank der SUV-ähnlichen Sitzposition ist das ein Kinderspiel – auch für einen alten Sack wie mich. Das erste Aha-Erlebnis stellt sich sofort ein. Die Sitze allein machen den Cactus für mich zu einem echten Citroen. Man versinkt ein wenig in der Sitzfläche. Ein kuscheliges Sofagefühl, wie ich es aus meiner alten `72iger Citroen DS kenne, wenn auch nicht so perfekt wie in dem Klassiker. Die Sitze sind äusserst bequem, bieten mir aber auf der Kehrseite leider gar keinen Seitenhalt, was vielleicht vertretbar ist, denn sportlich kommt der Cactus nun wirklich nicht daher. Der Basispreis des 2014 Citroen C4 Cactus liegt bei 13.990 Euro, mein Testwagen ist knapp 10.000 Euro teurer. Was aber schon daran liegt, dass der Citroen C4 CACTUS E-HDI 92 ETG6 FEEL schon einen Grundpreis von 21.890 Euro hat. Das FEEL steht dabei für die zweihöchste von vier Ausstattungsvarianten. Für 250 Euro extra lassen sich die Sitze auch über einen Schalter am Aussenrand des Sitzes 3 stufig beheizen. Ich möchte den Citroen-Ingenieuren an dieser Stellen mal zurufen „Zerlegt doch mal einen Mercedes-Benz Sitz und schaut Euch die SitzHEIZung an“, der Sitz im Cactus wird angenehm erwärmt, von HEIZEN sollte man hier aber nicht sprechen, aber das mag eh eine Marotte vom mir sein – sich den Rücken und Nieren während der Fahrt gerne grillen zu lassen. Ich verliere mich aber in Kleinigkeiten.

Das „große Ding“, was ich ansprechen sollte, ist das vollkommen reduzierte Cockpit im Citroen C4 Cactus. Es steht für die generelle Idee von Citroen das Fahrzeug auf das wesentliche zu reduzieren. Hinter dem Lenkrad, was sich leider nur geringfügig im Winkel verstellen lässt, dafür aber auf Wunsch mit Leder bezogen ist und entgegen dem Trend, dass Lenkräder immer dicker werden, auch sehr angenehm schlank in den Händen liegt, also hinter eben diesem Lenkrad findet sich ein schmales Display. Hier werden dem Fahrer lediglich Tankinhalt und Kilometerstand (ganz klein) und die aktuelle Geschwindigkeit (ganz gross) angezeigt. Beim Automatik-Modell zum noch die eingelegte Fahrstufe und der aktuell gewählte Gang. Das wars. Kein Drehzahlmesser. Kein Öldruck, kein Radiosender. Keine Navigationsanweisung. Letzteres könnte man sich durchaus noch als weitere Information wünschen, denn der Blick auf benachbarte, deutlich größere Touchscreen-Display des Infotainment-Systems lenkt mich zuweilen doch zu sehr vom Fahrgeschehen ab. Dennoch. Das so reduzierte Fahrinformation-Display gefällt mir gut. Mit dem Infotainment-Display freunde ich mich erst im Laufe meiner Testfahrt an. Denn der Großteil aller Aktionen im Auto werden nun eben über dieses Display gesteuert. Will man beispielsweise die optionale Klimaanlage verstellen, muss man nun auf dem Display herumdrücken, nach Schaltern oder Drehreglern sucht man im Innenraum nämlich vergebens.

