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Video: Fahrsimulatoren / Fahrsimulation – Sicherheit im Automobilbau

Fahrsimulatoren-bei-Mercedes-Benz

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1989 stellt Microsoft die vierte Generation ihres bekannten Flugsimulators “Flight Simulator” vor. Ich selbst blicke in diesem Jahr schon auf gut 7 Jahre Computer- und vor allem Computer-Spiel-Erfahrung zurück. Zudem ich ich drei Jahre meines kurzen Lebens als “Flieger-Kind” auf einem Segelflugplatz verbracht. Ich bin also heiss auf das neue Spiel – und, wie ich so in meinem jugendlichen Leichtsinn denke – auch ungemein qualifiziert. Drei Tage später gebe ich auf. Zwar habe ich es immer wieder geschafft, die Cessna zu starten, aber nicht eine einzige Landung ohne Bruch habe ich zu vermelden. Doofes Spiel denke ich mir, die sortiere die Diskette ganz nach hinten in den Kasten.

Mir war damals der Unterschied zwischen Spiel und Simulation nicht wirklich bekannt und ich habe auch das Prinzip dieser Software nicht richtig verstanden. Heute kenne ich mich mit der Materie besser aus. Mit einem Simulator kann man zwar auch spielen, aber eigentlich ist er dafür gedacht, dass man etwas lernen kann. Ich suche mir mittlerweile auch keine Autorennspiele aus, bei denen angegeben werden, dass sie sehr realitätsnah sind. Obschon, ich hin und wieder mal eine Runde Gran Turismo 6 auf meiner Playstation. Das ist zwar noch ein Rennspiel und kein Simulator, aber immerhin so realitätsnah, dass Nissan mit diesem Spiel im Rahmen ihrer GT Academy nach Nachwuchsrennfahrern sucht.

26 Jahre nach meiner ersten Simulator-Erfahrung sitze ich in Stuttgart in einer Mercedes-Benz S-Klasse und fahre mit 60 km/h auf einen Stau auf. Die S-Klasse verzögert langsam und doch steht sie. Genau wie eine Batterie von TFTs, die um das Auto herum drapiert sind. Der Raum in dem die Stuttgarter Luxus-Karosserie steht, ist abgedunkelt, so dass das Bild der Monitore für mich ansatzweise realistisch aussieht – und nein, nicht realistisch im Sinne von modernen Ego-Shootern, wohl aber realistisch genug, um die Simulation ernst zunehmen.

Eine halbe Stunde stehe ich neben dem Auto und hinter meiner Videokamera. Jens Stratmann führt das Interview mit Andreas Gottschol, der bei Mercedes im Bereich Aktive Sicherheit arbeitet und Jens zu alle seinen Fragen die passenden Antworten gibt – rund um das Thema Fahrsimulatoren. Was der gute Mann zu sagen hat und wie wichtig die Fahrsimulatoren mittlerweile für die Automobil-Industrie sind, erfahrt ihr im nachstehenden Video:

Die weiteren Video aus der Reihe “Sicherheit im Automobil-Bau” von der R+V 24 findet ihr im Drive-Blog.de oder auf ihrem Youtube-Kanal.