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Zarooq Sand Racer | ZAROOQ MOTORS, Vereinigte Arabische Emirate

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Unvergessen trotz all der aufregenden Events, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Autoblogger bislang erleben durfte, war eine Einladung nach Dubai, wo ich in der Wüste den Dakar Mini selbst durch die Dünen lenken durfte. Vom Service-Zelt zwei Dünen weiter hatte ich schon das Gefühl den Anschluss zur Zivilisation verloren zu haben. Es muss so ganz anders sein, dort wirklich zu leben und sich häufig in der Wüste zu bewegen.

Das hat man dort vor Ort auch erkannt und stellt am 24. November 2015 im Rahmen des 2015 Abu Dhabi F1 Grand Prix in Dubai nun das erste Auto vor, was in den Vereinigten Arabischen Emiraten entwickelt wurde und nun auch gebaut wird – der Zarooq Sand Racer. Mit einem Preis zwischen 80.000 und 160.000 US$ ist er sicherlich kein Schnapper für unsereins, aber in den Breiten dort unten, kann man sich so einen Sand-Racer bestimmt leisten.

Hinter ZAROOQ MOTORS, UAE stehen drei in Motorsportkreisen durchaus bekannte Persönlichkeiten: Mohammed Al Qadi ist ein Emir, der seit 15 Jahren in den UAE den Motorsport forciert, unter anderem die nationalen und internationalen Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten organisiert, sowohl im Rallyesport wie auch die Formel1. Bruno Laffite ist der Neffe von Jacques Lafitte, der wiederum in den 70iger und 80iger Jahren in der Formel1 gefahren ist. Bruno selbst war Testfahrer für Lamborghini in den USA im Rahmen der Indy Car Championship. Das Trio komplettiert Iannis Mardell mit seinem Strategie- und Business-Consulting Hintergrund.

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Den Namen “Zarooq Sand Racer” hat das Fahrzeug, was es auch mit einer Strassenzulassung geben soll, übrigens von einer der schnellsten und agilsten Schlangen in der Wüste geerbt – der Forskals Sandrennnatter (im Englischen “Schokari sand racer”).