Ganz konventionell dreht man hingegen den Zündschlüssel, um den 92 PS starken 1.6 Liter 4-Zylinder Turbo-Diesel zum Leben zu erwecken. 230 Nm maximales Drehmoment stehen zur Verfügung. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in eher gemütlichen 11.4 Sekunden, bei der Höchstgeschwindigkeit muss man sich mit 176 km/h begnügen. Aber wie eingangs schon erwähnt, wir reden hier nicht von einem Sportwagen. Interessanter ist da schon der NEFZ-Verbrauch, den Citroen mit 3.5 Litern Diesel auf 100 Kilometern angibt. Da liegt mir schon ein „Chapeau“ auf den Lippen, leider ist unser Testzeitraum zu kurz, um auszuprobieren, wo man mit gemässigter Fahrweise wirklich landen wird. Ein wichtiger Baustein für diesen sparsamen Verbrauch soll das Efficient Tronic 6-Gang Getriebe. Ist der Name noch so imposant, mein Wohlwollen hat es sich erst bei meinen letzten Kilometern im Cactus erarbeiten können. Erstmal finde ich es einfach nur schlecht. Richtig schlecht. Auf der Autobahnauffahrt stehe ich auf dem Gaspedal. Beschleunigungsstreifen heisst diese Spur ja nicht ohne Grund. Während des Schaltvorgangs bremst der Cactus gefühlt, bevor er dann wieder in der nächst höheren Fahrstufe anzieht. Ein Nicken meinerseits ist nicht zu verhindern. Das kommt Euch bekannt vor – jawohl, das Automatikgetriebe des smart basiert auf dem gleichen Konzept.

smart-Fahrer wie auch Mercedes- wie selbst AMG-Ingenieure haben mich ja versucht zu überzeugen, dass diese Art von Getriebe einfach wegweisend ist und man sich als Fahrer eben nur darauf einlassen muss, um die ganzen Vorzüge für sich nutzen zu können. So braucht man einfach nur das Gas-Pedal beim automatisierten Schalten lupfen und muss nie wieder nicken. Ich nicke aber. Nicht nur ein Mal, eher fast jedes Mal, bis eben auf den letzten Kilometern. Das elektronisch gesteuerte Schaltgetriebe ETG6 ermöglicht den Vortrieb durch das „Restmoment des Motors“ und leichte Betätigung des Gaspedals. liest man auf der Webseite von Citroen. Die Vorzüge des Getriebes sind sein geringes Gewicht, sein geringer Auf- bzw. Preis und seine Effizienz, die sich ja deutlich im vorgenannten NEFZ-Wert widerspiegelt. Ich wäre sehr an einem längeren Testzeitraum interessiert, weil ich gerne für mcih wissen möchte, wie lange ich brauche, um diese Automatik sinnvoll zu bedienen. Denn wenn ich mich für einen Cactus entscheiden würde, dann auf jeden Fall mit dem Sitzbank-Gefühl auf den vorderen Plätzen.

Packt mich bei der Automatik noch der sportliche Ehrgeiz, so ist das zweite große Manko des 2014 Citroen C4 Cactus nicht so einfach zu beheben. Im Fond, in dem man auch als Erwachsener ausreichend Platz findet und in dem zumindest die beiden Aussensitze ähnlich bequem sind, wie die vorderen beiden Sitze, kann man die Fenster nicht herunterkurbeln. Positiv mag man hervor stellen, dass man sie zumindest ausstellen kann. Ich vermute mal, dass sich die Begeisterung meiner Kinder in argen Grenzen halten wird. Selbst wenn ich Ihnen erzähle, dass der Cactus durch das „Einsparen“ der Fensterheber gleich 13 Kilo leichter wird. Aber auch da lasse ich mich gerne auf einen Test ein. Gefallen wird dem Nachwuchs hingegen das große, optionale Panorama-Dach, was nicht nur den Innenraum erhellt, sondern auch den Passagieren im Fond einen schönen Ausblick nach oben gibt. Die Glasfläche lässt sich nicht verdunkeln, das Glas selbst soll aber eine wärmeabsorbierende Eigenschaft haben, so dass das Sonnenlicht hineinkommen soll, die Wärme aber draussen bleibt. Sowieso hat man im Fond als Kind nicht viel zu lachen. In den Türen findet man zwei Ablagemöglichkeiten, das wars. Gerade Leseleuchten finde ich im Fond als Vater aber eigentlich essenziell.

Meine Testfahrt führt mich am Rhein entlang und irgendwann halten wird an. Beim Aussteigen öffnet der Kollege Jens Stratmann seine Tür impulsiv und schlägt sie in die Flanke meine Cactus. Macht aber nichts und war auch noch Absicht. Denn die Seiten des spartanischen Franzosen sind mit den sogenannten Airbumps beplankt. Ein Airbump ist quasi ein Luftkissen mit nachgebender Oberfläche aus dem Werkstoff Thermoplastik PolyUrethan. Die Luftkissen dienen als Aufpralldämpfer. Clever gemacht – insbesondere wenn man sich den Pariser Verkehr oder den IKEA-Parkplatz an einem Samstag morgen vor Augen führt. Zudem dient es dem Exterieur des Cactus als Alleinstellungsmerkmal, was aber wohl auch nicht jedem gefallen wird. Jeweils zwei dieser Airbumps findet man auch noch an der Font- und Heckstossstange. Auch die Hecklappe ist mit selbigem Werkstoff überzogen, um den Lack vor autonomen Einkaufwagen oder Kinderfahrrad-Attacken zu schützen. Hier sollten zumindest alle Großstädter einmal aufhorchen.

Das Fahren selbst in Citroen C4 Cactus – hat man sich einmal mit dem Automatikgetriebe arrangiert – ist das wieder herrlich französisch angenehm. Die Lenkung ist angenehm direkt für die Fahrzeugklasse, gibt mir ausreichend Rückmeldung und ist mir zu keiner Zeit negativ aufgefallen. Die Bremsleistung ist ebenfalls angemessen. Das ruhige Dahingleiten entspannt ungemein, wozu meines Erachtens das angenehm komfortable Fahrwerk verantwortlich ist. Es ist zu keinem Zeitpunkt schwammig, schluckt dafür aber einiges an Fahrbahnunebenheiten weg und muss nur bei größeren Strassenschäden polternd Stösse durchlassen. Das Geräuschniveau ist angenehm ruhig, bis 120 km/h reist ich auch akustisch komfortabler als ich mir das gedacht hätte. Für die musikalische Untermalung durch das Smartphone kann man zudem auf eine Bluetooth-Schnittstelle zurückgreifen oder man nutzt einen der beiden USB-Anschlüsse. Bei der Kopplung meines iPhones wurden alle Information des jeweiligen Songs, wie auch das Cover auf das Infotainment-System kredenzt, auch beim Einsatz von Spotify. Auf Wunsch kann man den Cactus sogar mit einem DAB-Radio ordern. Das optionale Navigationssystem ist soweit ich das beurteilen kann, durchaus ausreichend in Funktion und Darstellung. Die Leistung der verbauten Boxen geht insofern in Ordnung, wenn man auf sehr lautes Hören von bass-lastiger Musik verzichten kann. Die optionale Rückfahrkamera liefert ein nützliches und scharfes Bild vom Heck, ist aber ungeschützt an der Heckklappe angebracht, so dass man bei Regenwetter mit einer eingeschränkten Funktion rechnen muss. Der optionalen Einpark-Assistenten habe ich nicht testen können, wohl kann er aber den Cactus sowohl in parallel zur Fahrtrichtung befindliche Parkbuchten als auch wenn diese im rechten Winkel angeordnet sind autonom buchsieren.

Citroen selbst versucht eine Analogie zwischen dem C4 Cactus und der legendären Ente, dem Citroen 2CV, herzustellen. Auch die Ente war aufs Notwendigste reduziert und hatte ihren ganz eigenen Charme. Ob der Cactus den Franzosen aber einen ähnlichen Absatzerfolg beschert, werden wir erst in den nächsten Monaten und Jahren sehen. Für mich als Besitzer einer Citroen DS und Liebhaber der CX-Baureihen präsentiert sich der Cactus zumindest mit vielen Merkmalen, die mir die Marke Citroen so sympathisch machen. Das Interieur vorne in Verbindung mit dem Automatik-Getriebe spricht mich ungemein an, so sehr, dass ich gewillt wäre, mich auf die ungewohnte Funktionsweise einzulassen. Das Prinzip der Airbumps spricht mich vom Design weniger an, aber die Funktionalität finde ich prima. Ansprechender finde ich dann doch die serienmässigen LED-Tagfahrlichter, die am oberen Ende des Kühlers eingefasst wurden und auch die stylische Dachreling, bei der ich mich immer noch frage, wann der erste Clip bei Youtube erscheint, in dem jemand den Cactus kopfüber eine Skipiste herunterfahren lässt. Bleibt also das Problem mit den Fenstern im Fond, die sich nur ausstellen lassen. Hier drängt sich ein längere Probefahrt mit meinem Nachwuchs auf, die nicht zögern werden, mir ihre ungeschönte Meinung dazu direkt zu sagen.

sarah-sauer-sagt

Sarah Sauer sagt:

(Wem meine bescheidene Meinung nicht ausreichend ist, dem darf ich die Zeilen von meiner Co-Bloggerin Sarah ans Herz legen, die meist einen ganz anderen Blick auf das jeweilige Fahrzeug legt:)

Ich stelle mir vor wie das ist, wenn dich jemand fragt: „Und, was fährst du so für’n Auto?“
„Ich? N Cactus“.
Wie wird der andere reagieren?
Vielleicht so:
„Echt? Ist das nicht der mit diesen Dingern an der Seite?“

Wie das Gespräch weitergehen könnte, mag ich mir nicht anmaßen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass der Cactus bald schon vielen ein Begriff sein wird. Und wenn auch fraglich ist, ob im positiven oder negativen Sinne – eines hat Citroen geschafft: Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Cactus ist etwas Besonderes. Das fängt schon beim Namen an und endet bei Design und Fahreindruck.

Was Citroen da auf die Räder gestellt hat, finde ich spannend, außergewöhnlich. Ein Crossover-SUV, der das Straßenbild ganz bestimmt beleben wird. Zumindest durch sein Erscheinungsbild – nicht durch seine Fahrdynamik. Citroen sagt selbst: Eigentlich braucht ein Auto nicht mehr als 100 PS. Und ja, in Sachen Fortbewegung und Effizienz stimmt das. Ich komme von A nach B und das auch ziemlich sparsam. Auf der Strecke bleibt jedoch der Fahrspaß. Das ist aber okay, wenn man eine solche Erwartungshaltung direkt außen vor lässt.
Nicht ganz okay finde ich die Automatik-Getriebe-Variante. Meine ersten Meter mit diesem Cactus haben mich zunächst etwas verstört. Ich dachte: „Mist, warum bremst der denn so plötzlich? Hat der eine Art Kollisions-Assistent?!?“ Im gleichen Moment nicke ich, aber nicht, um diese Frage zu bejahen: Der Cactus hatte einfach nur den nächsten Gang eingelegt.

Von übergangslosem Schalten kann nicht die Rede sein, aber nach kurzer Zeit dachte ich: „Okay, Herausforderung angenommen!“
Fortan übte ich mich in sanftem Schalten, durch entsprechend einfühlsame Interaktion mit dem Gaspedal. Wer das mag, hat Freude am Automatik-Cactus.

Apropos mögen: Angetan war ich von den Sitzen. Ein mobiles Sofa, sozusagen. Schön kuschelig. Aber: Nach einer Zeit beschwerte sich mein etwas krummer und lädierter Rücken. Liebe Citroen-Gestalter: Lasst die Sitze so kuschelig, aber baut eine Lordose-Stütze ein! Dann habt ihr mich.

Noch ein Wort zu den äußerst reduzierten Knöpfen im Innenraum: Finde ich toll. Ich mag kleinteilige, frickelige Schalter-Wüsten nicht. Von daher kommt mir die Idee, alles über das zentrale Infotainmentdisplay zu regeln, sehr gelegen. Aber: Wirklich ALLES darüber regeln zu müssen, empfinde ich insbesondere in Sachen Klimaanlage als ein bisschen ungünstig. Denn das Getippe auf dem Display während das Fahrens ist meiner Meinung nach nicht ganz ungefährlich. Es lenkt eben ab. Vor allem, wenn ich einfach nur die Lüftung eben regulieren möchte. Das dann doch lieber mithilfe eines Knopfs. Und gerne hätte ich auch eine Knopf für das optionale Panoramadach – das lässt sich nämlich nicht öffnen. Ein Rollo gibt es auch nicht. Damit kann ich leben. Aber so ein bisschen Cabrio-Feeling in Sofa-Kuschel-Sitzen wäre fein!

Weitere Fahrberichten von anderen Bloggern findet ihr nach einem Klick auf die nachstehenden Links: Jens schreibt ihm Driveblog „Ist weniger manchmal mehr? Der Citroen Cactus macht mich nachdenklich. Ist diese Art von Reduktion eventuell ein Fortschritt?“, Simone Amores schreibt auf fanaticar.de „Quadratisch, praktisch, Cactus. Der kleine Große kann sich nicht nur sehen lassen, er kann sich auch fahren lassen. Er ist wendig und praktisch in der Stadt wie ein Kleinwagen und trotzdem schafft er es ein SUV-Gefühl zu vermitteln. Das hat er wirklich drauf.“, Mikhail Bievietzky schreibt auf newcarz.de „Der Cactus macht vieles anders, erfindet dabei aber das Rad nicht neu. Er spricht in meinen Augen jedoch eine Klientel an, die sich weniger für die Technik und das Konstrukt Auto um seiner selbst Willen interessiert, als viel mehr für die aussagekräftige Optik, die ökologische Bilanz und Details mit Lifestyle-Faktor.“, Nicole Männl schreibt auf auto-diva.de „Sehr gemütlich, rundherum. Einige Kritikpunkte, aber dennoch gewöhnt man sich sehr schnell an das Sofa-Feeling.“, Tom Schwede schreibt auf 1300ccm.de „Fast 100 Jahre ist Citroën inzwischen alt. Richtig stark war die Marke immer, wenn sie Autos aus Überzeugung baute. Der Traction Avant, die DS und natürlich die Ente fallen mir ein. Diese Klassiker waren Meilensteine des Unternehmens, die auch kommerziell funktioniert haben. Der Citroën C4 Cactus hat das Potential, diese Liste zu verlängern.“, Thomas Imhof schreibt auf autogefühl.de „Nein, es ist diese sehr französische Nonchalance, diese Lässigkeit, die hier aus der Tiefe der Automobilhistorie zurück in die Neuzeit kommt. Zwar gibt es kein Rolldach für den Cactus wie zum Beispiel für den neuen Citroën C1, dafür aber ein formidables Panoramadach, das wir Ihnen nebenbei auch noch sehr ans Herz legen.“, Mario von Berg schreibt auf autoaid.de „Der Citroën C4 Cactus bleibt mir positiv in Erinnerung. Er ist mir sympathisch und ich mag ihn sowie den Weg, den Citroën mit diesem unkonventionellen Auto einschlägt. Endlich steht da wieder ein richtiger Franzose auf der Straße, der Komfort und Gemütlichkeit mit Leichtbau und der Kunst des Weglassens kombiniert und dabei auch in puncto Design für Aufmerksamkeit sorgt.“, Dajana Eder schreibt bei impulsee.eu „Es wurde getüftelt, es wurde weggelassen, es wurde gespart und es wurde einfach auch ignoriert und trotzdem wirkt er auf den ersten Blick auffallend anders. Selbst in einer bunten Stadt wie Amsterdam, zieht er gekonnt all die Aufmerksamkeit auf sich.“ und zu Guter letzt schreibt Jens noch auf rad-ab.com „Der Citroen Cactus polarisiert. Der Citroen Cactus wird nicht jedem gefallen. Der Citroen Cactus wird aber seine Freunde finden und vor allem lädt der neue Cactus zum Nachdenken ein. Braucht man wirklich den ganzen Luxus? Ist weniger nicht manchmal mehr und gibt es nicht wirklich Dinge die man vereinfachen, reduzieren, weglassen kann?“


2014 Citroen C4 Cactus Start Up, Exhaust, Test Drive, and In Depth Review english auf Youtube ansehen.